Dreizehnhunderteinundneunzig

Um Newsletter geht es beim dieswöchigen Webmasterfriday.

So ziemlich jeder Internetbewohner dürfte das Phänomen kennen: Man kauft online ein Produkt, und – schwuppdiwupp – wenn man nicht aufpasst und rechtzeitig die entsprechende Checkbox uncheckt, erhält man alle paar Tage vom Versandunternehmen einen Newsletter mit – offiziell – „aktuellen Produktinformationen und Angeboten“, tatsächlich aber nur nerviger Reklame.
Dann gibt es noch Newsletter, die wirklich informativ sind, und die man sich aus eigenem Interesse bewusst abonniert. Von dieser Art erhalte ich – teils regelmäßig, teils nur sporadisch – auch einige, muss allerdings zugeben, dass ich die nach einiger Zeit dann doch kaum noch lese. Einen Newsletter zu lesen kostet halt Zeit, und meist wiederholen sie sich entweder, oder das Thema, das mich aktuell interessieren würde, wird gerade nicht behandelt. Da suche ich mir denn doch lieber direkt Informationen zusammen.

Vor Jahren habe ich mir einmal überlegt, selbst einen Newsletter herauszugeben. Aber meine aktuellen Neuigkeiten waren zu selten, um es regelmäßig aufzuziehen. Der Aufwand ist nicht zu unterschätzen, weshalb ich es gelassen habe, und stattdessen einen RSS-Feed aufgesetzt habe, den interessierte Kunden abonnieren können, wenn sie wollen.
In der Firma ist es so ähnlich. Zwar gäbe es da etwas öfter Neuigkeiten, aber da solche Newsletter sowieso kaum gelesen werden, rentiert es sich einfach nicht. Für News gibt es Twitter und das Firmenblog.

Der Vollständigkeit halber sollte ich noch erwähnen, dass ich eine Art Notification-System für double-opt-in-registrierte Kunden aufgesetzt habe. Dabei erhalten diese Kunden bei bestimmten Ereignissen (die ich hier nicht genauer konkretisieren will) eine automatisch generierte Mail. Erwähnenswert dabei ist noch – und das habe ich bei manchen Benachrichtigungen von anderen Stellen leider schon anders erleben müssen – dass die Empfänger dieser Notifications selbstverständlich nur BCC adressiert werden.

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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4 Antworten zu Dreizehnhunderteinundneunzig

  1. Plietsche Jung schreibt:

    Dieses Marketing Tool hat inzwischen seine Bedeutung verloren. Zuviel Rotz unterwegs, was die Perception deutlich herabgesetzt hat.

    Gefällt mir

  2. Pingback: WMF: Nachgeholte Beiträge | Tüddels Blog

  3. Pingback: Ein Tweet kommt selten allein – #SpeakFreely //1569 | breakpoint

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