Triggerwarnung: Es seifenopert //1739

Wenn ich die Beiträge meines Blogs durchschaue, kommt mir manches wie eine billige Fernsehsoap vor. Aber kein Drehbuchautor ist so einfallsreich wie das Leben.
Puh, wo fang‘ ich diesmal an? Am besten am Anfang.

Verena hatte kürzlich zufällig erfahren, dass ihr Vater und ihre Chefin früher eine Paarbeziehung gehabt hatten. Ziemlich aufgewühlt war sie zu mir gekommen. Ich hatte ihr das wenige erzählt, das ich von dieser Zeit weiß, und ihr völlig arglos vorgeschlagen, bei Thomas, der diese alten Zeiten miterlebt hatte, nachzufragen.
Verena hatte einige Tage später auch mit Carsten telefoniert und die Angelegenheit angesprochen, aber er war (wohl aus bestimmten Gründen) nicht weiter darauf eingegangen. Ob sie mit Lydia darüber geredet hat, weiß ich nicht.
Noch einige Tage später hatte sie mit Thomas ein Treffen vereinbart, und traf sich mit diesem in dessen Wohnung.
Sie muss innerlich recht aufgewühlt gewesen sein, denn Thomas versuchte sie zu beruhigen, indem er ihr Wein anbot, dem sie in der Folge wohl reichlich zusprach (was sie sonst nicht gewohnt ist).
Hm .. was soll ich sagen .. Thomas ist seit einiger Zeit wieder Single, Verena auch, und außerdem erschüttert und alkoholisiert. Thomas wollte sie wohl trösten, nahm sie in den Arm … Nicht wirklich überraschend landeten sie zusammen im Bett.

Jetzt hätten sie es dabei bewenden lassen können, aber Verena erzählte Sonja ein paar Tage später davon – dass sie das eigentlich gar nicht gewollt hätte, und wegen des Alkohols gar nicht richtig gewusst hätte, was los gewesen sei. Ganz in #metoo-Manier fiel es Sonja ein, dass Thomas sie einmal vor dreißig Jahren oder so angeblich begrabscht hätte, und sie drängte Verena, bei der Polizei Strafanzeige zu stellen, oder sich zumindest von ihrer Schwägerin anwaltlich beraten zu lassen.
Thomas hatte vor drei Jahren ja schon einmal so ein Verfahren am Hals, das später zwar eingestellt wurde, aber er wurde eben bereits aktenkundig. Er hat jetzt Glück, dass wir hier noch keine schwedischen Verhältnisse haben.

Wenigstens hatte Verena noch genug Verstand, nicht gleich auf Sonja’s Ratschläge einzugehen, sondern erst einmal mit ihrem Vater zu reden.
So stand sie eines Abends wieder vor der Tür. Sowohl Carsten als auch sie selbst wollten, dass ich bei ihrem Gespräch dabei bin.

Zunächst erzählte Verena die ganze Geschichte noch einmal. Carsten runzelte die Stirn, sagte aber nichts. Offenbar hatte er von Thomas noch nichts von der Angelegenheit erfahren.
„Warum bist du denn zu Thomas in die Wohnung gegangen?“, ergriff ich schließlich das Wort, nachdem Verena geendet hatte, und Carsten keine Anstalten machte, sich zu äußern, „ihr hättet euch doch auch an einem neutralen Ort treffen können.“
„Ich habe mir nichts dabei gedacht, wollte eigentlich auch nicht, dass vielleicht fremde Leute zuhören. Und Thomas hatte gesagt, dass er abends müde sei, und nicht mehr ausgehen wolle. Ich hatte selbst ja auch gar nicht den Nerv, irgendwo essen zu gehen oder so, sondern wollte einfach nur kurz mit ihm reden.“
„Hat Thomas auf dich irgendeinen Druck ausgeübt, oder dich in irgendeiner Weise gezwungen?“
„Nein .. aber da war der Wein .. und ich war nicht mehr richtig bei Sinnen .. Ich wollte das doch gar nicht!“
„Aber du bist doch eine erwachsene Frau, die mit so einer Situation umgehen können sollte.“
Sie begann zu weinen. Carsten saß mit versteinerter Miene schweigend daneben.
„Hast du ihm gesagt oder sonst irgendwie klar gemacht, dass du nicht willst?“, nahm ich das Gespräch wieder auf.
„Ich .. ich weiß nicht, ich glaube nicht“, erwiderte sie unter Schluchzen, schien sich aber allmählich wieder zu fangen.
„Woher sollte er dann wissen, dass es dir nicht recht ist? Schließlich kann er ja keine Gedanken lesen.“
Geräuschvoll zog sie die Nase hoch, wirkte aber wieder einigermaßen gefasst.

