Elfhundertdreiundachtzig

Gestern war Phallentinstag. Wir haben aber nichts spezielles gemacht, außer bewusst Zeit miteinander zu verbringen.

Ich fragte Carsten ergebnisoffen, was er davon hielte, wenn wir Tantra-Kurse besuchen würde. Er war nicht begeistert von der Idee. Das erschien ihm zu esoterisch. Aber wir recherchierten dennoch ein wenig im Internet.
Vielleicht hätten wir uns dazu entschlossen, wenn in unserer Nähe Paarkurse angeboten worden wären, aber in geschlechtergetrennte Kurse wollen wir nicht.

Außerdem gehen wir davon aus, dass solche Tantramassagen eher für Leute konzipiert sind, bei denen es sexuell nicht sonderlich gut läuft. Ich bezweifle eigentlich, dass es uns noch irgendeinen Fortschritt bringen würde – auch wenn es noch so viele spezielle Griffe gibt.
Falls es bei uns irgendwann einmal zu einer eine sexuellen Flaute kommen sollte, können wir eventuell immer noch auf Tantra-Praktiken zurückgreifen.

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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9 Antworten zu Elfhundertdreiundachtzig

  1. Leser schreibt:

    Hmm, „Tantramassagen“ klingt irgendwie eher nicht so nach „Tantra-Kurs“. Die „Massage“ dürfte eher etwas für einsame Männer sein, die mal wieder durch jemand anderes als sie selbst zum Höhepunkt gebracht werden wollen – also im Grunde eine andere Form von Prostitution.
    Tantra-Kurse, bzw. das Lernen dieser „Sexkunst“ dürfte eher etwas sein für Leute, die noch „mehr“ entdecken wollen, was das Thema angeht. Da gibt es dann diese zwei Möglichkeiten: Entweder, es gibt wirklich nicht „mehr“, als Ihr es jetzt schon habt – oder, Ihr glaubt bloß, dass es nicht „mehr“ gibt, und wenn Ihr es dann einmal ausprobiert, öffnet sich eine ganz neue Welt an „noch viel mehr“, die Ihr Euch nie hättet erträumen lassen. Welche davon richtig oder auch nur wahrscheinlich ist, weiß ich aber natürlich auch nicht.

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    • Tja, theoretisch könnte es diese „neue Welt“ schon geben.
      Wir glauben nur nicht recht daran. Das, über was man sich so im Internet informieren kann, klingt jetzt nicht so verheißungsvoll oder neu.

      Vielleicht probieren wir es ja irgendwann doch noch aus. Aber unsere Erwartungen sind gering.

      Manuelle bzw. digitale Stimulation können ja ganz nett sein, so zwischendurch mal, aber es geht doch nichts über PiV.

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  2. ednong schreibt:

    Hm,
    ich glaube, Tantra hatte sogar mal esoterische Wurzeln ..
    Wobei die eigentlichen Lehren andere Schwerpunkte hatten, sofern ich mich richtig erinnere.

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    • Irgend sowas spirituelles. Nee – damit haben wir nichts am Hut.

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      • Irenicus schreibt:

        Tantra ist eigentlich eine Religion, und damit per Definition spirituell -.-

        Wenns nur um den Sex geht, sind das quasi die Quintessenz, die ich meinen Tantrabüchern entnommen habe
        – Selbstbeherrschung: Orgasmus rauszögern damit er stärker wird
        – sinnliches Berühren und massieren um die Erregung aufzubauen
        – ein paar Übungen zur Verstärkung des orgasmus (z.B.: beckenbodestraining etc.)
        – Die Umgebung schön machen um ein Rundumwohlgefühl erzeugen (Kerzen, Musik, romantisches Zeug, blabla – ich finds sinnlos, meine Freundin findet’s toll)
        – ein paar interessante Vorschläge für Stellungen passend zur P/V-Größe, könnte auch aus dem Kamasutra sein (aber die Bilder in den Tantrabüchern waren deutlich ansprechender :D)

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        • Zumindest mir liegt nichts daran, den Orgasmus noch zu verstärken.
          Der ist mir auch so schon manchmal fast zu intensiv. Und ein Dauerorgasmus ist nur noch anstrengend, und nicht mehr schön.

          Wenn ich Sex habe, ist mir die Umgebung (fast) egal. Leichte Unbequemlichkeiten krieg‘ ich dann noch nicht mal mit.

          Und Stellungen haben wir auch schon etliche ausprobiert. Manche haben sich bewährt, andere weniger.
          Da muss man selbst experimentieren. Bücher können höchstens Anregungen geben.

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          • Irenicus schreibt:

            Dann ist Tantra wohl eher nichts für dich. Das habe ich anhand deiner Beschreibungen aber ohnehin nicht erwartet. Ich glaube das ist ohnehin eher sinnvoll für Paare, die entweder sehr unerfahren oder sehr eingefahren sind, in dem was sie tun. Und die nciht von sich aus experimentieren. Meiner Erfahrung nach trifft letzteres auf sehr viele Frauen zu (bei Männern ist es sicher genauso, nur fehlt mir da die entsprechende selbsterlebte Erfahrung).

            <blockquote|Und Stellungen haben wir auch schon etliche ausprobiert. Manche haben sich bewährt, andere weniger.
            Natürlich muss man da selber experimentieren. Mir hat nur der erklärende Ansatz gefallen, den die Bücher dazu geben. Ich schätze das stimuliert meine analytische Seite 😉

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  3. Pingback: Dreizehnhundertsechsundneunzig | breakpoint

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