Die linke Tour //1791

Immer wieder bekomme ich Mails von Linked-In, mit der Aufforderung, mich mit bestimmten Personen zu vernetzen. Mit einigen dieser Personen hatte ich bereits beruflich zu tun, aber die Namen der meisten sind mir völlig unbekannt.
Ich möchte mir keinen Account bei Linked-In anlegen.

Bei Xing bin ich registriert, aber nur mit einer Handvoll Personen als Kontakt verbunden – die meisten davon sind frühere Kommilitonen und auch zwei oder drei frühere Mitschüler. Ich bin da nicht wirklich aktiv, und habe dort bisher noch keine Einladung von Leuten angenommen, die ich nicht tatsächlich persönlich kenne.

Allmählich stören mich die Mails von Linked-In. Anscheinend haben die einen Algorithmus, der automatisch alle zwei Wochen oder so checkt, welche Anfragen offen sind, und dann gleich wieder nachhakt.
Ich sehe keine Möglichkeit diesen nervenden Spam loszuwerden, ohne einen Account dort anzulegen, und die Anfragen ausdrücklich abzulehnen. Aber das will ich nicht, und ich lasse mich nicht reinlinken!
Auch würde das eventuelle Kunden vielleicht vor den Kopf stoßen. Und außerdem müsste ich dann erst wieder sehen, wie ich den Account loswerde.
Und irgendwann kämen dann trotzdem die nächsten Anfragen.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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18 Antworten zu Die linke Tour //1791

  1. keloph schreibt:

    ich kenne das auch und mag es meist nicht. aber manchmal sind durchaus perlen dabei und in der tat kann man mit den sinnvollen kontakten etwas anfangen. so soll es sein 🙂

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  2. Plietsche Jung schreibt:

    Filter in Outlook und fertig ist der Lack.

    Gefällt 1 Person

  3. Leser schreibt:

    Ab 25.05. sollte das eigentlich nicht mehr passieren, bzw. könntest Du dann mit einem „ct5F“ darauf antworten. Da Du ja auch Privatperson und nicht nur Geschäftsperson bist, sollte die DSGVO eigentlich auch für Dich gelten. Ich meine, wie kommen die dazu, Deine E-Mail-Adresse nicht nur zu haben, sondern auch für unerwünschten Spam zu nutzen? Das dürfte meiner Meinung nach genauso illegal sein, wie es auch „cold calls“ am Telefon sind. Wenn in diesen Mails also nicht am Ende ein Link ist, den Du aufrufen kannst, um sie künftig zu unterdrücken, dann dürfte das ein abmahnfähiges Werbeverhalten darstellen. Und LinkedIn hat in München eine Adresse, also besteht da zumindest die Möglichkeit, rechtlich etwas dagegen zu tun. Ist zwar aufwändig und nervig und alles, aber wenn die Dich sonst nicht in Ruhe lassen, ist es das vielleicht wert – und es könnte auch ein Exempel statuieren, damit sie insgesamt aufhören, Menschen/Firmen mit diesen Werbemails zu belästigen.

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    • Die Kunden haben natürlich meine Mail-Adresse. Ich nehme an, dass sie bei Linked-In angegeben haben, sich mit mir konnekten zu wollen.

      Wenn wieder mal eine Mail kommt, schaue ich, ob darin ein Link ist, mit dem man solchen Spam unterbinden kann. Ich habe bloß immer Bedenken, auf Links in unverlangten Mails zu klicken. Da ist man schneller auf einer Phishing-Seite gelandet, als man pingen kann.

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      • Broken Spirits schreibt:

        Am Ende dieser linken Mails steht folgender Text:

        Sie haben eine Einladung zur Kontaktaufnahme erhalten. Ihre E-Mail-Adresse wird in Funktionen wie „Personen, die Sie vielleicht kennen“ verwendet, um Kontaktvorschläge zu machen. Abbestellen
        Diese E-Mail wurde an xxxxx@xxxx.xx gesendet.

        Ob sie dann wirklich (dauerhaft) gelöscht wird, weiß ich nicht…

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        • Wie schon in anderen Antworten hier erwähnt, sind Links in unverlangten Mails bedenklich. Keine Ahnung was nach so einem Klick passiert. Selbst wenn meine Mail-Adresse tatsächlich gelöscht wird, kann sie jederzeit doch wieder irgendwie in deren Liste der „Kontaktvorschläge“ gelangen.

