3 * 23 * 29 – A Space Oddity (pars paenultima) //1633

Die versprochenen Urlaubserinnerungen – vorletzter Teil:
Ich hatte online eine Pauschalreise gebucht. Vier-Sterne-Hotel reicht mir. Ich will ein wenig Bequemlichkeit und Komfort, aber keinen Luxus, Extravaganzen, oder gar von irgendwelchem Personal dauernd bedient werden.

Beim Sicherheitscheck stellte ich mich versehentlich bei der falschen Schlange an, und machte so unfreiwillig Bekanntschaft mit dem Terahertzscanner.

Im Flugzeug saßen wir äußerst beengt – wesentlich enger als in den Vorjahren. Wenn der Abstand zwischen der Vorderseite der Rücklehne zur Rückseite der Lehne des Vordermanns geringer ist als die Oberschenkellänge, kann man sich nicht gerade und bequem hinsetzen. Da werden pro Reihe zwei bis drei Zentimeter eingespart, um noch eine zusätzliche Sitzreihe zu haben. Für Personen, die kleiner als 1.80m sind, mag es ja ausreichend Platz gewesen sein. Und auch wenn man nur höchstens eine halbe Stunde dort sitzen muss, mag es gehen – aber nicht bei einem mehrstündigen Flug. Carsten und ich konnten nur deshalb einigermaßen sitzen, weil wir zu zweit drei Sitze für uns hatten, da das Flugzeug nicht voll belegt war.
„Meinetwegen buche Touristenklasse bei einer Billigairline, aber wenn du es nicht auf die Reihe kriegst, dass ich ausreichend Beinfreiheit habe, buchen wir in Zukunft über Lydia“, kündigte Carsten ziemlich verärgert an.
„Ganz bestimmt nicht!“, erwiderte ich, obwohl ich keine Ahnung habe, wie ich das genau bewerkstelligen soll. Man kann nicht überall im Voraus Sitze in der Exit-Row reservieren.

Gelegentlich zeigten kleine Monitore im Flugzeug den aktuellen Status an. Ich verfolge ja leidenschaftlich gerne Echtzeitdaten, werte sie in Gedanken aus und extrapoliere sie. Dafür reichten die angezeigten Daten nicht. Aber da Carsten’s Navigerät ein Satellitensignal durch das Fenster hindurch erhielt, verbrachte ich den Flug hauptsächlich damit, die Daten miteinander abzugleichen. Die Geschwindigkeiten stimmten (innerhalb einer akzeptablen Messungenauigkeit) miteinander überein. Die Flughöhen wichen allerdings stark voneinander ab. Nun – das Navigerät ist ausgelegt und optimiert für Fußgänger und Fahrradfahrer. Die befinden sich üblicherweise am Boden. Da reicht irgendeine Näherung aus – z.B. ein Sinus statt einem Tangens. Aber ein Flugzeug bewegt sich offenbar außerhalb des Gültigkeitsbereich der benutzen Näherung, weshalb die berechnete Höhe eben falsch war.
Auf dem Rückflug bekam das Gerät leider nur sporadischen Empfang, und kein stabiles Signal mehr.

Ich kann diese Busse nicht leiden, die einen vom Flugzeug zum Flughafengebäude bringen. Viel lieber gehe ich die Gangway entlang. Carsten und ich hatten uns zumindest zwei Plätze nebeneinander ergattert – allerdings entgegen der Fahrtrichtung. Zum Glück dauert die Fahrt nur wenige Minuten. Auf der hintersten Rückbank hätten sicher vier bis fünf Personen sitzen können. Aber es saß nur ein (leicht manspreadender) junger Mann an einem Rand. In der Mitte des verbleibenden Platzes hatte sich eine Frau breitgemacht, bei der ich angesichts ihrer unnatürlich gefärbter Haare und Körperfülle unwillkürlich die Assoziation mit dem Rothaargebirge hatte. Die anderen Passagiere standen lieber, als sich neben die Fatspreaderin zu setzen.
Bei der Gepäckausgabe schließlich wunderte ich mich zum soundsovielten mal, welche Unmengen Gepäck manche Leute mit in den Urlaub nehmen. Mir reicht eine (eher kleine) Reisetasche mit ausreichend Freizeitkleidung (teils alt, Hauptsache bequem und praktisch), Sandalen zum Wechseln, Hausschuhe, Bikini, Zahnputzzeug, Kamm, Sonnenschutz, .. tja – das ist es eigentlich schon. Das Notebook samt Mouse, Netzteil und Kensingtonkabel, inclusive Handtasche, ist sicherlich genauso schwer wie der Rest, und es lohnt sich kaum, die Reisetasche als Gepäck aufzugeben.

