Dreizehnhundertsiebenundachtzig

Als ich vom Mittagessen kam, fand ich auf meinem Schreibtisch ein kleines Blöckchen.
Bei näherer Betrachtung war es ein Daumenkino (mit Gebrauchsspuren), in dem die Benutzung eines Kondoms zeichnerisch dargestellt wurde. (Ich habe vage gehört, dass derzeit in unserer Stadt eine Ausstellung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist. Das Daumenkino muss wohl dort – auch aufgrund der Beschriftung – verteilt worden sein.)

Jetzt frage ich mich, wer mir dieses Daumenkino auf den Schreibtisch gelegt hat. Carsten war es nicht. Der hätte es mir höchstens direkt gegeben.
Meine Softwerker kommen in Frage, genauso aber die IT-ler und anderen Entwickler. Die Mitarbeiter aus der Fertigung schließe ich aus. Die kommen normalerweise nicht hier herauf. Mit den anderen Beschäftigten habe ich auch nur wenig zu tun.
Wenn ich überlege, gibt es etwa drei oder vier, bei denen mich das noch nicht einmal überraschen würde.

Es bringt sicher nichts, der Sache weiter nachzugehen. Ich werde es ignorieren, und es nirgends erwähnen – ist ohnehin unwichtig.

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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50 Antworten zu Dreizehnhundertsiebenundachtzig

  1. N.N. schreibt:

    Wußtest Du, daß die Margret mal wegen M/Ph sitzengeblieben ist?
    https://gleichheitunddifferenz.wordpress.com/2016/10/26/sexuelle-belaestigung-und-bedrohlichkeit/comment-page-1/#comment-2403
    Kein Wunder, daß die Dich nicht leiden kann.

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  2. verbalkanone schreibt:

    ALso ’ne komische Nummer finde ich das schon, wenn dir einer deiner Mitarbeiter/Kollegen so ein Daumenkino auf den Schreibtisch legt, aber vermutlich ist es das Richtige, darauf keine Reaktion zu zeigen. Ich würde mich dennoch fragen, was man damit beabsichtigt… da könnte ich wohl nicht aus meiner Haut.

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  3. Jezek1 schreibt:

    War bestimmt die neue Vorzimmerkraft; hat wohl den post-it Block mit einem ihrer privaten Blöckchen verwechselt, die Gute.

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  4. sevens2 schreibt:

    Daumen hoch, Ms. Kopfkino.

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  5. blindfoldedwoman schreibt:

    Primitiv und plump.

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  6. Mario Krämer schreibt:

    „Verhüte wenigstens, wenn schon ich dich noch nicht schwängern kann“, (Gedanken eines nahestehenden, und doch fernen Mitmenschen in Deinem Umkreis), welcher Dich so attraktiv empfindet, dass er Dich sexuell als extrem aktiv bzw. wahrnimmt, und sich von Dir sehsüchtig wünscht das sein/dein Genpool sich vereinen und nicht durch „Fremdeinwirkung“.

    Oder auch einfach ein Weiblein welche Dich neidvoll als ManEater wahrnimmt.

    Rein aus „Schau’n wer ma wie se reagiert“ ist zu riskant.

    Ergo: Beim nächsten Meeting/Schulung der/des Mitarbeiter/Teams das Thema „AntiVir & Prophylactic“ behandeln. Begleitend erhalten alle Teilnehmer ihr persönliches „Daumenkino“ zum lockeren Einstieg in die Thematik.
    Eventuell lässt sich anhand der Reaktionen sehen welcher MA da seinen „Spass“ verloren hat.
    Für Die Betriebliche Ruhe und Leistung kann solch ein MA ein Querulant werden..

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  7. Pingback: Ein Tweet kommt selten allein – #SpeakFreely //1569 | breakpoint

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