Vierzehnhundertdreißig

Die Mediziner hatten sich noch dieses Jahr zu einem Projekttreffen zusammensetzen wollen, aber keinen guten Termin mehr gefunden.

Ich hatte im Vorfeld Carsten gefragt, ob dafür die Räumlichkeiten in der Firma in Frage kämen. Wie erwartet, hatte er nichts dagegen, gab aber zu bedenken, dass abends abgeschlossen ist, und das Treffen zumindest beginnen müsse, solange die Pforte noch besetzt ist.

Schließlich setzten die Mediziner doch noch ein Datum fest, obwohl nur eine Handvoll dann teilnehmen konnten.
Auch Norbert hatte keine Zeit.

Das Treffen dauerte nicht allzu lang. Da nur recht wenige Projektteilnehmer anwesend waren, konnte kaum etwas verbindliches besprochen werden. Meist unterhielten sich die Ärzte über irgendwelche medizinischen Details.
Diesmal war eine Ärztin dabei, die ständig versuchte, das Gespräch an sich zu ziehen (nachdem sie gleich am Anfang bemängelt hatte, dass keine Getränke zur Verfügung standen). Ein Hautarzt starrte immer wieder auf die inzwischen fast abgeheilten Bissspuren an meinem Handrücken.
Ich hielt mich zurück. Es reicht, wenn ich mich zu organisatorischen Themen äußere, und dass ich bei technischen und finanziellen Aspekten das letzte Wort habe.

Wie ich es mit Carsten abgesprochen hatte, begleitete ich nach dem Treffen alle Mediziner zum Ausgang, und ließ sie hinaus.
Dann lief ich zu Carsten’s Büro, der dort noch solange arbeitete. Gemeinsam fuhren wir etwas später heim.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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10 Antworten zu Vierzehnhundertdreißig

  1. Athropos schreibt:

    Nanu, gar kein Ausnutzen der leeren Räumlichkeiten?

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  2. claudius2016 schreibt:

    “ Gemeinsam fuhren wir etwas später heim.“ Was mag wohl zwischen vor „etwas später“ und „etwas später“ passiert sein….

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  3. blindfoldedwoman schreibt:

    Was hat Tante Irma damit zu tun? Es gibt doch nichts besseres gegen die Beschwerden.

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