Schwimmen im Meer #breakpointUrlaub2019 //2228

Bei früheren Aufenthalten am Meer hatte mir die Brandung das Schwimmen immer ziemlich erschwert bis unmöglich gemacht. Es ist kein Vergnügen, gegen die Wellen ankämpfen zu müssen. Das ist unglaublich anstrengend, und wenn man Pech hat, erwischt einen eine Welle und schwappt über einen hinweg.
Es ist für mich nicht nachvollziehbar, dass manche Leute freiwillig ein Wellenbad besuchen.

Das war bei unserem letzten Urlaub anders. Die Meeresoberfläche war fast glatt, der Wellengang minimal. Es wäre ideal auch für Nichtschwimmer gewesen, zumal die Temperatur ebenfalls angenehm war, so dass man sich länger darin aufhalten konnte, ohne schnell auszukühlen. Durch den Salzgehalt ist die Dichte des Meerwassers so hoch, dass man sich schon sehr ungeschickt anstellen muss, um dabei unterzugehen.

Ich setzte mich also in das Wasser hinein, so wie in einen Sessel. Das Gesäß ganz unten, so dass der Schwerpunkt möglichst tief ist. Die Füße steigen automatisch höher. Die Arme werden ziemlich weit ausgebreitet. Die Hände bleiben idealerweise knapp unter der Oberfläche. Mit den Armen balanciert man sich aus und stabilisiert das Gleichgewicht, um nicht seitlich umzukippen.
In dieser Lage befindet man sich ziemlich sicher im Wasser. Wohlgemerkt – das geht nur in Salzwasser. Beim Süßwasser im Pool oder einem See ist der Auftrieb zu gering.
Es ist so angenehm und entspannend, im genügend warmen Wasser praktisch schwerelos zu schweben.

Nun kann man beginnen, sich etwas zu drehen. Man schiebt dazu das Wasser vor sich mit beiden Händen zu einer Seite hin weg, und kann sich so in jede beliebige Richtung bewegen. Wenn man vom Fleck kommen will, so muss man das Wasser nicht zur Seite schieben, sondern nach hinten. Also beide Hände nach vorn, und dann das Wasser mit ihnen teilen und die Hände getrennt in jeweils einem Viertelkreis zur Seite bewegen.
So kommt man langsam, aber immerhin, vorwärts.

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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8 Antworten zu Schwimmen im Meer #breakpointUrlaub2019 //2228

  1. blindfoldedwoman schreibt:

    Ich mag es nicht im Meer zu schwimmen. Erstens weiß ich

    Gefällt 1 Person

    • blindfoldedwoman schreibt:

      nicht, was da noch so alles mitschwimmt und ich mag das Salz nicht. Auch bin ich nicht so der Strandfreund. Wenn es windig ist, stichelt der Sand und auch sonst hat man den überall.

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      • Das war klares, sauberes Wasser. Die Temperatur war OK.
        Sonst stört mich immer der Wellengang, aber dort war das Meer völlig ruhig.

        Es gibt Meersalz auch als Badesalz und sogar für die feine Küche. Das ist jetzt auch nicht so meins, aber manche Leute mögen das gerne.
        Im Meerwasser bildet sich ein osmotisches Gleichgewicht zwischen den Körperzellen und dem Wasser. Das ist gut für die Haut, und die Finger werden nicht schrumpelig.

        Sand kann schon stören und ist lästig. Es gibt aber auch da Unterschiede, z.B. in der Feinkörnigkeit. Mancher Sand klebt so, dass man ihn kaum loswird, anderer fliegt von selbst weg, sobald er trocken ist.

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  2. Plietsche Jung schreibt:

    Dann hat das Mittelmeer wohl zu wenig Salz….

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