Sie bat Carsten dann, sie nach Hause zu Sonja zu fahren.
Carsten nickte, nahm den Autoschlüssel und sagte mir, dass ich nicht auf ihn warten solle, weil er noch laufen gehen wolle.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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62 Antworten zu Triggerwarnung: Es seifenopert //1739

  1. ittagebuch schreibt:

    Jetzt würde ich mal gerne die Version von Thomas zu besagtem Abend hören/lesen …

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  2. blindfoldedwoman schreibt:

    Als Tochter von Carsten und in Anbetracht der Umstände fällt Verena für mich unter „Schutzbefohlene“. Sie mit Wein abzufüllen und dann die Lage auszunützen ist schlichtweg verwerflich und charakterlos.

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    • Häh? Wieso „Schutzbefohlene“? Sie ist eine erwachsene Frau, und hat sonst nichts mit Thomas zu tun, außer dass sie ihn schon Zeit ihres Lebens kennt.
      Er hat sie auch nicht „abgefüllt“, sondern ihr Wein angeboten, den sie freiwillig getrunken hat.
      Die „Lage auszunutzen“ würde ja einen Vorsatz voraussetzen. So wie ich die Geschichte verstanden habe, gab es aber keine Absicht, sondern die Sache hat sich einfach so interaktiv entwickelt. Außerdem hat Thomas bestimmt auch selbst Wein getrunken.

      Verena hat das, glaube ich, inzwischen selbst so eingesehen.

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      • blindfoldedwoman schreibt:

        Wieso? Weil Thomas der Freund ihres Vaters ist (als den sie ihn schon von klein auf kennt) und sie ihn als solchen vertraulich um Rat gebeten hat. Es ist sicher keine Verwandtschaft, kommt dem aber schon sehr nahe.
        Damit geht m.E. zumindest moralisch eine gewisse Verantwortung einher. Die Rollen sind damit nicht aufgehoben, nur weil das „Kind“ jetzt eine junge Frau ist.

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        • Engywuck schreibt:

          das gilt dann aber auch für sie: ich gehe doch auch nicht mit meiner „Tante“ (=enge Freundin der Mutter, mir seit Kindesbeinen bekannt) ins Bett.

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        • Das würde ja bedeuten, bloß weil man jemanden bereits als Kind (flüchtig) kannte, dürfte man niemals im Leben eine engere Beziehung aufbauen.
          Dass Thomas ein Freund ihres Vaters ist, spielt in dem Zusammenhang doch überhaupt keine Rolle. Sie wollte ihn etwas zu früheren Zeiten fragen, das er miterlebt hat.
          Er ist nicht mit ihr verwandt, sie ist kein Kind mehr – zwei erwachsene, mündige Menschen.

          Wer weiß, vielleicht sah die Angelegenheit aus Thomas‘ Sicht ja so aus, dass Verena in seine Wohnung kam, um ihn zu verführen.
          Möglicherweise war sie ja sogar die treibende Kraft. Halb zog sie ihn, halb sank er hin.

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          • blindfoldedwoman schreibt:

            „Das würde ja bedeuten, bloß weil man jemanden bereits als Kind (flüchtig) kannte, dürfte man niemals im Leben eine engere Beziehung aufbauen.“
            Exakt. Und es macht auch im sozialen Kontext Sinn.