Unseren Urlaub verbrachten wir auf einer Halbinsel von einer Halbinsel von einer Halbinsel – schon fast fraktale Selbstähnlichkeit. Halbinsel in der Landessprache las ich grundsätzlich falsch. Der Strand war breit, feinkörnig und ziemlich sauber. Vorteile der Lage waren, dass es ruhig, nicht übermäßig von Touristen überlaufen, und abgelegen war. Nachteile waren die weiten Wege, und dass die Lage abgelegen war.
Der weitverbreitete Kreisverkehr war lästig – insbesondere für Fußgänger. Anstatt nur den jeweiligen Durchmesser laufen zu müssen, war jedesmal der halbe Umfang nötig – also 57% mehr als bei einer normalen Kreuzung.

Ich gebe zu, dass ich am ersten Abend etwas enttäuscht vom Hotel war. Während der nächsten Tage gab sich das allerdings wieder. Das Essen war ausgezeichnet, abwechslungsreich und vielseitig. Bloß erinnerte mich das Ambiente des Restaurants ein wenig an die Mensa. Da hatte ich schon einladendere Buffets gesehen. Dafür war dieses übersichtlicher.
Zum Mittag- und Abendessen aß ich jedesmal vier oder fünf Desserts – natürlich auf Kosten der Vor- und Hauptspeisen, bei denen ich mich wohlweislich zurückhielt.
Zum Frühstück begnügte ich mich mit Kaffee und einem Käse- oder Schinkenbrötchen, die sehr schön hell waren. Carsten meinte, die seien zum Aufbacken vorgesehen, aber ich mag sie gerade so hell und nicht-knusprig, und mehr will ich am Morgen auch gar nicht essen. Es ist mir unverständlich, wie man auf nüchternen Magen gleich süßes (z.B. Gebäck), saueres (z.B. Fruchtsaft) oder fettiges (z.B. Bacon) zu sich nehmen kann. Aber jeder wie er mag.
Das dauernde Essen und Verdauen (da war manchmal nur noch Löffeln möglich) war schon wirklich anstrengend. Die Urlaubsmast hat bei mir tatsächlich etwas angeschlagen. Naja, das ist schnell wieder weg. Hier daheim habe ich gar nicht die Zeit und Gelegenheit, so viel zu essen, und esse eben nur noch soviel, wie ich tatsächlich Hunger habe.

An unserem ersten Abend liefen Carsten und ich über die Dünen zum Strand, als es bereits dunkel war. Er nutzte die Gelegenheit, mir einige Sternbilder zu zeigen, und endete mit dem Polarstern, der „hier viel niedriger steht, als daheim“.
„Das ist ja nicht überraschend. Schließlich sind wir hier deutlich weiter im Süden“, entgegnete ich. Der Abend endete mit einer Diskussion über sphärische Trigonometrie, Eulerwinkel, Quaternionen (für die, die es wissen wollen: i^2 = j^2 = k^2 = -1, mit den Kommutatorrelationen [i, j] = ij – ji = -k – (-k) = 2k, und analog zyklisch), Pauli- und Dirac-Matrizen, sowie Kronecker- und Levi-Civita-Symbole (fälschlicherweise als Epsilon-Tensor bekannt).

