Elfhundertzweiundfünfzig

Ein Tag verspätet, aber ich wollte mich ursprünglich gar nicht am aktuellen Webmasterfriday-Thema „Soll ich mit dem Bloggen aufhören?“ beteiligen.

Um meine geneigten Leser sofort zu beruhigen: Das steht überhaupt nicht zur Debatte. Von Zeit zu Zeit werde ich das Bloggen temporär etwas zurückfahren (wie aktuell auch), aber grundsätzlich will ich damit weitermachen.
Inzwischen blogge ich seit etwa viereinhalb Jahren, und das mehr oder weniger regelmäßig. Eine vierstellige (dezimal) bzw. elfstellige (binär) Anzahl an Blogposts hat sich inzwischen angesammelt, und ich beabsichtige nicht, das aufzugeben.
Es stellt sich mir allerdings schon die Frage, was in fünf oder zehn Jahren sein wird. Ob ich dann immer noch in bewährter Manier blogge? Vielleicht sogar noch mehr Blogs führe, weil die jeweiligen Schwerpunkte nicht zusammenpassen?

Irgendwann wird schon Schluss sein. Wird es allmählich auslaufen, oder ganz plötzlich und abrupt enden? Ich weiß es nicht.
Aber was das Leben mich gelehrt hat, ist, mir nicht unnötige Sorgen zu machen zu Dingen, die nicht voraussehbar sind. Wait & C.

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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20 Antworten zu Elfhundertzweiundfünfzig

  1. Molly L. schreibt:

    Es sei jedem selbst überlassen, ob und wie lange er bloggt, klar. Ich finde es nur absolut zum k*tzen und den Lesern gegenüber undankbar und rücksichtslos, wenn man sich nicht einmal verabschiedet, eben einfach so nichts mehr von sich hören lässt. Leider schon einige Male erlebt.

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    • Vermutlich hatten sie ihre Gründe.
      Ich könnte mir auch Situationen vorstellen, bei denen ich dann einfach weg bin.

      Bei Bloggern, die ohnehin nur sporadisch bloggen, fällt es vielleicht gar nicht auf, wenn sich irgendwann gar nichts mehr tut.
      Wenn allerdings mit einer gewissen Regelmäßigkeit gebloggt wird, und dann ohne Ankündigung plötzlich gar nicht mehr, ist das schon seltsam. Da würde ich mir eventuell Sorgen machen, ob irgendetwas passiert ist.

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      • Molly L. schreibt:

        Nun, ich kenne 3 Varianten:
        1. Ein Blog ist kanll auf Fall tot und man weiß nicht, warum, und schaut auch noch Monate später, ob es nicht ein Lebenszeichen gibt oder der Blogger einem geantwortet hat.
        2. Ein Blog wird immer weniger gepflegt, die Abstände zwischen den Beiträgen werden immer größer und irgendwann kommt einfach keiner mehr.
        3. Ein Blog hat immer größere Pausen und hat schließlich so oft sehr große Pausen, dass man sich fragt, warum derjenige sich nicht einfach in Würden verabschiedet. Stattdessen kommen immer wieder mal in Schüben Beiträge, so dass man sich Hoffnung macht, die „guten alten Zeiten“ würden doch noch einmal wiederkommen.

        Und richtig: Man macht sich Sorgen. In vielen Fällen unberechtigt, so möchte ich meinen. Umso gedankenloser, sich nicht einfach bei den Lesern abzumelden.

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        • Stimmt, so kann das laufen.

          Wobei RSS-Feeds einem immerhin die Aufgabe abnehmen, regelmäßig persönlich vorbeizuschauen.
          Wenn es einen neuen Eintrag gibt, kriegt man das automatisch mit. Ansonsten sammeln sich Daten-Leichen an, wenn sich da gar nichts mehr tut.

          Ein Sonderfall ist sicherlich, wenn ein Portal ganz schließt, wie letztes Jahr blog.de. Da weiß man teilweise auch nicht, was aus den Bloggern und ihren Blogs geworden ist.

          Was das Unterlassen des Abmeldens betrifft, schätze ich, dass das erst mal prokrastiniert wird, weil doch noch die Absicht besteht, weiter zu bloggen, und so verschiebt sich das immer weiter, bis es schließlich ganz aus den Gedanken verschwindet und in Vergessenheit gerät.

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  2. Plietsche Jung schreibt:

    Denk nicht so einen Mist.
    Ich les dich doch gern.

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  3. remi1a schreibt:

    Ab und an denke ich auch übers aufhören nach. Aber noch macht es mit Spaß

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  4. verbalkanone schreibt:

    Schön zu lesen, dass dir das Bloggen nach wie vor Spaß macht. Würdest du plötzlich nichts mehr schreiben, würde mir das fehlen. Wie viel und in welchen Abständen man bloggt, liegt aber doch bei jedem selbst. Und auch wenn sich jemand entscheidet, eine Blogpause einzulegen, muss dieser selbst wissen, ob er/sie das ankündigt oder nicht. Ich sehe das viel entspannter als Polly und würde niemals erwarten, dass ein Blogger sich vorher abmeldet.

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  5. ednong schreibt:

    Ich hoffe, du bloggst noch recht lang.

    Aufhören kann ja sehr schnell gehen – man braucht ja nur unter die Räder kommen, schon ist’s aus, nicht nur mit der Maus.

    Vielleicht sollte man ähnlich einem Testament einen allerletzten Artikel vorbereiten …

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  6. Blogwart schreibt:

    Bestimmt sind die fetten dran schuld!

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  7. Pingback: Dreizehnhundertsiebenundfünfzig | breakpoint

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