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            • Das ergibt überhaupt keinen Sinn.
              Gerade wenn man jemanden schon lange kennt, kann man ihn gut einschätzen und entwickelt ggf. ein Vertrauensverhältnis.
              Es spricht überhaupt nichts grundsätzlich dagegen, dass zwei ungebundene, erwachsene Menschen, die nicht blutsverwandt sind, sich auf eine sexuelle Beziehung miteinander einlassen.

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            • blindfoldedwoman schreibt:

              Doch, tut es. Deswegen gibt es so etwas wie Tabu.

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            • Es sieht aus, als ob wir hier auf keinen gemeinsamen Nenner kommen.
              Verena war genauso beteiligt wie Thomas.

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            • blindfoldedwoman schreibt:

              Das werden wir wohl nie erfahren. Die Freundschaft zu Carsten dürfte sich erledigt haben.

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            • Da bin ich mir nicht so sicher.
              Die Freundschaft hält bereits etwa 35 Jahre an. Was zählt da ein bedeutungsloser ONS?

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            • blindfoldedwoman schreibt:

              Mit jeder anderen jungen Frau ist es bedeutungslos. Aber nicht mit der eigenen Tochter. Die ist tabu.

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            • Jetzt mach mal einen Punkt! ich würde mir auch nicht von meinem Vater vorschreiben lassen, mit wem ich Sex habe.
              Genauso wenig hat Carsten einen Einfluss darauf, was seine volljährigen Töchter machen. Das weiß er auch, weshalb er Thomas keinen Vorwurf machen kann.

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            • blindfoldedwoman schreibt:

              Das dürften die meisten Väter (und Mütter) anders sehen. Für mich wäre das ein absoluter Vertrauensbruch und nicht zu entschuldigen.

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            • Du solltest sehen, dass du dich nicht zu sehr an deine Tochter klammerst, wenn sie älter wird.

              Wenn die Eltern die Auswahl der Sexualpartner ihrer Kinder übernehmen würden, wäre Carsten bestimmt Thomas lieber als Sven, Patrick, Vincent oder Corinna.

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            • blindfoldedwoman schreibt:

              Ich werde mich hüten, meiner Tochter in ihre Beziehungen hinein zu reden. Aber von Freunden verlange ich Loyalität und Anstand.
              Was sagt Carsten denn dazu?

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            • Carsten war nicht erfreut darüber, aber er akzeptiert, dass sein Freund und seine Tochter eigenständige, autonome Menschen sind.
              Es scheint mir schon ein recht merkwürdiger Sinn von Freundschaft zu sein, zu erwarten, dass ein Freund seine sexuellen Begegnungen ohne vernünftigen Grund (minderjährig, blutsverwandt, gebunden) derart einschränkt.

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            • blindfoldedwoman schreibt:

              Die Einschränkung betrifft ja nur eine von Milliarden von Frauen. Viele wollen auch keine Beziehung zu Familienmitgliedern (Schwestern, Brüder) ihrer Freunde.
              Erstens spricht man mit Freunden normalerweise auch über Sex und Abenteuer, da möchte man sicher nicht das gleiche über ein Familienmitglied hören und zudem kann es immer zu Differenzen führen. Und dann steht man evtl. zwischen Familie und Freundschaft. Bei Kindern ist das alles nochmal komplizierter. Gerade wenn der Freund die Tochter schon als Minderjährige kannte, so hat das immer einen pädophilen Beigeschmack. Egal wie alt sie jetzt ist. Aber vielleicht muß man dazu selbst Kinder haben.

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            • nur eine von Milliarden von Frauen

              ?

              Viele wollen auch keine Beziehung zu Familienmitgliedern (Schwestern, Brüder) ihrer Freunde.

              Ist ja in Ordnung. Niemand verlangt das von ihnen, wenn sie nicht wollen.

              pädophilen Beigeschmack.

