Vierzehnhundertsechsundneunzig

Der starke Druck veranlasste mich, nachts kurz nach drei aufzustehen, um meine Blase zu entleeren.
Das passiert mir in der Nacht zum Glück nur sehr selten. Ich hatte wohl am Vorabend mehr getrunken als sonst.
Mein Rücken schmerzte, weil .. äh.. ich blöderweise am Vorabend höchst unsanft damit auf der Bettkante gelandet war.

Während ich mich im Dunkeln in Richtung Toilette tastete, fiel mir wieder ein, über was ich mir abends, bevor ich eingeschlafen war, noch Gedanken gemacht hatte. Dies war nichts außergewöhnliches gewesen, weshalb ich es jetzt nicht konkret benennen möchte.

Mich fasziniert nur dieser Mechanismus des menschlichen Geistes, der solche Erinnerungen ohne konkrete Veranlassung wieder abrufen kann.
Bevor ich aufgestanden war, hatte ich keinen Gedanken daran verschwendet. Vielleicht erinnerte ich mich noch an meinen Traum. Ich weiß es nicht mehr. Schon seltsam, dass man sich an Träume manchmal noch kurz nach dem Aufwachen erinnert, aber selbst wenn man sie sich noch bewusst macht, verfliegt die Erinnerung daran spätestens im Laufe des Tages.

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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Eine Antwort zu Vierzehnhundertsechsundneunzig

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