No Need To Ask – It’s A Math Operator //1582

Kennt sich jemand von euch mit Semiotik oder Symbolen aus?
Ich suche ein Zeichen (möglichst in Unicode bzw. LaTeX verfügbar) für einen mathematischen Operator, der so etwas ähnliches wie eine verallgemeinerte Poincaré-Transformation (also vereinfacht ausgedrückt eine lineare Transformation, bestehend aus Translation und Skalierung, und anschließender Drehung) abkürzen soll.

Meine erste Idee war ein Koordinatenkreuz, an dessen vier Enden noch jeweils Bögen die Drehung andeuten sollen. Eine Art Swastika also. Aber es würden sich bestimmt Leute finden, die das Symbol völlig anders interpretieren.
Mein nächster Ansatz war es also, statt einer vierzähligen nur eine dreizählige Symmetrie zu wählen. Aber auch dieses Symbol gibt es schon, und es wird in gewissen Kreisen ganz anders gedeutet.
Blieb als nächster Versuch nur eine zweizählige Symmetrie. Dies wiederum ähnelt dem Yin-und-Yang-Zeichen sehr, und ist optisch von meiner ursprünglichen Absicht schon so weit entfernt, dass ich keine mathematische Transformation mehr damit assoziiere.

Hat jemand eine bessere Idee?

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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21 Antworten zu No Need To Ask – It’s A Math Operator //1582

  1. keloph schreibt:

    ich muss passen 🙂

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  2. Plietsche Jung schreibt:

    Das muss ich nochmal in Ruhe lesen….

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  3. blindfoldedwoman schreibt:

    Parallelverschiebung+Skalierung+Drehung?
    M.E. zuviel, um es in einem einzigen Symbol zu verdeutlichen.

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  4. vagina > logic schreibt:

    Wie wäre es im Mittelpunkt des Kreises zu beginnen, die Linie linear breiter werdend auf null Grad zu führen und von dort den Kreis weiter zu führen in eine Richtung.
    Dann gibt es auch nicht die Swastika Problematik, da nur ein Schwung (2 wegen der wachsenden Breite) vorhanden wäre.
    Scheint es aber in der Form weder in LateX noch Ascii zu geben.

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    • Eine Art Spirale? Ein geschwungenes e? Eine Klammeraffenvariation?
      Ich will eigentlich keine eigene (Vektor-)Graphik dafür designen.
      Für’s erste würde es mir sogar schon reichen, das Zeichen nur (flott) mit der Hand schreiben zu können, um es später irgendwie in LaTeX umzusetzen.

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      • vagina > logic schreibt:

        Ja. Dem Äffchen optisch nicht unähnlich @ nur ohne den Affen im Mittelpunkt, und nicht als Spirale gedacht von mir, du schriebst ja es ist eine Operatoren Folge.
        Daher erst vom Mittelpunkt zB gerade nach oben. Währenddessen den Strich (ist ja dann keine Linie mehr) breiter werdend lassend und eine Drehung, die ich tunlichst nicht in einer Variante von 90° Schritten machen würden, sondern 120° zum Beispiel, um keine Assoziation mit irgendwas ungewollt zu haben. 180° turn wäre zu hohlfrittig zum Beispiel, womit auch Yin-Yang raus fiele.
        Flott mit der Hand ginge das ja, einfach mehr Druck beim eigenen Federstrich.
        Ist nur nicht sonderlich mathematisch. 😉
        Um eine eigene Vektorgrafik herumkommend hab ich aber auch keine Idee.
        (ehrlich gesagt, ich würde Maya/Blender anwerfen, es konstruieren, orthogonal rendern und als Pixelgrafik (gif am besten) per CnP einfrickeln, warum einfach, wenn es auch umständlichst geht?! )

        pS. Ich glaube die Lügen uns an, wenn die behaupten der Klammeraffe heißt Klammeraffe weil er vom lateinischen ac kommt. Hat mehr mit dem Tornister und dem Briefgeheimnis zu tun. Aber das wäre jetzt hier ganz wirres derailing.
        Aber immerhin ist der Affe ja auch ein Schlüssel.

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  5. Jezek1 schreibt:

    Ich würde es, wie immer, mir einfach machen: Einfach Ausschreiben.

    Evtl. wäre ein Akronym denkbar.

    Wenn das nicht geht: Einfach den Chef fragen, soll der sich doch mit dem Kram herumärgern 🙂

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  6. Alex ii schreibt:

    Drehung (Kreis), Translation (Strecke) und Streckung (Pfeilspitze)

    das war jetzt aber nicht gemeint?

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  7. Sci Fanboi schreibt:

    Kannst du noch \bigotimes oder \bowtie (ggf. in Kombination mit \widetilde{} oder \frown{} ) benutzen?

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