Elfhundertsiebzig

So ganz verstehe ich das aktuelle Thema des Webmasterfriday gar nicht. Da geht es um das „Blog-Archiv“ (wie immer man das definieren mag), und wie man es nutzt.
Im Laufe der Zeit werden ältere Blogeinträge immer weiter von den neueren nach hinten gedrängt, so dass nur die aktuellen schnell zugänglich sind.
Die alten Einträge sind zwar noch vorhanden, aber nicht so leicht zu finden.

Wenn es mir angebracht erscheint (und ich nicht zu faul dafür bin), verlinke ich alte Einträge gelegentlich in neuen. So kann jeder leicht diesen Links folgen, und den jeweiligen Eintrag lesen.
Über die Such-Funktion sind ebenfalls alte Einträge auffindbar (sofern man treffende Begriffe wählt, was gar nicht immer so eindeutig ist).
Schließlich habe ich in der Sidebar eine Liste, die zu den einzelnen Monaten seit Blogbeginn führt.

Obwohl man sämtliche Inhalte natürlich von Anbeginn nachlesen kann, leben doch die meisten Blogs von der Aktualität.
Dies ist übrigens bei Twitter noch viel extremer, wo man so manchen Tweet schon oft nach kurzer Zeit nicht mehr findet (weshalb ich meine alten Tweets gelegentlich hier im Blog nochmals aufliste, die ihrerseits wieder ein paar – allerdings nicht allzu – alte Einträge verlinken).

In der Tat verschwinden auch wirklich lesenswerte Texte bald in der Versenkung. Das ist schade, aber ein Patentrezept dagegen habe ich nicht. Verlinkung durch andere Blogs ist hilfreich, aber auch da rutschen ja die Artikel nach hinten.

Ich hatte mir ja durchaus schon Gedanken darüber gemacht, eventuell einige alte Einträge wieder zusätzlich z.B. in der Sidebar zu verlinken. Aber da ich hier weder serverseitig PHP noch clientseitig Javascript einsetzen kann, müsste ich das manuell machen – vielleicht im Monats- oder Vierteljahresrhythmus. Das ist ein ziemlicher Aufwand, der, glaube ich, das Ergebnis nicht rechtfertigen würde.

In letzter Zeit habe ich einige wenige Male per Twitter auf alte Einträge verwiesen, als es gerade thematisch gepasst hat. Vielleicht sollte ich das ausbauen und öfter machen.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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12 Antworten zu Elfhundertsiebzig

  1. Molly L. schreibt:

    In dieser Hinsicht finde ich auch die Kategorien sehr hilfreich, mit denen sich Beiträge zumindest grob thematisch ordnen lassen. Ich persönlich lese sehr gerne Blogs auf. Seit ich selbst blogge, fehlt mir die Zeit, aber ich habe einige Blogs komplett vom ersten Beitrag an gelesen. Ist natürlich nicht bei jedem Blog interessant, zB bei Blogs, die nur aktuelle Ereignisse kommentieren oder Tagebuchblogs witzlos.
    Was ich hasse ist, wenn ein Blog kein Archivmenü hat. Auch so ist es schon eine Qual, sich da durch zu klicken, da man erst auf den Monat geht, dieser dann aber zuerst den neuesten Beitrag dieses Monats zeigt.
    Und ich liiiiiiebe es, wenn mir die Statistik verrät, dass sich bei mir welche durchlesen! 🙂

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    • Tja, so unterschiedlich kann man das sehen.
      Ich nutze hier gar keine Kategorien oder Tags. Bei meinen anderen Blogs teilweise schon, aber eine geeignete Taxonomie fällt mir meist schwer.
      Auch bei anderen Blogs sind mir die Kategorien egal, so dass ich in meinem ganzen Bloggerleben vielleicht zwei-oder dreimal auf einen Kategorienlink geklickt habe.

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      • Molly L. schreibt:

        Na, bei Dir würden sich doch alleine schon anbieten „In der Firma“, „Carsten und ich“, „Familiensoap“, „Tweets“ und „Rechnereien“ oder so. Fänd ich gut, ich lese gern thematisch Ähnliches dann in einer Abfolge! 🙂

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        • Für Tweets, WMF, Suchanfragen und so etwas wären Kategorien vielleicht sinnvoll.
          Aber für mein Privat- und Berufsleben gibt es viel zu viele Überlappungen und Überschneidungen.

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          • Molly L. schreibt:

            Pussy! 😀 Man kann auch einen Beitrag mehreren Kategorien zuordnen, so what’s the problem?
            Beispiel: Ich lese den Beitrag, wie Du Carstens Brut kennengelernt hast, bin dann neugierig, wie es weitergeht. Dann kommt aber jahrelang nur für mein fiktives Ich nerviger Nerdkram. Sich da durchzuklicken würde Jahre dauern, da lass ich’s lieber.
            Aber nein, huch, was ist denn das? Da sehe ich ja eine Kategorie namens „Carstens Brut und ich“! Angeklickt, zum ersten Beitrag gespult, Popcorn dabei und schon gibt’s einen gemütlichen Leseabend vor’m Bildschirm! 🙂
            … Na, wie war ich? 😉 😀

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            • Das Problem ist, dass ich nicht von Anfang an Kategorien oder Tags eingesetzt habe.
              Ich müsste also im Nachhinein Kategorien zuordnen, und das ist eine Riesenarbeit bei Hunderten von Einträgen – vergiss es.
              Zumal manche Kategorien ja auch erst später entstehen, oder sich entwickeln. Beispielsweise sind die ersten Einträge, in denen Carsten vorkommt, noch rein beruflich. Die spätere Entwicklung war überhaupt nicht abzusehen.

              Oder ich fange erst jetzt mit Kategorien an. Aber dadurch würde mein Blog Konsistenz verlieren, und als Perfektionistin widerstrebt mir das.

              Nee, lass nur. Ich kann mich einfach nicht mit Kategorien anfreunden.
              Dass manche alten Blog-Einträge in Vergessenheit geraten, sehe ich auch nicht als wirkliches Problem. Ich habe nur darüber geschreiben, weil es WMF-Thema ist.

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  2. Jezek1 schreibt:

    Hmmm, gegen Verschwinden von alten Texten hilft vielleicht etwas Old School… Warum haben die alten Ägypter ihre Erkenntnisse auf Papyrus geschrieben und nicht gebloggt? Vielleicht waren unsere Vor-Vor-Vorfahren manchmal etwas cleverer als wir heute?

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  3. Pingback: Wie nutze ich Blog-Archive - WebmasterFriday | Internetblogger

  4. Ralf schreibt:

    Es gibt nichts über Bücher, wie Oft sind mir schon Digitale Medien verloren gegangen das ist sicherlich schon jeden Passiert.

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  5. Pingback: Dreizehnhunderteinundachtzig | breakpoint

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