Umdispositionen //1805

Falls sich jemand gefragt hat, ob es einen Einfluss auf das Blog hat, wenn ich mich während der nächsten Wochen verstärkt auf mein wissenschaftliches Vorankommen konzentriere:
Sagen wir mal so: Mein Blog ist für mich vor allem Entspannung für die kleinen Denkpausen zwischendurch. Das will ich so beibehalten. Ich habe also durchaus die Absicht, auch weiter wie bisher zu bloggen.
Mit kleinen Einschränkungen: Es kam immer mal wieder vor, dass ich kein aktuelles Thema hatte. Dann habe ich meist einen vorbereiteten, zeitlosen Text als Füllartikel eingestellt. In den nächsten Wochen werde ich vielleicht weniger zögern, auch mal einen Tag ausfallen zu lassen.
Insbesondere die Wayback-Einträge haben mich immer viel Zeit gekostet. Entweder pausiere ich die ganz, bis ich wieder mehr Luft habe, oder (wozu ich momentan eher tendiere) ich veröffentliche sie nur noch im Zweiwochenrhythmus – möglicherweise auch anstatt eines regulären Posts unter der Woche.
Auch werde ich keine Entwürfe auf Vorrat schreiben.
Insgesamt also weitgehend normaler Blogbetrieb, aber häufigere Ausnahmen als bisher.

Meinen Mitarbeitern habe ich in einer kurzfristig anberaumten Besprechung erklärt, dass ich in den nächsten paar Monaten an einem halbprivaten Projekt arbeiten werde, das Vorrang hat, so dass ich während dieser Zeit meine Tätigkeiten in der Firma stark reduziere. Alle Angelegenheiten, die meiner Beteiligung bedürfen und nicht dringend sind, sollen verschoben werde. Mein temporärer Rückzug beruht nicht auf mangelndem Interesse oder irgendwelchen betrieblichen Faktoren, und ich werde mich spätestens im Sommer wieder voll meinen Aufgaben hier widmen. Bis dahin sind sie gehalten, vertrauensvoll mit ihrem jeweiligen Teamleiter zusammenzuarbeiten, sollen sich allerdings auch nicht scheuen, bei wichtigen und dringenden Dingen sich an mich zu wenden. Ich werde mich nach wie vor zu den üblichen Bürozeiten normalerweise dort aufhalten, so dass sie mich leicht kontaktieren können, wenn es notwendig ist.
Ich hoffe, meine Message ist richtig angekommen. Für alle Fälle habe ich eine kleine Feier in Aussicht gestellt, wenn der nächste Meilenstein der Roadmap erreicht ist.

Mit Joachim habe ich abgeklärt, dass ich vorläufig den IT-Jour-fixe nicht mehr besuchen werde. Er soll mich aber über alle relevanten Angelegenheiten in Kenntnis setzen und mich auf dem Laufenden halten. Derzeit sind die IT-ler u.a. mit der Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung beschäftigt, was sich nicht nur auf die Website auswirkt. Naja, das werden sie auch ohne mich schaffen.

Dann wäre da noch der Betriebschor. Tja, gerade erst hat er sich einigermaßen stabilisiert. Wenn ich da öfter wegbleibe, dann bricht er wieder auseinander. Die anderen Sopranistinnen sind kein sicheren Sängerinnen. Alleine durch meine Anwesenheit bin ich Vorbild, und meine Stimme ist schon essentiell. Ich kann nichts dazu, dass die Frauenquote dort so gering ist, und der Chor deshalb auf die beteiligten Frauenstimmen nicht verzichten kann.
Wenn’s mal gar nicht anders geht, kann ich den Chor vielleicht einmal ausfallen lassen, aber grundsätzlich muss ich ihn weiterhin besuchen, wenn ich nicht will, dass er wieder einschläft.

Sonst habe ich eigentlich keine regelmäßigen Verpflichtungen. Zu sonstigen Besprechungen und Terminen werde ich nur gehen, wenn Carsten mir das ausdrücklich nahelegt. Den üblichen Papierkram können großteils auch meine Vertreter oder Beauftragten erledigen.
Dann hätte ich demnächst bei einer Messe teilnehmen sollen, aber auch diesen Part kann jemand anderes für mich übernehmen. Sehr wird mich unser Messeteam nicht vermissen, denn ich sollte ohnehin hauptsächlich als Beobachter agieren. Und unser Team wird mit Sicherheit dort nicht das einzige All-Male-Team sein.
Den Schüler-Technik-Tag habe ich bereits weitgehend geplant. Da werde ich noch sehen, wer mir die eine oder andere Aufgabe abnehmen kann.
Eine Reise bleibt wie vorgesehen. Die paar Tage muss ich mir einfach dafür nehmen.

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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5 Antworten zu Umdispositionen //1805

  1. Plietsche Jung schreibt:

    Du bist nicht auf der CeBit ???

    Liken

  2. Dieter schreibt:

    Dann drück ich dir meine Daumen, bin aber sicher dass du es auf jeden Fall hinbekommst
    VG Dieter

    Gefällt 1 Person

  3. Pingback: Im Märzen der Twitterer //1987 | breakpoint

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