Elfhundertneunundachtzig

Seit die Festplatte mit seiner Pornosammlung abgecrasht ist, schaut Carsten kaum noch Pornos, so dass ich mir schon fast Sorgen machte.

Also sprach ich ihn darauf an.
„Ich nutze die Zeit lieber sinnvoller“, antwortete er mir schulterzuckend.
„Aber du hast doch meiner Schwester mal erklärt, warum es durchaus einen Zweck hat, auch wenn man in einer festen Beziehung lebt.“
„Ich habe ihr das gesagt, was sie im Grunde genommen hören wollte. Deine Schwester ist ein liebes Mädchen, aber schon ziemlich naiv.“

„Du hattest ihr irgendwas gesagt, von wegen Rücksichtnahme auf die Partnerin, oder so.“
„Auf dich muss ich aber keine Rücksicht nehmen, Süße. Du verträgst es, hart rangenommen zu werden, und es gefällt dir. Das schätze ich so an dir. Der unkomplizierte Sex. Du bist die einzige Frau, bei der ich mich nicht zurückhalten muss, aus Angst, ihr wehzutun.“

„Hm. Aber wenn ich gerade nicht verfügbar bin?“
„Die paar Tage Pause im Monat .. Samtpfötchen, ich bin nicht mehr der Jüngste. Es tut mir gut, ab und zu mal zu regenerieren, und neue Kräfte zu sammeln. Da brauche ich nicht unbedingt Pornos.“

„Na, wie du willst. Hab‘ mich nur etwas gewundert.“
„Falls ich etwas vermisse, weiß ich, wo es zu finden ist. Mach‘ dir mal keine Gedanken darüber.“

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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33 Antworten zu Elfhundertneunundachtzig

  1. aliasnimue schreibt:

    Schauen Männer denn immer wieder die gleichen Pornos? Man kann doch alles online ansehen, oder?

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  2. Molly L. schreibt:

    „Seit die Festplatte mit seiner Pornosammlung abgecrasht ist, schaut Carsten kaum noch Pornos, so dass ich mir schon fast Sorgen machte.“
    – Süße: Du hast Sorgen! 😀 😀 😀

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  3. Leser schreibt:

    Jedes mal, wenn ich auf so einer Pornoseite lande (da stehen auch immer andere Inhalte, also kann man gar nicht immer dieselben anschauen, wäre auch langweilig – und selbst bei den Genres, oder den Beschreibungen/Thumbnails, die einen gerade interessieren, gibts eine gewisse Streuung – aber klar, wer nicht auf z.B. Bukkake steht, wird sich sowas auch nicht anschauen, etc), merke ich, dass Selbstbefriedigung deutlich befriedigender ist, wen man seiner Phantasie freien Lauf lässt, und sie nicht durch von Außen einströmende Bilder einschränkt, denn die eigene Phantasie ist einfach am besten aufgestellt, genau die Bilder zu produzieren, die am meisten erregen.

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  4. Sci Fanboi schreibt:

    Ich bin mal aus Zufall über folgenden TEDx Talk gestolpert:

    Der hat mich dann doch etwas zum Nachdenken gebracht und ich habe daraufhin meinen eigenen Pornokonsum kritisch hinterfragt und auch einige Dinge ausprobiert:
    Wie reagiert mein Körper und Gei(l)st auf Entzug? Wie verändert sich meine Wahrnehmung? Wie verändert sich meine Geilheit?

    Ich habe da einiges über mich gelernt und konsumiere seitdem (Online)Pornos viel bewusster.

    (Außerdem kommt die Anektodte über den Coolidge-Effekt auf Parties immer wieder gut an, wenn ich sie erzähle! 😀 )

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    • Warst du so ein heavy user?

      Dass übertriebener Pornokonsum sich auf Dauer negativ auswirkt, ist ja plausibel – so wie so ziemlich alle Süchte.
      Gegen mäßigen Konsom spricht dagegen nichts. Den halte ich für absolut normal.

      Der Coolidge-Effekt, tja, .. ich weiß schon, warum ich immer wieder andere und unerwartete Seiten von mir zeige. :mrgreen:
      Routine führt zu Langeweile und Überdruss. Das lässt sich vermeiden. 😉
      Wenn man jeden Tag sein Lieblingsessen isst, ist man dessen ja auch schon bald überdrüssig. Aber man kann es ja mit unterschiedlichen Gewürzen und Zutaten variieren ..

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  5. ednong schreibt:

    Ab und an einen Tag zum Regenerieren 😉
    Der Arme.

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  6. Yeph schreibt:

    Wenn es nicht verboten ist, macht es eh keinen Spass 🙂

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  7. Pingback: Dreizehnhundertsechsundneunzig | breakpoint

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