Die Mutter des Gedankens – #Blogparade „Creativity“ //2241

Vor einigen Jahren hatte ich bereits an einer Blogparade zum Thema Kreativität teilgenommen. Jetzt habe ich wieder von einer Blogparade zum gleichen Thema erfahren. Zwar ist mein früherer Beitrag dazu immer noch aktuell, dennoch gibt es wieder ein paar neue Aspekte dazu.
Damals hatte ich Kreativität definiert als „das eigenständige Erschaffen einer neuen, originellen Idee“ (Details auf dem oben verlinkten Blogbeitrag). Im Wesentlichen bleibe ich bei dieser Definition. Kreativität bedeutet das Ausdenken und Erfinden einer neuartigen, innovativen Geistesschöpfung, und deren dinglicher oder begrifflicher Umsetzung bzw. Gestaltung – ein selbstentworfenes Strickmuster, eine nützliche Erfindung, ein optimierter Algorithmus, ein genialer mathematischer Formalismus ..

Wieder mal bin ich im Dilemma, dass ich über meine geistigen Kinder nicht konkret genug bloggen darf, um sie verständlich zu machen. Deshalb gibt es jetzt keine Aufzählung meiner kreativen Leistungen. Als Beispiel sei lediglich Evalyze genannt (von dem ich BTW hoffe, dass es Anfang nächsten Jahres produktreif sein wird).
Und ja, ein Teil meiner Kreativität fließt auch in das Blog.

Kreativität lässt sich nicht erzwingen. Es gibt zwar eine Reihe Kreativitätstechniken, aber meist ereilt mich ein kreativer Einfall aus heiterem Himmel. Gerade denke ich noch an etwas komplett anderes, dann fällt mir ein weiteres Thema ein, mein Gehirn stellt Assoziationen und Querverknüpfungen her, und – bling! – eine neue Idee ist geboren.
Zugegebenermaßen sind die meisten dieser Geistesblitze nicht besonders interessant oder gar unsinnig. Die Kunst ist es, diejenigen Ideen herauszufiltern, die es wert sind, weiterverfolgt zu werden. Und selbst bei diesen Ideen schaffe ich nur einen Bruchteil, sie tatsächlich umzusetzen. Die Zeit ist knapp und kostbar.
Wenn mir mal gar nichts besonderes einfällt, dann zehre ich von früheren Ideen. Da gibt es noch genug, die ich erst mal zurückstellen musste.
Die kreativsten Einfälle kommen, wenn man nicht damit rechnet.

Oftmals ist auch Faulheit der Auslöser von Kreativität. Um sich stumpfsinnige Routinetätigkeiten zu ersparen, sinnt man auf Abhilfe durch eine kreative Neuerung als Lösung.

Kreativität ist die Fähigkeit, auf bekannten Gegebenheiten basierend etwas neuartiges zu erdenken. Diese Fähigkeit gibt der Menschheit gegenüber Tieren einen entscheidenden Vorteil, denn sie ist Voraussetzung für den Aufbau von Zivilisation und Kultur.

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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3 Antworten zu Die Mutter des Gedankens – #Blogparade „Creativity“ //2241

  1. Sovely Matters schreibt:

    Liebe Anne, hab herzlichen Dank. Ich liebe Deinen Beitrag. Schön, dass Du ihn mit uns geteilt hast.

    Insbesondere die Aussage „Die Kunst ist es, diejenigen Ideen herauszufiltern, die es wert sind, weiterverfolgt zu werden.“ gefällt mir sehr gut. ❤️

    Gefällt 1 Person

  2. Pingback: Danke für die Kreativität – MurmelMeister

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