Betriebliche Weiterbildungsorganisation //1690

Vor zwei Wochen oder so war in der Trichterstadt wieder eine IT-Messe gewesen. Zwei Mitarbeiter der IT hatten daran teilgenommen.

Grundsätzlich befürworte ich die Teilnahme an solchen Fach- oder Weiterbildungsveranstaltungen.
Mir ist nur aufgefallen, dass es immer wieder die gleichen Leute sind, die Veranstaltungen besuchen, und andere praktisch gar nicht. Es liegt mir fern, etwas an der Freiwilligkeit zu ändern, aber doch muss etwas mehr Struktur hinein, damit die Mitarbeiter etwas gleichmäßiger solche Angebote wahrnehmen.

In Zukunft wird es eine Datenbank geben, indem alle externen Veranstaltungen (Kongresse, Messen, Symposien, Seminare, Schulungen, etc.), die von Mitarbeitern besucht werden, aufgelistet werden. Ich werde das Ziel vorgeben, dass jeder Mitarbeiter mindestens einmal im Jahr an einer derartigen Veranstaltung teilnimmt. Unterlässt er dies ohne gute Begründung, so soll sich das in seiner jährlichen Leistungsbeurteilung niederschlagen.
Welche Veranstaltungen im einzelnen sinnvoll sind, überlasse ich der Einschätzung des jeweiligen Vorgesetzten. Auch eine Obergrenze für die Anzahl der Veranstaltungen setze ich nicht fest. Das muss der Vorgesetzte (im Rahmen seines dafür vorgesehenen Budgets) selbst entscheiden.
Ich möchte allerdings schon verhindern, dass einzelne Mitarbeiter ständig weg sind, weil sie immer wieder – teils teure – Angebote wahrnehmen. Es sollte ein vernünftiges Gleichgewicht geben, und jeder mal drankommen – am besten abwechselnd.

Wir wollen sicherlich nicht an Weiterbildungsmaßnahmen für unsere Mitarbeiter sparen, aber sie ausgewogener an sie verteilen.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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12 Antworten zu Betriebliche Weiterbildungsorganisation //1690

  1. keloph schreibt:

    employability neent sich das bei mir in der firma. es ist die aufgabe des mitarbeiters, sein know how auf vordermann zu bringen/halten. ich finde das gut!

    Gefällt 2 Personen

  2. Plietsche Jung schreibt:

    Oh, das böse „O“-Wort ….. 😉

    Solange es über die Fortbildung einen Nutzen für die Fa. gibt, würde ich es auch nicht begrenzen. Ansonsten ist es nur persönliches Vergnügen oder sogar bei Abwanderung ein Nutzen für den Mitbewerber.

    Setzt du die MA nach den Fortbildungen anders ein ?

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  3. Sci Fanboi schreibt:

    itsa pity!

    Liken

  4. Pingback: Twi-, Twitt-, Twitter! //1879 | breakpoint

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