Elfhundertsechsundachtzig

Wie es in der Firma mit der Softwareentwicklung vorangeht, darüber habe ich schon länger nichts mehr gebloggt. Naja, es war auch der Urlaub dazwischen.
Meist läuft alles ziemlich glatt. Ich habe die Sache recht gut im Griff. Deshalb gibt es eigentlich auch kaum etwas darüber zu sagen, und je weniger konkrete Details ich nenne, desto besser.

Mit Herrn Grau gibt es hin und wieder Unstimmigkeiten. Das ist aber nicht neu, und früher oder später wird er einsehen müssen, dass ich am längeren Hebel sitze.
Dann haben meine Jungs mit irgendwelchen Kindereien die Testmaschine geschrottet. Das war kurz vor einem Wochenende, so dass ich erst am Montag wieder Ersatz bekommen habe. Das hat die Zeitplanung etwas belastet, aber nicht stärker betroffen.
Zeitweise hatten wir einen recht hohen Krankenstand. Inzwischen ist wieder Normalität eingekehrt.

Noch eine Ministory, bei der meine Tagesplanung etwas umgestoßen wurde:
Ich hatte in der Spec vorgesehen, bei einem bestimmten Feature eine spezielle Technik einzusetzen, die meine Mitarbeiter vorher noch nicht benutzt hatten. Ich selbst hatte vor einigen Jahren einmal etwas ähnliches programmiert, und wusste deshalb grob, wie es ging, und dass es grundsätzlich funktionieren würde.
Der verantwortliche Mitarbeiter hatte jedoch Probleme mit der Implementation. Die genauen Einzelheiten brachte ich aus dem Stegreif aber auch nicht mehr zusammen. Also suchte ich das Projekt aus meinen Sourcen heraus (das bezeichnenderweise in einer anderen Sprache geschrieben war – also nix mit Copy’n’Paste). Gemeinsam übertrugen wir dann den Code, wobei ich mich auf die kniffligen Punkte beschränkte, und ihm die Fleißarbeit überließ.
Auf einem fremden Account zu arbeiten, der ganz andere Einstellungen nutzt, als man selbst, ist immer beschwerlich. Deshalb strengte mich die Sache einigermaßen an. Der ganze Tag wurde ziemlich hektisch, da ich immer wieder zwischen meinem Büro und dem Arbeitsplatz des Mitarbeiters hin- und herpendeln musste.
Eine Pointe gibt es nicht. Das Requirement ist inzwischen im Code umgesetzt.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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22 Antworten zu Elfhundertsechsundachtzig

  1. Molly L. schreibt:

    „Eine Pointe gibt es nicht. Das Requirement ist inzwischen im Code umgesetzt.“ – Herrlich! 😀

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  2. Jezek1 schreibt:

    Implementation…ein neues Wort bereichert die deutsche Sprache.

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  3. ednong schreibt:

    Implementation? Uh, hab ich noch nie gehört.

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