Zwölfhundertsiebenundachtzig

Aus der nicht allzu beliebten Reihe „religiöse Geschichten von breakpoint neu interpretiert“ gibt es heute einen Eintrag zu der Geschichte mit den Löffeln in Himmel und Hölle.

In einem Raum befinden sich etliche Leute. In der Mitte steht ein Tisch mit einem großen Topf mit Suppe oder Brei. Jeder der Personen hat einen Löffel mit einem sehr langen Stil, so dass sie angeblich die Suppe nicht selbst damit essen können. Das ist die Hölle.
Im Himmel sind die Löffel genauso lang, aber die Leute füttern sich gegenseitig.

So in etwa lautet die Erzählung. Und ich habe mich schon als Kind sinngemäß gefragt: „Warum – um Google’s Willen – fassen die den Löffel nicht einfach weiter vorne an, statt ganz hinten am Stiel?“
Aber auf so eine pragmatische Lösung scheint noch niemand gekommen sein.

Tja, es ist wohl bisweilen so, dass der Umgang mit langen Objekten schwieriger ist, als mit kurzen. Dabei muss man den Hebel lediglich richtig ansetzten. Lange Objekte bieten wesentlich mehr Möglichkeiten als kurze, auch wenn man den Umgang damit eventuell erst erlernen oder üben muss.

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

24 Antworten zu Zwölfhundertsiebenundachtzig

  1. aliasnimue schreibt:

    Wenn der Topf zwar in der Mitte, aber nur mit einem langen Löffel erreichbar ist, der Raum aber ansonsten (nach hinten) zu klein, um den Löffel kurz zu fassen, dann hast Du ein Problem. 😉

    Liken

    • Gehen wir mal davon aus, dass der Topf wirklich nur mit einem langen Löffel erreichbar ist.
      Wenn man den ganz hinten anfasst, muss man große Kraft aufwenden, um dem Drehmoment entgegenzuwirken.
      Es empfiehlt sich also ohnehin – notfalls langsam, Hand für Hand weiterfassend – den Löffel weiter vorne zu halten.
      Wenn es eng ist, ist es natürlich schwierig, einander nicht in die Quere zu kommen. Aber das Problem haben die Leute im Himmelraum genauso, und ich bezweifle, dass die mit einem Löffel mit derart großer Stiellänge ihren Genossen noch gut auf den Mund zielen können, ohne dass das meiste verkleckert wird.

      Liken

  2. Dieter schreibt:

    Ich stell mir gerade vor wie es da wohl im Himmel aussieht nach dem Essen 🙂

    Wünsche dir ein entspanntes und erholsames Wochenende
    VG Dieter

    Liken

  3. sevens2 schreibt:

    Zwei Lektionen. 1) Leute die zu dumm sind Suppe zu essen kommen in die Hölle. 2) Man muss seine Suppe zwar auslöffeln, nicht aber selber essen.

    Liken

  4. Plietsche Jung schreibt:

    Ich würde einen Grill aufstellen und Steak essen.

    Liken

  5. Sci Fanboi schreibt:

    In der Hölle sitzen die Leute, die keine Suppe mögen!

    Liken

  6. Pingback: Dreizehnhundertzwanzig | breakpoint

  7. Pingback: Tweets zur Überbrückung //1475 | breakpoint

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.