Carsten hatte seine Utensilien fast im ganzen Zimmer ausgebreitet und ausgepackt. Lediglich das linke Bett hatte er ausgelassen. Also requirierte ich dieses Bett für mich, obwohl es direkt neben der Balkontür stand, und Carsten normalerweise links und in Fensternähe schläft. Darüber war er dann ziemlich angesäuert – auch später, als ich ihn darauf hinwies, seine nasse Badehose nicht immer auf die Polstermöbel zu schmeißen, und ich keine Lust habe, immer hinter ihm herzuräumen.

In südlichen Ländern ist es üblich und auch sinnvoll, statt einer richtigen Decke nur ein Tuch zu benutzen. Was ich trotzdem nicht leiden kann, ist, wenn dieses Tuch dermaßen stramm unter die Matraze gestopft wird, dass man sich nicht rühren kann. Ich will nachts meine Beine in beliebiger Richtung aus dem Bett strecken können. Also wurde es zum abendlichen Ritual für mich, erst mal dieses Tuch herauszuziehen, und von den insgesamt drei Kopfkissen zwei aus dem Bett zu werfen.
Mitten in der Nacht gerieten wir in einen Disput, weil es zu warm im Zimmer war. Fenster bzw. Balkontür öffnen, wollten wir beide nicht, da sonst zu viele Stechmücken hereingekommen wären. Er wollte die Klimaanlage nicht einschalten, da zu laut. Ich wollte den Ventilator nicht einschalten, da zu zugig. Zum Glück gibt es eine nahezu unfehlbare katalytische Methode, um eine Einigung zu beschleunigen, und die nötige Bettschwere zu erzeugen.

Es ist mir schon früher aufgefallen, dass es im Hotelrestaurant zwei Typen von Gästen zu geben scheint, die völlig unterschiedlich auftreten. Ein Zwischentypus scheint nur selten vorzukommen.
Da sind einmal die Leute wie ich, die es im Urlaub einfach bequem haben wollen, und sich einfache Kleider anziehen, die teilweise offensichtlich schon älter sind (also die Kleider, nicht unbedingt die Leute). Das sind die Personen, denen es ziemlich egal ist, wie sie im Urlaub äußerlich rüber kommen. Bei ihnen gibt es welche mit ästhetischer äußerer Erscheinung und welche eher ohne, und ihre Kleidung ist praktisch, bequem und casual.
Der andere Typus sind die Personen, die sich für das Hotelrestaurant aufdonnern, als gäbe es einen ganz außergewöhnlichen Anlass. Wenn man äußerlich einigermaßen aussieht, ist das OK, das können sie meinetwegen halten wie sie wollen. Doch es gibt dabei auch etliche, denen nicht bewusst zu sein scheint, dass auch die allertollste Verpackung es nicht herausreißen kann, wenn der Inhalt schon so mies ist. Ganz ehrlich – niemand will Schwabbelschenkel beim Buffet sehen. Solche Leute sollten sich bitte, bitte, wenigstens so weit bedecken, dass man noch mit Appetit essen kann.
Und Stöckelschuhe aus Lackleder mögen zum Flanieren auf der Strandpromenade noch halbwegs benutzbar sein – für einen richtigen Strandspaziergang sind sie es definitiv nicht.

Hier ist etwa die Hälfte dessen, was ich als Urlaubserinnerungen zusammengeschrieben habe. Deshalb mache ich eine Zäsur. Fortsetzung folgt.


Hier ist exemplarisch ein Teil eines Hauptganges, einen Teil hatte ich bereits gegessen. Die Auswahl war sehr vielfältig gewesen.

Und dies ist ein typscher Nachtisch:

Manchmal aß ich vorher noch eine Suppe, manchmal hinterher noch Käse und Walnüsse. Zwischen den Mahlzeiten gab’s immer wieder mal ein Eis.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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32 Antworten zu 3 * 23 * 29 – A Space Oddity (pars paenultima) //1633

  1. blindfoldedwoman schreibt:

    Ansprüche sind wirklich verschieden. 😯

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  2. RAID schreibt:

    Wie groß waren die Höhenabweichungen und waren sie im Reiseflug konstant?

