Vierzehnhundertneunundsiebzig

Am Wochenende war Kinderfasching im Dorf.
Ich mag ja mit diesen ganzen Faschinisten nichts zu tun haben, aber Verena wollte unbedingt mit ihren Kindern hin. Sie kamen also am späten Vormittag. Die Fahrt mit der Bahn muss ein aufregendes Abenteuer für die Kinder gewesen sein.

Dann aßen wir gemeinsam zu Mittag.
Meine selbstgemachten Pasta al forno mit Fleisch- und Bechamelsauce kamen sogar bei den Kindern gut an. Der Rosenkohl dagegen, den ich im Schweiße meines Angesichts geputzt, in Salzwasser gekocht und Butter geschwenkt hatte, allerdings weniger.

Verena berichtete, dass Patrick am nächsten Wochenende kommen wolle, um die Kinder zu besuchen. Er kann sich eine Hotelübernachtung aber nicht leisten. Bei Sonja ist zu wenig Platz, und sowieso will sie selbst nicht mit Patrick zusammentreffen. Deshalb fragte sie, ob er nicht vielleicht bei uns übernachten könne. Carsten lehnte rundweg ab. Unter sein Dach kommt Patrick nicht mehr. Er soll selbst sehen, wie er zurechtkommt.
Sophie rief unterdessen immer wieder: „Papa soll kommen! Der Papa soll endlich kommen!“, und Niklas echote: „Papa, Papa!“

Nach dem Essen verkleidete Verena die Kinder.
Sophie bekam ein Prinzessinnenkleid mit Krönchen, während Niklas als eine Art Pinguin angezogen wurde.

Sie waren dann einige Stunden im Gemeindezentrum, während Carsten und ich die Zeit anderweitig nutzten.
Als sie zurückkamen fuhr Carsten sie mit dem Auto wieder in die Stadt, weil er dort selbst auch noch etwas zu erledigen hatte.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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32 Antworten zu Vierzehnhundertneunundsiebzig

  1. keloph schreibt:

    ich liebe rosenkohl.

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  2. blindfoldedwoman schreibt:

    Leute die sonst keinen Rosenkohl essen, hab ich schon oft mit der feinen Variante überzeugt. Hierzu werden die einzelnen abgezupften Blätter (macht natürlich etwas Arbeit) in der Pfanne geschwenkt, wahlweise auch mit Apfelscheibchen und Speck. Es ist erstaunlich, wie anders Dinge schmecken, wenn man Schnitttechnik oder Zubereitungsweise ändert. Der Aufwand lohnt sich aber auf jeden Fall.

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  3. idgie13 schreibt:

    Dass sie sich noch traut, zu fragen, ob Patrick bei euch schlafen kann ….

    Rosenkohl mag ich auch gern 🙂

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  4. Engywuck schreibt:

    Kindern Rosenkohl anbieten und sich dann wundern, wenn diese ihn ablehnen…

    Rosenkohl enthält (je nach Art, Ernte und Zubereitung) einige Bitterstoffe. Kinder sind bekanntermaßen empfindlicher auf den Geschmack „bitter“, weil viele giftige Stoffe bitter schmecken und Kinder zudem empfindlicher auf viele Giftstoffe sind (schon aufgrund des geringeren Körpergewichts). Also ein durchaus sinnvoller Schutzmechanismus der Natur – und der Grund, warum die meisten Kinder (und viele Erwachsene) Kaffee ohne Milch und Zucker oder Schokolade ab bzw. oberhalb Zartbitter ablehnen.

    Wir haben ein Überangebot an Gemüsesorten, da muss man nicht ausgerechnet kleinen Kindern das anbieten, was ihnen vermutlich nicht schmecken wird. Ab Grundschulalter und später erst recht in der Pubertät ändern sich Geschmacksrichtungen, da kann man es dann gerne probieren (spätestens, wenn die Kinder freiwillig Bier trinken :-))

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  5. Imion schreibt:

    Warum fährt Verena eigentlich nicht zu Patrick?

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  6. Pingback: Gezwitschertes //1681 | breakpoint

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