Zwölfhundertsechzehn

Auf dem Weg zum Büro mache ich gerne einen Abstecher zum Bäcker. Einer meiner Favoriten dort ist die Laugenstange mit geronnenem Kuheutersekret und Schweinehintern.
Manchmal widme ich mich dieser Stange bereits unterwegs.
Immer noch besser, als sich – wie viele Personen – nur noch Smombie-like dem Smartphone zu widmen.

Leider ist das Wetter – obwohl größtenteils trocken – irgendwie dennoch deprimierend.
Wo ist der Sonnenschein? Wo bleibt die Wärme? Der Winter war zwar mild, aber dafür zieht er sich lange hin.

Ach, ihr merkt schon, mir fällt heute nichts richtiges ein zu schreiben. Auch der Themenvorschlag des Webmasterfriday inspiriert mich nicht so recht.
Dass ich nichts von Religion halte (und insbesondere nichts von Fanatikern, die anderen ihr Weltbild oder ihre Idiologie aufzwängen wollen), das wisst ihr. Und wieso der Ostertermin so seltsam schwankt, das weiß ich. Der Gauß’sche Algorithmus zur Osterterminberechnung erinnert mich an die Generierung von (Pseudo-)Zufallszahlen, und beruht auf dem ersten Vollmond nach Frühlingsbeginn. Dass die Himmelsgeometrie von Sonne und Erde kompliziert ist, hatte ich erst am Schalttag erwähnt. Beim Ostertermin kommt halt noch die Mondphase hinzu.

Sieh an, jetzt ist heute doch noch ein halbwegs passabler Eintrag zusammengekommen, wenn auch eher ein Mischmasch. Aber gerade bei solch einem Sammelsurium ist die Wahrscheinlichkeit umso größer, dass jeder auch etwas interessantes für sich darin entdeckt.

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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17 Antworten zu Zwölfhundertsechzehn

  1. Claudius schreibt:

    Also hier im Norden ist heute strahlender Sonnenschein. Hier ist der Winter tatsächlich in den Frühling gewechselt…

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  2. Plietsche Jung schreibt:

    Kuheutersekret und Schweinehintern ?

    Käse und Schinken ? *lol*

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  3. Dieter schreibt:

    Und eigentlich ist ja der April dafür bekannt, dass er wettermäßig macht, was er möchte. Von Sonne bis Schnee hat er alles im Repertoire.
    Also kann es nur besser werden 🙂

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  4. „Aber gerade bei solch einem Sammelsurium ist die Wahrscheinlichkeit umso größer, dass jeder auch etwas interessantes für sich darin entdeckt.“
    1) Gewisse Anerkennung für Disziplin. 2) Just no.

    Entdeck das: http://www.pewforum.org/2016/03/22/the-gender-gap-in-religion-around-the-world/

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    • Das mit dem Religious Gender Gap hatte ich kürzlich schon mal irgendwo gesehen.
      Von kleinauf war mir afgefallen, dass hierzulande deutlich mehr Frauen als Männer in die Kirche rennen, und hatte das immer als Indiz für Irrationalität gesehen.
      Warum das in islamischen Ländern gerade umgekehrt ist, darüber könnte ich spekulieren. Will ich aber nicht.

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      • The jury is still out on that. Die Frage unter welchen Bedingungen Religion für wen adaptiv – gut – ist, ist offen. Wenn dir Religion ein gutes Gefühl gibt, stellt sich die Frage, ob es vernünftig ist, dem entgegen zu treten. Verstanden als ein moralisches System, dass durch Mythologie angereichert und attraktiver ist, schafft es eine Gemeinschaft, mit allen Vorteilen, die das hat. Wenn man sich zudem den selten objektiv-zwingenden Charakter von Moral vergegenwärtigt (Psychopathy und Machiavellismus vernünftige Wahl?) scheint das keine so schlechte Sache zu sein, gegenüber schwächerer „säkulärer Religion“. Man lebt für sexy Weltanschauungen.

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      • The jury is still out on that. Die Frage unter welchen Bedingungen Religion für wen adaptiv – gut – ist, ist offen. Wenn dir Religion ein gutes Gefühl gibt, stellt sich die Frage, ob es vernünftig ist, dem entgegen zu treten. Verstanden als ein moralisches System, dass durch Mythologie angereichert und attraktiver ist, schafft es eine Gemeinschaft, mit allen Vorteilen, die das hat. Wenn man sich zudem den selten objektiv-zwingenden Charakter von „Moral“ vergegenwärtigt (Psychopathie und Machiavellismus vernünftige Wahl?) scheint das keine so schlechte Sache zu sein, gegenüber schwächerer „säkularer Religion“. Man lebt für sexy Weltanschauungen.

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        • Von mir aus kann jeder der Religion nachgehen, die er will – vorausgesetzt er schädigt und nervt nicht andere damit.
          Eine religiöser Glaube kann sehr tröstlich sein, und (scheinbare) Antworten geben. Manche Leute sind glücklich und zufrieden in ihrem religiösen Weltbild. Sollen sie ruhig.

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  5. Rolf schreibt:

    Schweiz hier; Nix mit Postkartenwetter. Es regnet. Auf Ostern ist auch kein Verlass mehr. Ich bin traurig…Hoffe dass die mich bald rauslassen….http://fairplaymedia.info/ich-sehe-hasen/

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  6. Pingback: Stichwort Ostern – Webmaster Friday – Vincenz Kotta

  7. Pingback: Vorösterliche Tweets //1410 | breakpoint

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