Elfhundertachtundzwanzig

Wieviel Zeit investierst du in den Blog?“ Das ist die aktuelle Webmasterfriday-Frage.
Kurze Antwort: (Zu) viel.

Längere Antwort:

Ich blogge meist quasi als Frühstück. Das fügt sich normalerweise gut in meinen Tagesablauf ein. Ist zwar anregend, aber nicht zu anstrengend. Also eine Beschäftigung, mit der ich einigermaßen in Schwung komme.
Entweder habe ich den Text schon vorbereitet, und muss ihn – bis auf einige Änderungen, die mir immer noch last minute einfallen – nur noch in den Editor pasten. Oder ich schreibe direkt am Morgen (zum Beispiel diesen Text jetzt).
Das Schreiben ist insgesamt kein Zeitaufwand, den ich nicht gerne verschmerze.

Das Eingehen auf die Kommentare verschlingt dagegen manchmal (nicht immer) mehr Zeit, als ich eigentlich investieren will.
Ich habe das Glück, dass ich mir tagsüber meine Zeit weitgehend frei einteilen kann. Ich bin da flexibel, so dass sich zwischendurch immer ein paar Minuten finden, um Kommentare zu beantworten. Allerdings kommt es vor, dass ich dabei schon an meine zeitlichen Grenzen komme. Wäre ich Arbeitnehmerin, könnte ich das vermutlich nicht machen.
Am Wochenende bin ich weniger online (BTW – morgen bin ich den ganzen Tag weg) und Abends nur in Ausnahmefällen, weil dann das Privatleben Vorrang hat.

Da ich das Blog hobbymäßig betreibe, kostet es mich kein Geld (und bringt auch keines). Dafür kosten die Reaktionen manchmal Nerven, wenn man sich für ein Thema engagiert, das nicht dem politisch korrekten Mainstream entspricht.

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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37 Antworten zu Elfhundertachtundzwanzig

  1. Plietsche Jung schreibt:

    Soviel wie ich in dem jeweiligen Augenblick bereit bin zu geben. Mal ein paar Stunden am Tag, mal ein paar Tage nichts.

    Das reale Leben steht Lichtjahre höher und mehr sollte ein Blog auch gar nicht sein.

    Mainstream ist mir persönlich völlig egal, auch weil ich oft mitten drin bin.

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  2. Molly L. schreibt:

    Ja, schon krass, was das so an Zeit kostet! Ich bin da ja genau so flexibel wie Du und kann meist hier mal kurz und da mal eben reinstiezen. Aber an manchen Tagen ist auch der Kommentarverkehr so hoch, dass ich fast winges werde, 😀
    Aber missen möchte ich es nicht! 🙂
    Dennoch ist meine Antwort die selbe: (Zu) Viel.

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  3. verbalkanone schreibt:

    Also wenn du das Gefühl hast, zu viel Zeit mit dem Bloggen zu verbringen, solltest du das einschränken. Ich finde, es kommt immer darauf an, was einem das Bloggen und der virtuelle Austausch zu bestimmten Themen einem bringt. Mir macht das eine Menge Spaß und ich lerne auch davon. Insofern habe ich nicht das Gefühl, „zu viel Zeit mit dem Bloggen zu verbringen“, obwohl ich weiß, dass Freunde und Bekannte das von mir sicher denken.

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  4. ednong schreibt:

    Ah,
    dann will ich auch noch mal ein wenig Zeit kosten mit meinem Kommentar 😉

    Zu viel – welche eine Ansage. Kannst doch weniger investieren, wenn es zuviel ist 😉 Oder nicht? Was hält dich?

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  5. ednong schreibt:

    Und ach ja – wollt ich immer schon mal sagen: Erster! :P=

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  6. idgie13 schreibt:

    Nachdem ich sowieso absolut keinen Rhythmus hab und jeden Tag zu anderen Zeiten aufsteh und ins Bett geh, blogge ich genauso unregelmässig. Mal mehrmals am Tag, manchmal mehrere Tage nicht. Wenn ich nicht blogge, habe ich entweder Monster-Stress, bin im Krankenhaus oder einfach nur nix zu sagen.

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    • Das Bloggen hier habe ich ja recht gut in meinen Tagesablauf integriert. Das gibt der Routine eine gewisse Struktur.
      Bei meinen anderen Blogs dagegen blogge ich sporadisch, wie es gerade anfällt, und natürlich nicht gerade dann, wenn ich dringenderes zu erledigen habe.

