Konzentration! – #Blogparade //1559

Die Beteiligung an Blogparaden ist hier selten geworden. Jetzt habe ich wieder mal eine mit einem interessanten Thema, das ich noch nicht ausführlich behandelt habe, entdeckt. Auf HabitGym geht es um Konzentration.
Etwas ungewöhnlich – zumindest kannte ich das bisher nicht in dieser Form – ist, dass jeder Teilnehmer auf sieben andere verlinken soll. Dies dient der Vernetzung. Ich habe bereits früher gelegentlich auf Blogparadenteilnehmer verlinkt. Das war jedoch jedesmal ein ziemlicher Aufwand. Sieben andere Beiträge sind aber noch überschaubar. Also probieren wir’s mal.

Es geht bei dieser Blogparade nicht um eine Konzentration im chemischen Sinn, und auch nicht um konzentrische geometrische Formen, sondern um die gedankliche Fokussierung auf ein bestimmtes Thema.
Die Konzentration ist nicht unbedingt von vornherein gegeben. Ablenkungen, Müdigkeit, Störungen, Hunger, .. können die Konzentrationsfähigkeit zeitweise oder dauerhaft beeinträchtigen. Manchmal geht einem irgendetwas anderes im Kopf herum, und verhindert, dass man sich mit voller Aufmerksamkeit auf das konkrete Thema einlassen kann.
Was kann man also tun, um seine Konzentration zu verbessern?
Ein Patentrezept habe ich nicht. Wichtig erscheint mir zu sein, dass man ausgeschlafen ist, und eventuelle Ablenkungen möglichst ausgeschaltet sind (mich persönlich stört Radiomusik meist nicht, aber das muss jeder selbst wissen). Kaffee oder Traubenzucker können dazu beitragen, dass man munter genug bleibt.

Beim Entwickeln oder Käferjagen gerate ich manchmal in den Flow. Ich kann das nicht näher beschreiben. Wenn ich mich intensiv mit meinem Code beschäftige, rutsche ich allmählich hinein – so ähnlich wie ein Einschlafvorgang, den man auch nicht bewusst mitbekommt.
Allerdings lässt sich der Flow nicht erzwingen. Dafür muss alles stimmen. Angenehme Umgebungsparameter, eine herausfordernde Aufgabenstellung, günstige Zyklusphase, .. und nichts, das irgendwie stört, oder mich am mentalen Verschmelzen mit meinem Code und dem Debugger hindert.

Es fällt mir relativ leicht, Geräusche, die von außen an mein Ohr dringen, auszublenden (zumindest solange der Lautstärkepegel einigermaßen gleichmäßig bleibt). Das kann Radiomusik sein, Baulärm auf der Straße oder auch Unterhaltungen anderer Leute neben mir Zug. Zumindest Aufgaben, die nur 90% meiner Konzentration benötigen, kann ich trotzdem erledigen.
Manche Leute sind dabei deutlich leichter ablenkbar. Ich denke aber, dass das eine Frage des individuellen Naturells ist, und sich nur begrenzt beeinflussen lässt (zumindest, wenn man keine Drogen wie Methylphenidat einnehmen will).

Da ich normalerweise keine Schwierigkeiten habe, mich zu konzentrieren, kann ich keine speziellen Tipps empfehlen, die sich bei mir bewährt hätten.
Ich kann mir aber vorstellen, dass bei dafür empfänglichen Menschen Meditation oder Autosuggestion hilfreich sein könnten, um das persönliche Konzentrationsvermögen zu verbessern.

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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