Auf der Sonnenseite //2136

Das Wochenende ohne Carsten hätte ich eigentlich in der Stadt verbringen wollen. Aber dann ergab es sich, dass ich im Landhaus doch etwas erledigen musste, und einige Dinge von dort holen wollte. Also fuhr ich halt doch hin, wenn auch nur für einen Tag und eine Nacht.

Es scheint heuer relativ viele Marienkäfer zu geben.
So hatte ich etwas Gelegenheit, ihr Verhalten zu beobachten.
Zwei Käfer waren ziemlich lange mit Kopulation beschäftigt, bevor sie sich voneinander lösten und weiterkrabbelten.
Andere Käfer saßen auf Blättern direkt in der Sonne, so dass ich mich fragte, ob es ihnen da nicht zu warm würde. Also hielt ich meine Hand in größerer Entfernung von ihnen (so dass sie sie nicht als Bedrohung wahrnehmen sollten) zwischen Käfer und Sonne. Der Schatten meiner Hand fiel auf den Käfer. Nach wenigen Sekunden bereits krabbelte er weiter. Dabei war er vorher länger regungslos auf dem Blatt gesessen gewesen.
Das gleiche probierte ich noch mit vier oder fünf anderen Käfern, und konnte das Ergebnis reproduzieren. Einer flog auch gleich weg.

Abends telefonierte ich dann mit Carsten. Ein paar seiner Kumpels haben sich einen Sonnenbrand geholt. Ich erwähnte, dass ich da ein wirksames Mittelchen wüsste, um die Beschwerden zu lindern. Carsten antwortete, dass er ihnen das lieber nicht vorschlagen wolle, er meinen Humor vermisst, und nicht nur den.

Eigentlich hatten Thomas und Leonie das Wochenende bei uns verbringen wollen. Leonie hat jetzt alle Abiturprüfungen hinter sich. Bevor sie mit ein paar Freundinnen zwei Wochen wohl verdienten Frankreichurlaub macht, erschien das noch als ein guter Zeitpunkt. Aber Thomas ist auch mit auf der Radtour, so dass sie ihr gemeinsames Wochenende aufschoben.
Ich hatte vorgehabt, bei der Gelegenheit mit Leonie noch ein paar Fragen bezüglich ihrer geplanten Werkstudententätigkeit bei uns zu klären, aber da auch aus dem Gespräch nichts werden würde, lud ich sie kurzerhand ein, mit mir ein Eis in der Stadt zu essen.
Sie erzählte mir danach noch, dass sie sich sehr auf ihr Studium freue. Ich gab ihr ein paar Tipps dazu, bevor wir uns dann wieder voneinander verabschiedeten.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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