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          • Leser schreibt:

            Ich vermute, das ist – ähnlich wie bei Whatsapp – der klassische Datenschutzverstoß, der in der heutigen digitalen Zeit allüberall von jedem begangen wird: Die teilen wahrscheinlich ihr Adressbuch mit LinkedIn (oder in anderen Fällen mit anderen, ähnlichen Datenkraken, z.B. Facebook oder eben Whatsapp, was ja dasselbe ist), und da sind dann alle möglichen Adressen drin. Natürlich verletzen sie damit das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung jeder Person in dem Adressbuch, die dazu nicht explizit ihre Einwilligung gegeben hat. Aber (mal auf Whatsapp übertragen) nur weil ich den Dienst nicht nutze, will ich jetzt auch nicht, dass alle, die ihn nutzen (was natürlich viel zu viele sind), meine Kontaktdaten löschen und mich damit nicht mehr kontaktieren können. Ist eigentlich so eine richtige FUBAR Situation, das…

            Zum Klicken auf Links in Mails hilft es, bei der Mail-Ansicht immer die Plaintext-Ansicht als Standard ausgewählt zu haben, und nur umzuschalten, wenn HTML-Mails wirklich nötig sind (z.B. weil jemand seine Antwort in einer anderen Farbe zwischen das Zitat der ursprünglichen Mail geschrieben hat oder ähnliches). Ich weiß nicht, ob das bei Microsoft-Mailprogrammen so einfach geht, aber bei Thunderbird & Co. ist das einfach ein Unterpunkt im „Ansicht“-Menü. Microsoft war ja leider mit Schuld daran, dass HTML-Mails (bzw., in Microsoft’scher Marnier mit einem anderen Namen „Rich-Text“ belegt, weil, warum sich selbst bei der Bezeichnung von Dingen an Standards halten, anstatt einen alten Begriff neu umzuwidmen – hat nämlich trotz des Namens nix mit dem .rtf-Dokumentenformat zu tun) so populär duchgedrückt wurden, das heißt es kann sein, dass sie diese Option inzwischen – wir sind ja jetzt auch schon wieder 15 Jahre weiter – komplett aus ihren Mailclients entfernt haben. In dem Fall muss ich mein Bedauern ausdrücken, denn das ist natürlich suboptimal.

            Bei solchen Mails wie von LinkedIn kann man sagen: Ja, es bestätigt ihnen, dass Deine Mailadresse korrekt ist, aber das wissen sie anhand der Adressbücher Deiner Kontakte ja sowieso schon. Die einzige Alternative wäre noch rigoroser, und Du müsstest vollen Zugriff auf die Konfiguration Deines Mailservers haben, denn dann könntest Du ihn so konfigurieren, dass er bei allen Mails von der/den LinkedIn-Domain(s) automatisch ein Bounce mit dem passenden Fehlercode (ich glaube, „Sender not permitted“ oder so ähnlich) zurückschickt. Dann hast Du auch Ruhe, ohne mit dem Unternehmen in Kommunikation zu treten. Ich habe nur zumindest beim Shared-Hosting noch keine derartige Option gesehene, d.h. man braucht mindestens einen VServer, der dann auch SMTP/IMAP usw. macht, und der darf dann dementsprechend auch nicht „managed“ (also vom RZ-Betreiber gewartet und konfiguriert) sein, sondern man muss ihn komplett selbst konfigurieren können. Das ist nicht nur viel Aufwand, sondern man kann auch sehr viel dabei falsch machen, also ist die Frage, ob es das dafür wert ist (wenn man sowas nicht eh schon hat).

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  4. ednong schreibt:

    Ich vermute auch, dass es sich rechtlich gesehen zumindest in der Grauzone befindet,wie LI hier agiert. Wenn dumitdenen definitivkeinen Kontaktmöchtest, ist es mE ameinfachsten, deren Domain aufdie Blacklist zu setzen.

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  5. Pingback: Es war einmal in #Twitterland //1976 | breakpoint

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