Vierzehnhundertfünfzehn

Im Laufe der Zeit habe ich schon etliche Awards für meine Software bekommen.
Im Internet gibt es verschiedene Sites, die nichts anderes zu tun scheinen, als diverse Softwareprogramme auszuprobieren, und mit Preisen zu belegen.
Obwohl meine Software nur einen gewissen Nischenmarkt anspricht, hat sie doch den Weg zu mehreren solcher Portale gefunden, so dass ich izwischen eine ganze Sammlung diverser Awards habe.
So ein Award sieht dann so aus, dass man einen Banner auf seiner Website einbinden darf, mit dem auf die Site des Preisverleihers verlinkt werden kann (meist aber optional).
Ich erinnere mich, dass ich das erste Mal noch stolz über so einen Award war. Aber im Grunde genommen kriegen solche Preise so ziemlich alle Programme, die nicht schon gleich bei der Installation abstürzen, und halbwegs lauffähig sind.
Das heißt, dass man sich als Softwareautor nicht zu viel darauf einbilden sollte. Immerhin machen solche Preise die Software bekannt, und die Portale sind großzügig mit Links.

Einmal hat ein renommiertes Computermagazin eines meiner Tools im Rahmen eines Specials vorgestellt. Dies war tatsächlich ein Grund zur Freude, und eine Zeitlang gingen die Zugriffszahlen nach oben.
Wirklich anhaltend war der Effekt nicht. Aber was will man auch von kostenloser Publicity mehr erwarten?

Es gibt verschiedene Softwareportale, bei denen man seine Software anmelden kann, von wo sie dann von interessierten Anwendern leichter gefunden wird, und heruntergeladen werden kann.
Am Anfang meiner Entwicklerkarriere habe ich das zwei- oder dreimal gemacht. Aber es ist aufwändig und bringt nicht viel.
Ich pflege noch meine PAD-Files, aber damit hat es sich auch schon.
Meine Website ist bei Google recht gut platziert, so dass potentielle Käufer sie relativ schnell finden können, wenn sie entsprechende Suchbegriffe eingeben.

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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20 Antworten zu Vierzehnhundertfünfzehn

  1. Der Maskierte schreibt:

    Die einzig relevante Auszeichnung ist es, im Gartner Magic Quadrant oben rechts zu stehen. 😀

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  2. Plietsche Jung schreibt:

    Nische ist halt Nische. Sehr speziell halt.

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  3. Leser schreibt:

    Die Award-Banner werden vermutlich auch deshalb so bereitwillig verteilt, weil das Einbinden dann von vielen so gemacht wird, dass sie das Banner vom Server desjenigen einbinden, der den Award verliehen hat, also {img src=“http://www.awardverleiher.com/images/awardpicture.png“} oder ähnliches (nur natürlich mit echten Tags statt geschweiften Klammern – ich weiß nur nicht, wie das wp-Kommentarformular damit umgeht), und schon haben sie auf der Seite einen „Spion“, der ebenfalls mitkriegt, wie viele Leute sie besuchen, und welche IP das ist. Womöglich können sie (so genau kenne ich mich da mit http nicht aus) dem Besucher beim Abruf sogar noch einen Cookie unterjubeln, dann ist er auch noch identifizierbar.

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    • Wer weiß. Die werden schon verfolgen, woher sie die meisten Zugriffe bekommen. Ich glaube aber nicht, dass Datensammeln ihr Hauptgeschäft ist.

      > schreibt man als &gt;, und < als &lt;.

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      • Leser schreibt:

        Naja, evtl. steckt da ein Firmengeflecht dahinter, wo dann an ganz anderer Stelle eine Firma für SEO auftaucht, die anbietet, gezielt Nutzer von Konkurrenzanbietern zu ihrem Kunden zu locken, oder ähnliches. Was ich damit jedenfalls sagen wollte: Ich würde solche Awards nur auf meiner Website einbinden, wenn mir vom Verleiher des Awards erlaubt würde, das Banner lokal auf dem eigenen Webserver zu hosten (gerne mit Link zum Award-Verleiher). Wenn der Verleiher des Awards dies nicht erlaubt, dann ist er unseriös.

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  4. Leser schreibt:

    Huch, jetzt ist mein Kommentar mal wieder im Spam oder in der Freischaltungs-Queue gelandet, zumindest nicht gleich sichtbar.

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