Dreizehnhunderteinundsiebzig

Vielleicht ist es dem einen oder anderen Leser ja aufgefallen, dass ich schon länger nicht mehr von der Arbeit mit meinen Softies berichtet habe.
Das liegt daran, dass ich mich derzeit mit einem Thema beschäftigen muss, um das ich mich früher als einzelkämpferische Programmierschlampe immer herumdrücken konnte.
Aber bei der Arbeit eines Teams geht das leider nicht. Ich muss mich um Vorschriften und Regularien kümmern, um die Konformität und Konkurrenzfähigkeit unserer Produkte sicherzustellen.
Ihr werdet es verstehen, dass ich nicht zu konkrete Einzelheiten nennen möchte. Vielleicht ahnt ja jemand schon mehr, als mir lieb ist.

Da gewisse Bestimmungen verschärft wurden, wirkt sich das sogar auf meine freiberufliche Arbeit aus. Meine Kunden haben es nur noch nicht bemerkt. Aber es ist zu erwarten, dass ich in den nächsten Jahren tendenziell weniger Softwareaufträge bekommen werde, da die Kunden ja auch an gewisse Vorschriften gebunden sind.
Das heißt, entweder baue ich mein Beratungsgeschäft aus (wozu ich wenig Lust habe, zumal die Nachfrage hier in der Region zwar weit überdurchschnittlich, aber begrenzt ist, und ich keine Lust habe, zwecks persönlicher Beratungsgespräche eine weitere Anreise in Kauf zu nehmen), oder ich konzentriere meine Arbeit stärker auf die Firma. Da gäbe es immer genug für mich zu tun, aber es schränkt mich in meiner Unabhängigkeit ein.

Eine andere Option wäre es, mich aktiv und dokumentiert um die Einhaltung gewisser Regularien zu bemühen, um meinen Kunden weiterhin mit meiner Expertise in allen hinsichtlichen Belangen zur Verfügung stehen zu können.

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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15 Antworten zu Dreizehnhunderteinundsiebzig

  1. keloph schreibt:

    Times are changing. Und wer nicht mit macht bleibt zurück. Man muss nur jedes mal seinen neuen Platz finden. Viel Erfolg dabei

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  2. claudius2016 schreibt:

    Tja, Regularien mögen sinnvoll sein, ich kenne aber auch Fälle der Überregulierung. Dann wird es lästig und für logisch denkende Menschen nicht nachvollziehbar…

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  3. ednong schreibt:

    Ich glaub, ich steh auf dem Schlauch …

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