Anhaltende Kritikalität //1941

Wie vorgesehen habe ich in einer erneuten Wägung meine Körpermasse bestimmt. Da ich gerade in der entgegengesetzten Zyklusphase bin als vor zwei Wochen, ist ein Vergleich leider schwierig und wenig aussagekräftig. Erst wieder in zwei Wochen werde ich vergleichbare Daten erheben können, und dann hoffentlich ein eindeutiges Ergebnis ohne Oversamplingeffekte erhalten.
Soweit ich also dem neuen Wert vertrauen kann, hat sich kaum etwas verändert – höchstens eine sehr kleine Tendenz nach unten.
Vielleicht ist es wirklich so, dass man überschüssiges Fett, das man sich angefuttert hat, nur loskriegt, wenn man zumindest gelegentlich hungert.

Ich werde ich den nächsten zwei Wochen also meine Maßnahmen noch einmal verstärken:
Nicht sofort etwas essen, wenn ich Hunger kriege, sondern erst eine Zeitlang abwarten, eventuell einen heißen Kaffee zur Überbrückung trinken.
Außerdem werde ich manchmal auf den Nachtisch verzichten, und mir nur noch dann beim Essen einen Nachschlag holen, wenn ich wirklich noch deutlich hungrig bin.
Dann gibt’s halt kein belegtes Brot mehr mit sowohl Käse als auch Schinken, sondern nur noch mit entweder Käse oder Schinken.
An meiner Nahrungsmittelauswahl werde ich jedoch nichts ändern. Keinesfalls stopfe ich mir den Bauch mit minderwertigen Lite-Produkten oder „kalorienreduziertem“ Zeug voll. Lieber verzichte ich ganz.

Vielleicht sollte ich mich auch beim Einkaufen zurückhalten, und weniger kaufen, das ich gerne esse. Ich habe nämlich die Beobachtung gemacht, dass es mich beonders nach bestimmten Speisen gelüstet, wenn die nur ein paar Schritte entfernt in der Küche verfügbar sind. Sind die dagegen nicht leicht greifbar, habe ich gar kein Bedürfnis danach und esse automatisch weniger.
Aber wenn ich weiß, in der Küche ist noch ein Rest Pizza oder Eis im Gefrierfach, tja, dann bekomme ich Appetit darauf und will es essen. Wenn dagegen nichts besonders vorrätig ist, gibt mein Magen Ruhe.
Und einen größeren Vorrat Schokolade und Chips brauche im Schreibtisch auch nicht.

Eigentlich sollte ich froh über meine Massenentwicklung sein. Ginge es mir schlecht, wäre meine Masse im Keller. Es ist ein Indikator für mein Wohlergehen, dass sie so hoch ist.

In etwa zwei Wochen werde ich wieder über den Fortschritt berichten.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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16 Antworten zu Anhaltende Kritikalität //1941

  1. blindfoldedwoman schreibt:

    Iss einfach mehr Gemüse. Und Rohkost ist zum knabbern auch lecker.

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  2. keloph schreibt:

    Keep cool. Manche Gewohnheit gilt es zu bekämpfen, aber alarmierend klingt das alles nicht.

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  3. Leser schreibt:

    „Brot mit Schinken oder Käse statt Brot mit Schinken und Käse“ ist glaube ich wenig sinnvoll, da ja das Brot selbst der Hauptspender von Kohlenhydraten ist, und die sind es ja, welche zum Gewichtszuwachs führen… Ich hätte also das Brot durch den Schinken ersetzt und einfach Schinken mit Käse gegessen. Oder alternativ Käse mit Schinken 😉

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  4. Plietsche Jung schreibt:

    Ach, herrje … jetzt gibt es hier auch noch Diskussionen über Diäten *gähn*
    Der Energiesatz ist der einzig wahre Ansatz. Weniger zuführen als umsetzen, das funktioniert auch, egal ob Trennkost, 8 Stunden Esstag oder low carb.

    Ein guter Mix von allem, aber vor allem weniger reicht. Dazu mehr Bewegung und fertig. Rohkost macht nur einen dicken Bauch und Blähungen.

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  5. ednong schreibt:

    Mehr bewegen, einfach mehr bewegen. Also nicht im Bett meine ich, sondern eher draußen … 😉

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  6. Lampukistan schreibt:

    Ich habe mich für eine Weile täglich zu gewogen und konnte dadurch die Schwankungsbreite für meine Körpermasse (bei maintenance kalorien) besser einschätzen, bei mir bis zu 3 kg plusminus. Das betrifft nicht nur Bauchfüllstand, sondern auch Kohlenhydrataufnahme und Muskelreizung (Kraftsport). Glykogen und gereizte Muskeln binden viel Wasser. Ich bin allerdings ein Mann und Zyklus-bedingte Schwankungen sollen ja sehr heftig sein. Hast du schon einmal versucht, die Schwankungsbreite zu bestimmen?

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    • Das wäre zwar interessant, aber doch sehr aufwendig. Da müsste ich mehrere Monate lang (wg. Wiederholbarkeit) mindestens einmal pro Tag (zu definierten Zeitpunkten) wiegen, um danach auszuwerten.
      Ich fürchte, dafür ist mein Tagesablauf nicht gleichförmig genug.

      Schätzungsweise macht es bestimmt ein bis zwei Kilogramm aus (also rein die zyklusbedingte Schwankung). Irgendwo muss das Wasser ja herkommen, das ich prämenstruell zusätzlich ausschwemme.

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