In The Dessert //1884

Nachdem wir zu Abend gegessen hatten, setzten wir uns zum Fernsehen auf das Sofa. Zu einem gemütlichen, gemeinsamen Fernsehabend hatten wir schon seit mehreren Wochen keine Zeit mehr gefunden.
„Wie wär’s mit einem Nachtisch?“, fragte Carsten.
Da ich ebenfalls noch Appetit auf eine Nascherei hatte, stand ich auf. „Ich schau‘ mal, was ich in der Küche finde. Im Gefrierfach müsste noch Eis sein.“

„So hatte ich das nicht gemeint.“ Er umfasste mich schnell mit seinen Armen, und zog mich zurück, so dass ich wieder neben ihm zu sitzen kam. Er drehte sich zu mir, und küsste mich heftig.
„Nein“, hauchte ich, „nein!“

Er tangierte meinen Sinus und ich seinen Kosinus, bevor es mir gelang, wieder aufzustehen.
Schnell stand er ebenfalls auf. Ich drückte meinen Busen um seinen Oberarm, und nutzte die Gelegenheit, um meinen Unterleib an seinen Lenden zu reiben. Dann stieß ich ihn mit beiden Händen von mir weg. Er fasste mich an den Unterarmen und drückte mich erneut hinunter auf das Sofa. Diesmal saß ich nicht, sondern befand mich bereits in liegender Position. Kurz darauf lag er auch schon auf mir, obwohl das Sofa für solche Aktionen eigentlich zu kurz ist.
Er nestelte an seiner Hose herum, um sie zu öffnen, während ich vergeblich versuchte, mich unter ihm hervorzuwinden. Wenn es mir gelungen wäre, wäre ich vermutlich unsanft auf dem Boden gelandet. Aber vorher schaffte er es, meine Lage zapfenartig zu fixieren.
Seine überlegene Kraft steigerte meine Erregung, so dass ich meinen Widerstand noch verstärkte.

Wonniglich ausgefüllt wie ich war, reagierte mein Becken praktisch von selbst mit einer Resonanzschwingung in Erwiderung seiner rhythmischen Stoßbewegungen.
Bloß das T-Shirt, das er jetzt am Abend trug, bewahrte ihn vor tiefen Kratzern am Rücken und den Schultern, als ich mich laut aufjaulend in höchster Verzückung aufbäumte.
Ein paar Stöße später wurde sein Körper ebenfalls kurz starr, bevor er dann entspannt auf mir liegenblieb. Wir küssten uns innig. Wenig später löste er sich von mir und rappelte sich wieder auf.

Dann half er auch mir beim Aufstehen. Ich zog meinen Rock wieder zurecht, als er mir einen Klaps auf das Gesäß gab, und mich aufforderte, jetzt das Eis zu holen.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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13 Antworten zu In The Dessert //1884

  1. keloph schreibt:

    wohlverdientes eis, und angemessen um die hitze zu reduzieren 😉

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  2. ednong schreibt:

    Ach so genießt du also dein Eis … 😉

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  3. Plietsche Jung schreibt:

    Was für Eis gab’s denn ?

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  4. Pendolino70 schreibt:

    Liest sich wie ein gelungener Abend.

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  5. Leser schreibt:

    „Korz“? Ist das wirklich nur ein Tippfehler? Wenn es ein bewusster Schreibfehler war, dann hab ich die Andeutung nicht verstanden… :-/
    Ansonsten: Schön beschrieben! 🙂

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