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    • Kann ich nicht sagen.
      Nachdem wir (noch während des Steigflugs) festgestellt hatten, dass die Höhenangaben um über Faktor 2 auseinander waren, ließen wir die Höhe nicht mehr vom Navigerät anzeigen (zugunsten der zurückgelegten Strecke). Leider lassen sich nämlich nur zwei Messgrößen gleichzeitig anzeigen.

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      • RAID schreibt:

        Ich nehme an, dass ihr gecheckt habt, dass es nicht der barometrische Höhenmesser war?

        Gerade im Steigflug könnte das durch den Druckausgleich in der Kabine durchaus hinkommen.

        Ansonsten ist bei GNSS die Höhe schon aufgrund der Lage der Satelliten meist ungenauer als die anderen beiden Koordinaten (-> HDOP). Für solch eine Abweichung ist das natürlich zu viel.

        Was natürlich auch sein könnte ist eine Filterung der Position durch dein Gerät. Stichwort z.B. Kalmanfilter, bei Fußgängern werden idR keine großen und schnellen Höhenänderungen erwartet 😉

        Falls ihr zu viel Zeit habt (und es euch noch interessiert) sollte die Trajektorie ja noch gespeichert sein. Ich glaube bei meinem nächsten Flug werde ich mir das mal anschauen..

        Geschwindigkeit kann übrigens auch über den Dopplereffekt statt über Positions-/Zeitdifferenzen bestimmt werden. Inwieweit das bei Handgeräten umgesetzt wird kann ich aber nicht sagen.

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        • Keine Ahnung, welche Werte genau das Navigeraät misst und verarbeitet.
          Dass es den Luftdruck misst, um die Höhe zu berechnen, bezweifle ich aber stark. Schließlich ist direkt auf der Erdoberfläche (wo sich Fußgänger und Radfahrer für gewöhnlich aufhalten) der Luftdruck zu stark vom Wetter abhängig.

          Nachdem wir festgestellt hatte, dass die Höhenangaben zu weit auseinandergehen, haben wir sie nicht mehr verfolgt.
          Die Daten sind zwar noch irgendwo gespeichert, ich beabsichtige aber nicht, mir die Zeit zu nehmen, dem weiter nachzugehen.

          Dopplereffekt bei Fußgängergeschwindigkeiten? Naja .. das wäre sicherlich ziemlich ungenau.

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  3. Leser schreibt:

    „Pauschalreise“ – sind das nicht die Dinger, die in einem „Clubhotel“ enden, mit Zwangsanimateuren, um die Gäste zu bespaßen und ansonsten auch vorher abgestecktem vollem Programm? Wär nix für mich… Flug, Mietwagen, Hotel (ggfs. Halb- oder Vollpension nach Wunsch), mehr brauch ich nicht. Wenn ich mir mal so einen Urlaub leisten kann oder will (das weiß ich noch nicht mal – vielleicht würde ich mir auch eher einfach ein Wohnmobil mieten und damit „frei Schnauze“ wo immer ich hin will fahren).

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    • Es gab nachmittags (Bewegungsangebote) und abends (Unterhaltung) ein unaufdringliches Animationsprogramm, aber daran muss man ja nicht teilnehmen.
      Einmal besuchten wir eine Tanzaufführung. Die war durchaus gut gemacht und interessant. Vermisst habe ich Karaoke.

      Mietwagen? Dein Ernst? In einem Land, in dem du nicht mit den Verkehrsregeln und -gepflogenheiten vertraut bist, freiwillig selbst fahren?
      Nichts für mich. Ich achte vor der Buchung auf akzeptable Busverbindungen, und notfalls wäre halt mal ein Taxi angebracht.
      Und Carsten ist sonst auch so viel geschäftlich mit dem Auto unterwegs, dass er sich im Urlaub lieber fahren lässt, und sich entspannt die Landschaft anschaut.

      Wohnmobil – nee, wirklich nicht. Zu wenig Platz, alles selber machen .. nö, dann lieber gar keinen Urlaub.