              Unsinn. Verena ist 26 und hat bereits selbst zwei Kinder. Wenn du das „pädophil“ nennst, so verharmlost du tatsächliche Pädophilie. Wir alle waren einmal Kinder. Aber irgendwann hat man auch mal Anspruch darauf, als mündiger Mensch ernst genommen zu werden. Auch von den eigenen Eltern. Deren Freunde haben normalerweise damit kein Problem.

              Mal den rein hypothetischen Fall betrachtet, dass Thomas und Verena eine feste Beziehung miteinander eingehen würden, wäre ich sicher, dass Carsten ihnen seinen Segen gibt (evtll. nach anfänglicher Ablehnung).
              Einem Mann, den er selbst schon lange kennt und den er sehr schätzt, würde er sicher lieber seine Tochter anvertrauen, als irgendeinem dahergelaufenen Schnorrer.

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            • blindfoldedwoman schreibt:

              Das mag ja sein. Ich hab eben mal zum Thema google bemüht. Männer scheinen das noch viel strikter zu sehen.
              Es würde schon an psychisch krank grenzen, wenn man von einer jungen Frau, die man als Kind hat aufwachsen sehen, sexuell angezogen würde. Und die Aussage kommt so öfter.
              Soweit würde ich sicher nicht gehen, auch wenn es ein Geschmäckle hat.

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            • Wenn man einander vielleicht zwei- oder dreimal im Jahr sieht, dürfte das nicht so viel ausmachen.
              Und ioch sage ja auch nicht, dass solche Ereignisse der alltägliche Normalfall ist. Meist dürfte schon der große Altersunterschied für kein gegenseitiges Interesse sorgen. Gilt genauso für Leute, die noch nie miteinander zu tun hatten.

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            • blindfoldedwoman schreibt:

              Wenn man bedenkt, dass er wahrscheinlich schon bei der Taufe dabei war…normalerweise sieht man in Kindern halt immer welche, egal wie alt sie werden.
              Verena scheint ja ansonsten auch nicht auf ältere Männer zu stehen, bei Thomas ist das wohl anders. Irgendwie ein armer Wicht mit Hang zu ungesunden Beziehungen.

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            • Dass Thomas bei Verena’s Taufe dabei war, bezweifle ich. Das ist doch eher ein Familienfest, zu dem nur die engsten Verwandten kommen.

              Deine Argumentation mit dem „aufwachsen Sehen“ träfe genauso z.B. bei Nachbarskindern zu. Dabei ist es bei denen gar nicht mal selten, dass sie später eine Paarbeziehung miteinander eingehen.

              Übrigens ist Thomas ein sympathischer, stattlicher Mann, der eine etwa zwanzigjährige Ehe hinter sich hat.
              Von wegen „armer Wicht mit Hang zu ungesunden Beziehungen“.

              Patrick war übrigens auch einiges älter als Verena.

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            • Engywuck schreibt:

              das Problem ist hier das „flüchtig“. Ist es jemand, den man nur kennt, weil er Papa gelegentlich zum Skatspielen abholte? Oder ist es jemand, der regelmäßig da war, mit einem im Sandkasten spielte, Geburtstagsgeschenke brachte, vielleicht gar die Windeln wechselte oder einen betreute, wenn die Eltern auf Geschäftsreise oder im Kino waren? Beides kann sich hinter „Guter Freund des Vaters“ verbergen – und in letzterem Fall würde ich „gehört zur Familie, damit Sex tabu“ werten. Aber vermutlich bin ich einfach nur zu prüde – nach deutschem Recht darf eine Frau ja auch ihren Onkel heiraten…

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            • AFAIK haben Thomas und Verena sich zwar gelegntlich bei diversen Anlässen gesehen, hatten aber keinen näheren Kontakt.

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            • blindfoldedwoman schreibt:

              Die Beziehung muß ja schon enger sein, denn sonst hätte Verena Thomas sicher nicht wegen ihres Problems mit dem Vater kontaktiert.

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            • Sie kannte ihn von früher, aber nicht so eng.
              Sie musste sich auch erst seine Telefonnummer besorgen, und einen Termin ausmachen. Braucht man nicht, wenn man sich wirklich gut kennt.

