Dreizehnhundertvierundvierzig

Gerade mal drei Jahre hatte mein Drucker durchgehalten.
In dieser Zeit machte er immer wieder Ärger, und selbst wenn er mal nicht zickte, war die Bedienung umständlich. Irgendwann wollte er gar nicht mehr, und brachte nur immer wieder unterschiedliche Fehlermeldungen.

Ich habe genug von billigen Tintenstrahlern, und habe jetzt etwas tiefer in die Tasche gegriffen, und mir ein Farblaser-Multifunktionsgerät zugelegt.

Auf Anhieb funktionierte es einwandfrei und lässt sich intuitiv bedienen – sowohl über ein eigenes Touchscreen-Display als auch eine Weboberfläche.
Es kann von/zum USB-Stick drucken oder scannen. Wenn man ihm Netzwerkzugriff gewährt sogar per Mail (was ich allerdings nicht gedenke zu nutzen). Dazu kann er WLAN und Ethernet.
Man braucht also noch nicht einmal einen Rechner dazu.
Auf meinem Rechner musste ich keine Software extra installieren. Der Treiber installierte sich automatisch.

Bisher bin ich wirklich begeistert von dem Gerät, auch wenn es mehr Platz einnimmt als der alte Tintenspritzer. Zum ersten Mal macht mir drucken richtig Spaß. Sonst war das immer so lästig, denn irgendwelche Probleme stellten sich oft – gerade dann, wenn man sie am wenigsten brauchen konnte, weshalb ich Druckaufträge gerne prokrastinierte, bis eine größere Zahl zusammenkam, die sich dann wenigstens rentierte.
Das Drucken geht jetzt so schnell und unkompliziert, dass ich bei einzelnen Seiten kaum nachkomme, die Druckjobs loszuschicken.
Faxen kann das Gerät auch, aber zumindest vorläufig werde ich diese Funktionalität nicht nutzen, denn eigentlich brauche ich das nie.

Das einzige Manko ist, dass ich mit ihm keine CDs bedrucken kann. Das brauche ich aber nur – wenn’s hochkommt – zweimal im Jahr, und dann kann ich es auch in der Firma machen.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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33 Antworten zu Dreizehnhundertvierundvierzig

  1. Plietsche Jung schreibt:

    Willkommen im Club! 😂

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  2. claudius2016 schreibt:

    Hab auch einen. Bei den Tintenspritzern brauchste ja im SOHO die meiste Tinte zum Düsenreinigen und nicht zum Drucken. War m. E. ein Irrweg in der Druckerentwicklung. Am schlimmsten ist es, wenn er verstopft ist und ein Fax kommt…

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  3. Leser schreibt:

    Das ist aber wirklich allgemein bekannt, dass Tintenpisser zu nicht viel gut sind und mehr Probleme machen, als zu funktionieren…Zumindest mir war es schon vor 12 Jahren oder so vollkommen bewusst, bei meinem zweiten Tintenstrahler (der erste war einer aus den 90ern, der noch über den Parallelport betrieben wurde). So selten wie ich drucke, hatte ich dann auch jahrelang keinen – wozu auch, wenn ich in 10 Minuten Entfernung in zwei Richtungen einen Copyshop habe, wo ich das für ein paar Cent machen kann?
    Dann habe ich mir vor 5 Jahren oder so von einem Nachbarn, der komplett auf „papierlos“ umgestiegen ist, einen alten Samsung-Laser schenken lassen, der zwar nur s/w kann, und damals einen neuen (nachgefüllten) Toner brauchte, aber der ist seitdem für die seltenen Druckaufträge zuständig. Hängt an einem alten Laptop von 1999 (Pentium 3 mit 500MHz!), der per WLAN als Printserver arbeitet und nur bei Druckaufträgen mal angeschaltet wird, und so läuft das Gespann schon seit ich es habe ohne Probleme. Ein schätzungsweise um die 12 Jahre alter Drucker, der von einem 17 Jahre alten PC gesteuert wird. Für mich als Wenigdrucker genau das richtige. Und wenn ich unbedingt mal Farbe brauche, tja, dann geh ich halt zum Copyshop 🙂

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    • Tja, ich bin jetzt auch umgestiegen.
      Einen Schwarzweiß-Drucker hatte ich auch erwogen, da Farbe bei mir meist nur optional ist, aber wenn schon, denn schon.

      Mein allererster Drucker war vor etlichen Jahren auch ein SW-Laserdrucker mit Parallelport gewesen, aber irgendwann waren die Ausdrucke nur noch verschmiert, und mit dem Papiereinzug stand er eh auf dem Kriegsfuß. Sogar zu seinen besten Zeiten war Paperjam bei ihm an der Tagesordnung.
      Daraufhin hatte ich dann meinen ersten Tintenspritzer.

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  4. ednong schreibt:

    Jaja, die Tintenstrahler …
    Hier habe ich vor einigen Jahren auch einen Farblaser gebraucht gekauft. Eben auch mnit der Option, vom Stick zu drucken (müßte bei der Absetzbarkeit einen Unterschied machen).
    Druckt fein, sofern mal wieder Strom da ist.

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    • Wieso sollte der USB-Anschluss die Absetzbarkeit beeinträchtigen?

      Immer noch Strom weg? Wie lädst du dann dein Handy auf?

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      • ednong schreibt:

        Ja, noch weg. Und schwierig. Ein Drucker kann im Normalfall nur mit dem PC genutzt werden. Das bedeutet absetzen über 5 Jahre. Wenn er jedoch eigenständig genutzt werden kann – als Kopierer oder eben minimal Drucker, der auch ohne PC drucken kann – kannst du ihn mWn als GWG absetzen, sofern er unter der Grenze bleibt. Und hast ihn somit im gleichen Jahr des Kaufs abgesetzt.

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  5. Pendolino70 schreibt:

    Ich hatte jahrelang einen Farblaser und bin jetzt auf einen SW-Laserdrucker gewechselt mit AirPrint und bin sehr zufrieden damit. Farbige Ausdrucke mache ich auswärts, was aber kaum je notwendig ist.

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  6. Engywuck schreibt:

    Laser sind echt toll, wenn man nur unregelmäßig druckt. Wobei richtig gute Tinten-Bürogeräte (zu entsprechendem Preis) heute „unaustrockenbar“ sein sollen. Ob sie dazu immer am Netz sein müssen weiß ich aber gerade nicht mehr.
    Richtig süß sind die „pagewide“-Geräte, die es jetzt von HP gibt: Tintenkopf über die ganze Seitenbreite und das Papier wird nur noch durchgeschossen. Angeblich ist hier die Limitierung derzeit die Mechanik der Papierführung 🙂 Ob diese nicht austrocknen (wie versprochen) haben wir bisher nicht ausprobiert.

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    • Bei der Suche nach einem geeigneten Drucher hatte ich auch Tintenstrahler gesehen mit wesentlich größeren Tintentanks, die man einfach mit einer Flasche auffüllen konnte.
      Für Vieldrucker wären die wohl toll gewesen. Aber da ich nur selten drucke, fiel meine Wahl auf den Laser Jet.

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  7. Molly L. schreibt:

    Ich liebe drucken!!!!

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