Vom Standort zum ständigen Standard (Teil 1) //1704

Was gibt es zu meinem Besuch bei Standort 4 zu sagen?
Die Anreise lief wie geplant – das heißt, es gab eine kleine Zugverspätung, aber die beeinflusste die Fahrt nur unbedeutend.
Ich hatte eine lange Liste mit Gesprächsterminen abzuleisten, so dass ich mittags nur dazu kam, einen kleinen Imbiss einzunehmen.
Herr Grau war krankgemeldet. Mich juckte es in den Fingern, ein ärztliches Attest zu verlangen, beschloss aber dann, es diesmal noch auf sich beruhen zu lassen, und seine Abwesenheit zu ignorieren.
Die ganzen Besprechungen hatten mich ziemlich erschöpft, so dass ich müde und geschafft später im Zug nach $AndereStadt saß.

Harald hatte mich eigentlich vom Bahnhof abholen wollen, es aber dann doch nicht geschafft. Er traf mich aber etwas später im Hotel und lud mich zum Essen ein (auf Budget der Fachveranstaltung).
Ich hatte leichte Kopfschmerzen, aber nachdem ich gegessen und getrunken hatte, gaben sie sich.
Wir unterhielten uns über einige Begebenheiten von früher, aber auch über die bevorstehende Veranstaltung, meinen geplanten Vortrag und einiges Organisatorisches. Harald wollte mir einen Fachartikel zeigen, den er auf seinem Notebook in seinem Zimmer hatte.
Also gingen wir gemeinsam in sein Hotelzimmer. Nachdem Harald kurz gesucht hatte, überflog ich den – sehr informativen – Artikel. Harald saß neben mir, und legte seine Hand erst auf meinen Unterarm, dann auf mein Knie, was ich zunächst ignorierte. Als er seine Hand höherwandern ließ, drehte ich mich ein wenig in die andere Richtung und zog mein Bein von ihm weg.
Als ich fertig gelesen hatte, stand ich auf, um mich für die Nacht zu verabschieden. Es war inzwischen schon spät, ich war sehr früh aufgestanden und wollte mich hinlegen, um zu schlafen.
Harald war ebenfalls aufgestanden. Seine Arme umschlangen mich von hinten, und er versuchte, mich auf den Hals zu küssen.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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16 Antworten zu Vom Standort zum ständigen Standard (Teil 1) //1704

  1. bpmkuh schreibt:

    Guten Morgen,
    dachte eine Artest kann man nur für die Zukunft fordern
    viele Grüße

    Mkuh

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  2. wollesgeraffel schreibt:

    Mein lieber Scholli, den letzten Absatz solltest Du bei aufschrei posten, auf das Du zum erlesenen Kreis der Begrabberten gehören mögest. Ich weiß, ich weiß…

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  3. blindfoldedwoman schreibt:

    Danke für die Pause…ich hol schon mal Popcorn.

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  4. Pingback: Vom Standort zum ständigen Standard (Teil 2) //1706 | breakpoint

  5. Pingback: Novembertweets bis #280Zeichen //1891 | breakpoint

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