Morgengrauen //2041

Manchmal sitze ich am Morgen gerne noch in der Dunkelheit auf dem Sofa.

Gemütlich eingehüllt in eine Decke, die Kaffeetasse in der Hand oder zumindest in Reichweite, beobachte ich die Dämmerung.
Es ist für mich wohltuender Luxus, mehrere Minuten mit Nichtstun zu verbringen.

Alles um mich herum ist ruhig und friedlich. Ich horche in die Stille.
Anfangs ist alles nur schwarz, dann zeichnen sich allmählich Umrisse und Schemen ab.
Nach und nach treten immer mehr Einzelheiten zutage, erst noch nur in Grauschattierungen. Sehr langsam nur verwandeln sich die Grautöne in Farben.

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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11 Antworten zu Morgengrauen //2041

  1. tom174 schreibt:

    Dito. Nur ohne Decke.

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  2. keloph schreibt:

    der perfekte luxus. ich brauche keine dämmerung, aber das einfach sitzen…….wundervoll

    Gefällt 2 Personen

  3. Mia schreibt:

    Frei nach Diether Krebs: „Es graute dem Morgen.“ 😀

    Gefällt 1 Person

  4. Wol Sche schreibt:

    Jeden Morgen. Aber ich habe ne Kerze brennen. Sonst kriege ich die Kaffeebohnen nicht in die Mühle und das Pulver in die Tasse. Und dann zusehen wie es hell wird.

    Gefällt 1 Person

  5. Pingback: Rumgetwittert //2242 | breakpoint

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