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      • idgie13 schreibt:

        Ohne Mietwagen oder eigenen Wagen bin ich nur bei Städte- oder Schiffreisen unterwegs. Ansonsten finde ich das sehr angenehm, wenn man etwas vom Land entdecken will.

        Wohnmobil ist auch nicht so meins – eher Ferienhaus mit einer tollen Küche 🙂

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        • Für mich wäre ein fremdes Auto in unbekannter Umgebung ein zusätzlicher Stressfaktor.

          Wenn wir etwas vom Land entdecken wollen, so buchen wir eine Bustour mit Reiseführer. Da gibt es sehr schöne Ausflüge, bei denen ein Ortskundiger auf Sehenswürdiges hinweist, was man auf eigene Faust vermutlich übersehen würde.

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          • idgie13 schreibt:

            Im Normalfall habe ich einen Reiseführer (in Buchform) dabei und mich vorher informiert. Bus und Reiseherde muss ich nicht haben. So sind Geschmäcker halt verschieden.

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            • Aus Büchern oder Onlinequellen informiere ich mich natürlich auch im Voraus, was sich eventuell lohnt anzusehen.

              Ich meinte auch nicht diese Sideseeingbusse, sondern kleinere Gruppen in Kleinbus, Boot, Geländewagen, Seillift, ..
              Der Veranstalter stimmt alle Zeiten perfekt aufeinander ab, fährt in Gegenden, in die einzelne Touristen oft gar nicht können/dürfen (z.B. Sumpfgebiete mit Jeeps), organisiert Führungen und Besichtigungen auch außerhalb der üblichen Öffnungszeiten, etc.
              Wir haben im Laufe der Zeit da schon einige wirklich schöne und interessante Touren mitgemacht. Die sind halt nicht ganz billig, aber man sieht i.A. innerhalb eines Tages wesentlich mehr, als man das auf sich selbst gestellt könnte.

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            • idgie13 schreibt:

              Mein Bruder macht das auch gern. Ich bin noch nie mit Veranstalter gereist oder all-inclusive und hab das auch nicht vor.

              Meine Unabhängigkeit ist mir heilig.

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            • Darin sehe ich eigentlich keine bedeutsame Einschränkung der Unabhängigkeit, aber einen großen Gewinn an Bequemlichkeit und Effizienz.

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            • idgie13 schreibt:

              Ich schon – ich guck gern an, was ich will, wann ich will, wie ich will und so lang ich will.

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            • Solange du nicht völlig allein auf weiter Flur unterwegs bist, wirst du immer auf irgendjemanden Rücksicht nehmen müssen.

              Die Zeiten bei solchen Ausflügen sind meistens angenehm bemessen, so dass ich keine Probleme damit habe (von einem Aufenthalt in Sønderborg vor einigen Jahren mal abgesehen, der viel zu lange dauerte).

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            • idgie13 schreibt:

              Ich bin halt nicht gern in organisierten Gruppen unterwegs und Du schon – alles gut.

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            • blindfoldedwoman schreibt:

              same here Idgie13

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            • Durchaus nicht.
              Aber ich nutze die Vorteile einer ortskundigen Planung, und muss mich dadurch nicht selbst mühsam und zeitaufwändig um alle Details und Vorbereitungen kümmern.
              Bei der Gruppe halte ich mich dann abseits.

              Die meisten Guides bemühen sich wirklich sehr, den Teilnehmern etwas zu bieten, ihnen Interessantes zu zeigen und Fragen zu beantworten. Sie geben auch kompetente Empfehlungen für Restaurants oder weitere Ausflugsziele.
              Mag sein, dass du das alles nicht brauchst, aber wenn ich irgendwo bin, komme ich sonst nicht mit Einheimischen ins Gespräch, und solche Tipps und Hinweise blieben mir verborgen.

              Solche Touren mach ich auch nur 0 bis 2 mal pro Urlaub (Tendenz eher fallend), weil ich mich eigentlich lieber anders entspanne.
              Aber wenn ich was vom Land sehen will, und die Gegend erkunden, ist eine geführte Tour für mich das Mittel der Wahl.