      Bei dir fällt ja in wenigen Wochen ein großer Stressfaktor weg. Vielleicht ändert das dann deine Bloggewohnheiten etwas.

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  7. ednong schreibt:

    Da hat aber jemand heute morgen viel Zeit … 😛

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  8. Pingback: Webmaster Friday - Zeitmanagement beim Bloggen › Henning Uhle

  9. Pingback: WMF: Mein Blog ist mir lieb und manchmal auch teuer › Netzexil.de

  10. Pingback: Der Blog ist mein Zeitfresser (Webmasterfriday)

  11. Horst Schulte schreibt:

    Das ist doch mal ein Wort: Bloggen als Frühstücksersatz oder als belebendes Element zum Start in den Tag. Das habe ich bisher noch nicht fertig bekommen. Allerdings kann ich seit ein paar Monaten gleich nach dem Frühstück ans Werk gehen. Seit ich nicht mehr arbeite, schalte ich den Rechner gleich nach dem Frühstück an und … los gehts. Die Herangehensweise ist in meinem Fall eher unstrukturiert. Ich investiere eher viel zu viel Zeit ins Bloggen. Leider kann man das an der Zahl der Kommentare zu meinen Beiträgen eher nicht erkennen 😦 Ganz anders als hier. 🙂

    Das mit dem Schreiben gegen den politischen Mainstream ist in der Tat etwas anstrengend.

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    • Bloggen ist für mich zwar nicht Ersatz für Frühstück, aber eine angenehme Ergänzung.
      Nach dem Aufstehen trinke ich meinen Kaffee, schaue, was es Neues gibt, und dann mache ich mich in aller Ruhe und gemütlich ans Bloggen.
      Wenn ich damit fertig bin, bin ich im allgemeinen munter, und bereit für das, was mir der Tag bringen mag.

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      • Leser schreibt:

        Dazu hätte ich noch eine Frage, die ein bisschen ins Persönliche geht: Seit Du ja nun mit Deinem Dir angetrauten Ehemann zusammen lebst, unter der Woche in der Wohnung in der Stadt, und am Wochenende im Haus auf dem Lande, so wundert es mich, dass Ihr nicht auch gemeinsam frühstückt – außer vielleicht Sonntags, wenn Du nicht bloggst?
        OK, ich als „Nichtfrühstücker“ kann das sowieso nur aus der Ferne betrachten, aber in der Regel ist das gemeinsame Frühstück bei Menschen, die zusammen leben, und daher auch gemeinsam aufstehen (erst recht, wenn sie sich ein Bett teilen), doch eine ziemlich fixe Komponente. Wenn nun also Carsten von Deinen geheimen Blog-Aktivitäten noch immer nichts weißt, bzw. Du es geschafft hast, diese seit so vielen Jahren vor ihm zu verheimlichen, wie geht das mit dem gemeinsamen Frühstück einher?

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  12. Pingback: Webmasterfriday: Wie aufwändig ist ein Blog eigentlich? - Blog About Tech

  13. Timm Bösche schreibt:

    Hallo,
    nur durch Zufall bin ich auf Deinen Beitrag gestoßen und bin überrascht, welches Thema besprochen wird. Nachdem ich die ganze letzte Woche kaum im Internet unterwegs war, entschied ich mich, eine Blogparade zu starten, in der es um das Zeitmanagement beim bloggen geht.
    Ich arbeite Vollzeit, kümmere mich um meinen 2,5-jährigen Sohn und bin am Ende immer so fertig, dass kaum die Zeit und Kraft bleibt, in meinem Blog produktiv zu sein, andere Blogs zu besuchen und zu kommentieren.
    Jetzt sammle ich Ideen und Tipps, die mich im Projekt “Bloggen” helfen können.
    Hat Martin meine gedanken gelesen? Schon blöd, da ich davon nichts wusste.
    Dein Artikel passt jedenfalls ganz gut. Darf ich ihn zu meiner Blogparade zählen und in meiner Zusammenfassung beachten?

    https://www.netzblogger.net/und-wie-bloggst-du/22924/

    Du kannst ja meinen Artikel lesen und selbst entscheiden. Ich würde mich sehr freuen. :)
    LG Timm

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  14. Timm Bösche schreibt:

    Finde ich auch. Vielen Dank für Deinen Kommentar auf meinem Blog. 🙂
    LG Timm

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  15. Pingback: WMF: Mein Blog ist mir lieb und manchmal auch teuer » 2bier.de

  16. Pingback: Dreizehnhundertsiebenunddreißig | breakpoint

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