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            • blindfoldedwoman schreibt:

              Bei den Schwestern weiß man ja nie. Vielleicht spielt sie nur die Unschuld vom Lande und ist jetzt schwups wieder schwanger.

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            • Keine Ahnung, was du damit sagen willst.
              Die Freunde meiner Eltern kenne ich selbst auch nicht näher. Das sind ja ihre Freunde, nicht meine.
              Freilich kennt man sie vom Sehen und vom Namen, und wechselt (als Kind) auch mal einen Satz über die Schule. Aber damit hat sich’s dann auch schon.
              Ich wüsste z.B. bis heute nicht, ob ich die Freunde meiner Eltern siezen oder duzen soll. Die Notwendigkeit einer direkten Anrede hat sich nie ergeben.

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    • ittagebuch schreibt:

      Der böse Thomas und die niederen Triebe.. da sind wir ja mitten in der aktuellen metoo Diskussion. Kann man jetzt ein Drama mit rechtlichen Konsequenzen draus machen, aber ich würde jetzt mal beiden keinen Vorsatz unterstellen. Auch wenn es eine Gratwanderung ist: manchmal passiert sowas und beide landen in der Kiste. Zukünftig sollte „Frau“ wohl am besten immer nen schriftlichen Vordruck zum Einverständnis dabei haben. Sie:“ich mach es aber nur, wenn du ein Kondom benutzt“. Er:“ und ich nur, wenn du eben noch unterschreibst“. Au kacke, jetzt müssen aber einige Drehbücher umgeschrieben werden. Was nun aber von der eigentlichen Geschichte total abgelenkt hat …

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    • Plietsche Jung schreibt:

      Alle teilnehmenden Personen waren alt genug und zurechnungsfähig. Dein Statement ist nicht schlüssig und ein wenig weltfremd.

      Alles weitere wurde hier schon geschrieben.

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  3. Engywuck schreibt:

    gib doch zu: du hast die Geschichte jetzt nur erfunden, um den Beitrag neulich zu bestätigen.

    😉

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  4. Leser schreibt:

    Es ist gut, wenn Ihr sie von der Schnapsidee, Anzeige zu erstatten, abbringen konntet. WTF? Da macht jemand was im betrunkenen Zustand, was er nicht will, und dann soll der andere Schuld sein? Dann müsste er sie schon gezielt bis zum Koma abgefüllt haben, so dass sie als „Alkoholleiche“ sich nicht mehr wehren kann – aber wer will dann so noch mit einem Menschen ins Bett gehen (bzw. diesen ins Bett tragen, und dann darüber herfallen)? Das ist doch absoluter Unsinn…

    Und die „anwaltliche Beratung“ von der Schwägerin, na das wäre ja was geworden. Die hätte da glatt einen Mordfall draus gemacht, von der Schwere des „Verbrechens“ her. (nicht, dass eine tatsächliche Vergwaltigung nicht ähnlich ein schweres Verbrechen ist, aber hierbei handelt es sich ja nicht darum)

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  5. idgie13 schreibt:

    Warum kann heute eigentlich keiner mehr was für sich behalten?

    Ich bin auch schon morgens aufgewacht und hab mich geärgert, zu was ich mich im Rausch hinreissen habe lassen. Aber ich hab das dann eher einer Freundin erzählt oder für mich behalten als damit zu meinem Vater zu rennen.

    Hoffentlich haben sie wenigstens verhütet …

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  6. Plietsche Jung schreibt:

    Ich wusste, dass das hier eine Soap ist 🙂
    An Carstens Stelle hätte ich sie ausgelacht. Mal ehrlich, tickt die noch sauber ?

    Grüße an den Bergdoktor !

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  7. Irenicus schreibt:

    Blöde Frage, aber was ist wenn er noch betrunkener war. Geht dann sie in den Knast?

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  8. wollesgeraffel schreibt:

    Grundgütiger, wie alt ist sie denn? 15? Da verstünde ich so ein Gejammer noch.

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  9. Pingback: Last Christmas //1747 | breakpoint

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