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            • idgie13 schreibt:

              Wir sind da wirklich genau entgegen gesetzt.

              Wenn ich was vom Land sehen will und die Gegend erkunden, setz ich mich ins (Miet-)Auto und rede (bei Bedarf) mit den Einheimischen oder anderen Urlaubern.

              Bei Restaurants schaue ich auf die Karte und die Einrichtung – kann man Glück haben oder auch nicht. Das nehme ich, wie es kommt.

              Aber vorgefertigte Routen mit Vorzeige-Einheimischen und Restaurants, die mit Touristen überlaufen sind… nein, danke. So eine Bustour hab ich einmal im Rahmen einer Konferenz in Marokko gemacht. War ganz nett – aber ich würde es nie von mir aus buchen. Ich würde von mir aus, aber auch nicht nach Nordafrika fahren. Ich fahre lieber in Länder, in denen ich mich als Frau auch allein bewegen kann und erkunde lieber auf eigene Faust, gehe auch gern ins Museum oder schau mir die Landschaft an.

              Das Ungeplante, in den Tag rein laufen und leben, ist für mich Erholung pur. Die Länder, die ich mag, sehen mich eh mehr als 1x. Da kommt auch nicht das Gefühl auf, was zu verpassen.

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            • Deine Skepsei kann ich verstehen. Mir ging’s früher genauso, bis mich mal jemand überredete, an so einer Tour teilzunehmen.
              Ich habe damit weit überwiegend positive Erfahrungen gemacht, habe Salzgewinnungsanlagen, Fischfabriken, Kunstgewerbebetrieben, etc. besichtigt, wo man als unbedarfter Reisender sonst alline gar nicht hinkommt.
              Oder ein Ausflug, bei der es mit Jeeps und Booten in ein Sumpfgebiet ging. So etwas kannst du als normaler Tourist nicht erleben. Das geht nur im Rahmen einer organisierten Führung.

              Natürlich kann man mit so einer Tour auch mal Pech haben. Aber bei mir haben sich bisher alle (außer der nach Dänemark, die schon einen gewissen Abzockfaktor hatte) gelohnt.
              „Vorzeige-Einheimischen und Restaurants, die mit Touristen überlaufen sind“ habe ich in diesem Zusammenhang nicht erlebt.

              Ich bin – früher – auch schon nur einfach drauflos gelaufen|gefahren. Dabei ist mir aber vieles entgangen. Da zahle ich lieber, wenn’s sein muss auch für eine individuelle Tour mit Zielen, die gewöhnliche Reisende sonst gar nicht zu sehen kriegen.

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            • idgie13 schreibt:

              Firmen kann man in der Regel auch unabhängig von organisierten Touren besichtigen – ich hab auch schon Webereien, Spinnereien, Ei-Sortieranlagen, Whiskey-Brennereien usw. besichtigt. Auch Touren auf Gletscher, Schneeschuhwandern usw. kann man separat buchen. Klar ist da dann auch ein Führer dabei – aber ich mag halt nicht den ganzen Tag mit Bus und Horde organisiert haben. Ich fahr lieber selber mit dem Auto hin und bleib so lang oder kurz, wie ich mag. Und ich entscheid das gern spontan. Wenn ich lieber wandern geh an einem Tag, geh ich halt wandern.

              Ich fahre überwiegend in westliche und dort bevorzugt in nördliche Länder ausserhalb der Hauptreisezeiten. Dort ist Massentourismus zum Glück nicht so ausgeprägt und man kommt individuell wunderbar durch.

              Du kannst gern Deine organisierten Ausflüge machen, meins ist das halt nicht. Kann doch jeder so machen, wie er möchte.

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  4. ednong schreibt:

    Die Desserts sehen lecker aus …

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  5. idgie13 schreibt:

    Ouh … nix für mich. Aber schön, wenn es Dir gefallen hat 🙂

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