Die dunkle Bedrohung //1657

Die helle und die dunkle Seite des Tages sind heute gleichgestellt. Equinox ist um 22:02 UTC+2 Uhr. Das Halbjahr steht bevor, in dem die Tageslichtlänge kürzer ist, als die Zeit der Düsternis.

Ich mag noch keinen Winter haben!
Ich mag Sonne und Wärme, und beim Spazierengehen das Sonnenlicht auf der Haut spüren.
Ich will mich ins trockene Gras legen können, und einen sanften Hauch des Windes in den Haaren spüren.
Ich möchte draußen machen können, was der Winter ins Haus verbannt.
Ich will nicht frieren müssen, und mich auch nicht bis zur Unkenntlichkeit vermummen, wenn ich im Freien bin.

Ach .. blöder Winter, blöde Kälte, blöder Schnee!

Ja, ich weiß dass meine Wünsche unrealistisch sind. Der Drehimpulssatz und andere Naturgesetze sorgen dafür, dass sie nicht in Erfüllung gehen können.
Aber die Hoffnung auf einen milden Winter ohne Schnee darf ich haben.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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18 Antworten zu Die dunkle Bedrohung //1657

  1. keloph schreibt:

    ein intermezzo in der sonne wartet auf mich in 2 wochen, aber es lässt sich dennoch nicht aufhalten. und dann gibt es wieder sommer, irgendwann in 6 monaten wird es beginnen.

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  2. Plietsche Jung schreibt:

    Milano, 24°.
    Trockenes Gras inklusive.

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  3. idgie13 schreibt:

    Juhuuuuu … der blöde Sommer ist endlich vorbei 🙂

    Gefällt 2 Personen

  4. wollesgeraffel schreibt:

    Aber vor dem Winter kommt der Herbst, eine Wundervolle Jahreszeit. Buntes Laub, erster Nebel, Erntezeit.

    Septembermorgen

    Eduard Mörike

    Im Nebel ruhet noch die Welt,
    noch träumen Wald und Wiesen.

    Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
    den blauen Himmel unverstellt,

    herbstkräftig die gedämpfte Welt
    im warmen Golde fließen.

    Gefällt 1 Person

    • Der Herbst kann (!) noch manchmal schöne Tage haben, aber häufig sind Herbsttage einfach nur trüb.

      Wenn erst mal Winter ist, kann ich mich damit trösten, dass die Tage wenigstens schon wieder länger werden, und es aufwärts geht.
      Herbst bedeutet für mich, dass der Tiefstpunkt noch nicht erreicht ist. *seufz*

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      • wollesgeraffel schreibt:

        Für Deine Seufzerstimmung hat Theodor Storm was gedichtet.

        Oktoberlied

        Theodor Storm

        Der Nebel steigt, es fällt das Laub;
        Schenk ein den Wein, den holden!
        Wir wollen uns den grauen Tag
        Vergolden, ja vergolden!
        Und geht es draußen noch so toll,
        Unchristlich oder christlich,
        Ist doch die Welt, die schöne Welt,
        So gänzlich unverwüstlich!

        Und wimmert auch einmal das Herz –
        Stoß an und laß es klingen!
        Wir wissen’s doch, ein rechtes Herz
        Ist gar nicht umzubringen.

        Der Nebel steigt, es fällt das Laub;
        Schenk ein den Wein, den holden!
        Wir wollen uns den grauen Tag
        Vergolden, ja vergolden!

        Wohl ist es Herbst; doch warte nur,
        Doch warte nur ein Weilchen!
        Der Frühling kommt, der Himmel lacht,
        Es steht die Welt in Veilchen.

        Die blauen Tage brechen an,
        Und ehe sie verfließen,
        Wir wollen sie, mein wackrer Freund,
        Genießen, ja genießen!

        Gefällt 1 Person

  5. Sci Fanboi schreibt:

    Ich fühle ähnlich wie du. Die lauen Abende und Nächte auf der Treppe am Königsplatz gehören nun wohl für lange, trübe, kalte Monate der Vergangenheit an. 😦
    https://www.merkur.de/lokales/muenchen/zentrum/tango-am-koenigsplatz-leidenschaft-in-lauer-sommernacht-8641848.html

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  6. Pingback: Oh, nein! Nicht schon wieder Tweets! //1862 | breakpoint

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