Elfhundertfünfundsechzig

Das folgende Telefongespräch zwischen Carsten und Fiona kann ich recht zuverlässig wiedergeben, weil ich zufällig anwesend war, und Carsten den Lautsprecher eingeschaltet hatte.

„Hallo, Papa!“
„Hallo Fiona, was gibt es?“
„Hast du nächstes Wochenende Zeit?“
„Da muss ich erst nachschauen. Warum denn?“
„Ich würde dich gerne besuchen.“
„Du warst doch erst zu Weihnachten da.“
„Ja, schon. Aber ich will dich jemandem vorstellen.“
„So. Das heißt, du kommst nicht allein.“
„Ja, ich habe jemanden kennengelernt, und möchte euch unbedingt bekannt machen.“
„Hm. Was ist mit Raphael?“
„.. – .. nichts. Also was ist? Können wir kommen?“
„Ich kläre das, und rufe dich später zurück. So richtig dringend ist euer Besuch ja nicht.“

Nach Absprache mit mir schlug Carsten Fiona das übernächste Wochenende (da ist sonst nur Faschingskram überall, da können wir eh kaum etwas anderes unternehmen) vor, was sie schließlich akzeptierte.
Allerdings wollen sie bereits am Freitag anreisen, weil Fiona noch etwas in $NichtImSauerland erledigen will, was am Wochenende nicht geht.

Ihr könnt euch meine Vorfreude vorstellen.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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27 Antworten zu Elfhundertfünfundsechzig

  1. Molly L. schreibt:

    Was ist denn $NichtImSauerland? 😀
    „DICH jemandem vorstellen“ finde ich ja schon wieder … bitchy.

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  2. aliasnimue schreibt:

    Sei doch froh, dass sie diesen unmöglichen Typen endlich abgeschossen hat.

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  3. ednong schreibt:

    Also das mit dem „Dich“ ist mir auch aufgefallen. Normalerweise hieße es ja Dir. Aber dann in eurem Fall eher „euch“. Und genau das wollte sie wohl vermeiden, vermute ich mal.

    Also dich ausschließen, ohne dich explizit auszuschließen.

    Fasching …
    Die immer mit ihren Feiertagen …

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  4. Leser schreibt:

    Klar, überinterpretieren sollte man die Formulierung nicht. Dennoch lässt es deutliche Schlüsse darauf zu, wie sie denkt. Sie möchte ihrem Freund ihren Vater „zeigen“, nicht dem Vater den Freund. Also ist der Freund wichtiger – womöglich aber auch, weil sie ihn (fast) jeden Tag sieht, während der Vater (und dessen Frau, über die sie aber überhaupt nicht nachdenkt, was man auch als gut oder schlecht ansehen kann) eben irgendwo weit weg nicht im Sauerland lebt.

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  5. Plietsche Jung schreibt:

    Der Nächste, bitte !

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  6. nickel schreibt:

    Ich bin nicht im Bilde über die Beziehung zwischen den beiden bzw Fiona und dir.
    Aber “Du warst doch erst zu Weihnachten da” fand ich schon ziemlich hart. O.o

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