Numeric Sourcery //1649

In der Softwaretechnik dienen Metriken (hat nichts mit dem metrischen Tensor zu tun) dazu, Softwareprodukte zu bewerten und zu vergleichen.
Es ist vielleicht mal ganz interessant, ein paar Zahlen zu nennen (zu sehr ins Detail möchte ich aber auch nicht gehen). Ich beziehe mich dabei auf mein bisher größtes Softwareprojekt.
Das besteht aus etwa zehn Binaries (also Executables und DLLs) mit insgesamt fast einer halben Million Lines of Code (meines Wissens werden Leerzeilen oder Kommentare dabei nicht mitgezählt, und mein Code ist ziemlich kompakt), bzw. fast fünf Millionen Bytes Code, so dass ich auf ziemlich genau 10 Byte pro Zeile komme (was eigentlich darauf schließen lässt, dass doch Leerzeilen mitgezählt werden).
Dazu kommt noch jede Menge Dokumentation, Resourcen, Hilfedateien, und was noch so dazu gehört. Da steckt einiges an Entwicklungszeit (keine Ahnung wie viele Stunden) und Know-how dahinter.
Andererseits gehen von den o.g. Werten auch noch Sourcen des Frameworks und eventuell Third-Party-Sourcen ab. Das kann ich aber nicht im einzelnen aufdröseln, zumindest nicht, ohne noch deutlich mehr Aufwand hineinzustecken.

Zum Vergleich noch ein paar aktuelle Zahlen zu diesem Blog, dessen Text ich täglich in einer Word-Datei sichere, deren Format ich auf Normseiten eingestellt habe.
Momentan sind es etwa 3200 Seiten, über 94000 Zeilen, 566000 Worte und 3.2 Millionen Zeichen ohne Whitespace, bzw. 3.8 Millionen Zeichen mit Whitespace. Dabei muss ich erwähnen, dass ich zur Abgrenzung verschiedener Einträge jeweils zwei Leerzeilen nutze, und auch ein Overhead für den jeweiligen Kopf bestehend aus Titel und Datum vorhanden ist, so dass für jeden Eintrag vier Zeilen der Formattierung geschuldet sind – was insgesamt dann 6600 Zeilen ergibt.
Im Mittel kommen also auf jeden der aktuell 1650 Eintrag knapp zwei Normseiten, nämlich 56 Zeilen, 343 Worte oder etwas weniger als 2 Kilobyte.

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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7 Antworten zu Numeric Sourcery //1649

  1. Plietsche Jung schreibt:

    Ich bin stolz auch Dich 🙂

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  2. ednong schreibt:

    Uh,
    da hab ich dann ja schon viel gelesen …

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  3. Alex ii schreibt:

    Klammern sind keine Leerzeilen – je nach Stil kommen da einige Zeilen mit nur je einem zeichen zusammen

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  4. Pingback: Es war einmal auf Twitter //1851 | breakpoint

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