Verschollene Einfälle //2113

Manchmal habe ich so schöne Ideen für einen Blogeintrag, und formuliere in Gedanken schon einzelne Passagen aus. Aber ich komme nicht gleich dazu, es niederzuschreiben. Bei nächster Gelegenheit notiere ich mir dann ein paar Stichwörter dazu, mit der Absicht möglichst bald einen Blogeintrag dazu zu machen.

Tja, und dann kommt erst dieses dazwischen, dann ist jenes dringender, und bis ich dann endlich wieder zum Schreiben komme, hat sich die Idee schon wieder verflüchtigt.

So habe ich inzwischen eine ziemliche Liste mit Stichwörtern und einzelnen Sätzen, die mal ein Blogeintrag werden sollten. Ich kann mich nur noch teilweise (in einigen Fällen sogar überhaupt nicht mehr) daran erinnern, was ich dazu schreiben wollte.
Es kostet mich dann oft Überwindung, das Thema dennoch anzugehen. Manchmal raffe ich mich auf, und verfasse einen Text, der nicht mehr unbedingt viel mit dem ursprünglichen Gedanken zu tun haben muss. Aber bei einigen Stichpunkten passe ich inzwischen, und weiß nicht, ob ich dazu tatsächlich noch etwas schreiben soll.
Spontan wären diese Texte bestimmt interessant geworden, aber ein im Nachhinein aufgesetzter Text ist irgendwie reizlos und schal.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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19 Antworten zu Verschollene Einfälle //2113

  1. Talianna schreibt:

    Das geht mir gar nicht unähnlich …

    Wobei ich nicht sicher bin, ob das schal Wirken nur auf mich selbst wäre oder auch den Lesern auffiele.

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  2. keloph schreibt:

    geht mir permanent so. und man kann den beiträgen so etwas ansehen. es fehlt spritzigkeit und charme. jedenfalls bei meinen. 🙂

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  3. Murdoch schreibt:

    Tja, ist ein Text wie ein Bild oder wie Musik?

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    • Interessante Frage.
      Mein Post bezog sich ja nur auf Text. Durchaus plausibel, dass es Künstlern, die sich durch Musik oder Bildern ausdrücken, so ähnlich geht.

      Als Programmiererin hatte ich auch schon ähnliche Effekte, dass ich einen bestimmten Code im Kopf hatte.
      Oder als Wissenschaftlerin wollte ich etwas berechnen, und bin nicht unmittelbar dazu gekommen.

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      • Murdoch schreibt:

        Musik funktioniert nur über eine Zeit hinweg, ein Bild nur in einem Moment.

        Meine Vermutung wäre, ein Text ist näher an Musik.
        Als ich noch gute schrieb, da waren vor einer Seite Text immer zehn Seiten Notizen, Gekrakel, Skizzen, Sprüchlein.

        Wohl dem, der Deutschlehrer hatte, die auf die Zettel mit dem „Rechenweg“ bestanden. 😉

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        • Was aber, wenn der „Rechenweg“ nur im Kopf ist?

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          • Murdoch schreibt:

            Das war immer der Unterschied zwischen einer fünf und einer eins in Mathematik.
            Bei dir nicht?
            Ich hab mir mit der Schludrigkeit und der Sehnsucht nach 30 statt nach 90 Minuten abzugeben die ein oder andere Mathenote vergeigt.

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            • Eine Mathelehrerin hatte mir mal Punkte abgezogen, weil ich einzelne Rechenschritte und Nebenrechnungen ihrer Meinung nach nicht ausführlich genug auf das Blatt geschrieben hatte.

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            • Murdoch schreibt:

              Genau.
              Und sagen wir mal, das kostet einen von 60 erreichbaren Punkten 20, man hätte 50 gehabt, dann macht das laut meiner alten Studienordnung statt einer 2 eine 4-.

              Stellt man sich nun noch vor, man ist sozial benachteiligt und steht am Wochenende noch 12 Stunden hinter einer Kasse, und macht da echt viel, schnelles Kopfrechnen, dann fuckt das richtig derbe ab.

              Richtig liegen aber imho sowohl Deutsch- als auch Mathelehrer damit.

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            • Murdoch schreibt:

              Fürn Codefresser aka Computer muss man es ja auch ausreichend weit herunterblöden, damit es ein Mathelehrer/Computer frisst, ohne sich geistig über Gebühr zu verrenken.

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  4. Pingback: Vorläufige Blogreduktion //2177 | breakpoint

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