Zwölfhundertneunzehn

In der Osterwoche ist bei der Arbeit nicht viel los, so dass ich mal wieder ein paar Stunden für einen Stadtbummel opferte (unangenehm kalter Wind, einzelne Regentropfen – bääh!). Zwar gehe ich nicht gerne shoppen (denn das ist eher Frust: was mir gefällt, passt mir nicht, und was mir passt, gefällt mir nicht), aber gelegentlich braucht meine Garderobe schon mal eine Ergänzung.

Ich hätte etliche Kleider gefunden, die mir gefielen (ob sie auch gepasst hätten, ist die zweite Frage). Aber für den Alltag finde ich einteilige Kleider unpraktisch (bei repräsentativen Anlässen trage ich sie aber gern), und bevorzuge Rock und Oberteil.
Die Röcke schaute ich mir gar nicht erst an, weil meine Schneiderin mich da – nach meinen Vorgaben – gut versorgt.
Ich kaufte mir eine recht hübsche Spitzenbluse. Die ist allerdings teilweise durchsichtig. Wenn ich die mit nichts drunter im Büro trage, wird das der Chef vermutlich nicht billigen.

Da es auf den Sommer zugeht, brauche ich erst mal keine neuen Dessous. Trotzdem kam ich ein paarmal an Unterwäscheabteilungen vorbei. Was mir da an <BH|-Monstrositäten ins Auge sprang! Was bin ich froh, dass meine Brüste ein handlicheres Format haben (und genau wie beim Brennholz kommt es auf den Heizwert an, und nicht auf das Volumen).

Es gab noch kaum Sommersachen, und bei denen, die ich sah, schien mir, dass die Mode wieder in Richtung Verstecken der Taille geht. Aber ich halte mich eh nicht an Mode, und ziehe lieber Kleidung an, die Taille und Gesäß betont.
Ich habe ein paar Sandalen gesehen, die mir gefallen hätten. Aber die gab es nur bis Größe 40.

Nach einer Jacke für die Übergangszeit hatte ich ein wenig Ausschau gehalten, aber da war nichts dabei, was mich begeistert hätte – höchstens eine, die einer, die ich schon habe, sehr ähnlich sieht. Ich habe wohl meinen ziemlich festen Stil.

Wenn man so einkaufen geht, ist es wirklich erstaunlich zu sehen, was man alles nicht braucht.

Advertisements

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

26 Antworten zu Zwölfhundertneunzehn

  1. Molly L. schreibt:

    „schien mir, dass die Mode wieder in Richtung Verstecken der Taille geht.“
    – Oh ja, das hast Du vollkommen richtig erfasst! Somit mal wieder der absolute Albtraum für mich Eieruhrfigur; wenn ich meine Taille verstecke, sehe ich aus wie eine Dickmadam, ahrg, habe mich neulich fast totgesucht für ein Oberteil, das meine Kurven schön nachzeichnet. Für den burschikoseren, schmalhüftigen Typ ist die aktuelle Mode genau richtig – hammwa aber nich! *HEUL* 😀

    Gefällt mir

  2. Claudius schreibt:

    Ich finde Deine Aussage zur derzeitigen BH-Mode lustig. Bin ja in der bra-less-Zeit erwachsen geworden (finde ich nach wie vor schöner) und kann nicht nachvollziehen, was Mann/Frau an diesen aktuellen Modellen finden…

    Gefällt mir

  3. aliasnimue schreibt:

    Fällt mir spontan ein: Ich mag Männer mit großen Händen. 🙂

    Gefällt mir

  4. ednong schreibt:

    Große Hände, aha. Einladend, ausladend.

    Was bin ich froh, dass ich nur Hosen brauch. Und T-Shirts. Abgesehen von den Schnitten der Hosen, die selbst bei identischen Maßangaben irgendwie immer noch reichlich Toleranz zu lassen scheinen, ist das relativ einfach zu bewerkstelligen. Und Hüfte/Taille verstecken? Hm, brauche etwas, um den Bauch zu kaschieren …

    Gefällt mir

  5. Pingback: Tweets des Lenzes //1427 | breakpoint

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s