Der verwehrte Tanz //2279

Auch dieses Jahr wieder gibt es (privat organisierte) Jahresabschlussfeiern einzelner Abteilungen. Meine Mitarbeiter hatten sich abends in einem Restaurant verabredet, und mich gebeten, doch ebenfalls zu kommen. Diesmal nur die Softwareentwicklung allein, und ohne Begleitung.
Ich geb’s ja zu, dass ich die Unterhaltungen in einer Männerrunde sehr schätze. Sonst habe ich es nicht so mit geselligen Runden, aber meine Jungs sind alle mehr oder weniger Nerds – auch wenn sie ganz anders nerdig sind als Physiker.
Es war einfach ein nettes abendliches Zusammensein in einer Gaststätte, über das es nichts außergewöhnliches zu erzählen gibt. Vorrangige Themen waren die aktuellen Alpha-Tests von Evalyze, sowie das CBT, das meine Mitarbeiter derzeit zur Weiterbildung durchlaufen sollen.
Aus den sonstigen Gesprächsthemen habe ich eine Geschichte für das Blog ausgewählt:

Mein Mitarbeiter war vor einiger Zeit abends auf einer Tanzveranstaltung gewesen. Dort fragte er eine am Rand stehende Frau, ob sie mit ihm tanzen wolle. Sie gefiel ihm optisch eigentlich nicht besonders, war aber offensichtlich allein, so dass der Mitarbeiter sie für eine geeignete Tanzpartnerin hielt. Sie lehnte schroff ab. Als er noch einmal freundlich nachhakte, wurde sie erst recht unwirsch. Achselzuckend ging mein Mitarbeiter weg von ihr, um sich eine aufgeschlossenere Tanzpartnerin zu suchen (wurde übrigens auch fündig).
Wie es der Zufall wollte, verließen jene Frau und mein Mitarbeiter die Veranstaltung etwa gleichzeitig. Sie lief ein Stück vor ihm in die gleiche Richtung, blieb aber stehen und drehte sich um, als sie bemerkte, dass er hinter ihr war. Er dachte noch, sie hätte es sich anders überlegt, oder wolle sich für ihr unhöfliches Verhalten entschuldigen, da ging sie auf ihn los, schrie laut herum, dass die Leute, die sich noch in der Nähe aufhielten, auf sie aufmerksam wurden.
Ihm war das verständlicherweise zu blöd, so dass er zusah, dass er weiterkam. Es war eh schon spät in der Nacht und er wollte lieber heim, als sich mit „so einem närrischen Weibstück“ abzugeben.
Er kann noch froh sein, dass er glimpflich davon gekommen ist. Hätten sich die anderen Leute eingemischt oder die Polizei gerufen, hätte er massiven Ärger bekommen können, obwohl er überhaupt nichts verwerfliches gemacht hat.

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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23 Antworten zu Der verwehrte Tanz //2279

  1. keloph schreibt:

    was für zeiten. leute, entspannt euch….. 😉

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  2. blindfoldedwoman schreibt:

    Glücklicherweise höre ich solche Geschichten immer nur von Dir. Es muss ein Nest bei Euch geben.

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  3. Mia schreibt:

    Erschreckend, was die Leute für Schauergeschichten mit hysterische Emanzen erlebt haben wollen.

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  4. ednong schreibt:

    Was für ein Weib. Manchen ist einfach nicht zu helfen.

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  5. Plietsche Jung schreibt:

    Hysterie scheint weit verbreitet zu sein. Vor allem bei Frauen.

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  6. Pingback: π wie Πscine (aber ohne Tiger) //2285 | breakpoint

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