Elfhundertzwanzig

Kennt ihr alle Hanlon’s Razor?
„Never assume malice when stupidity will suffice.“
Bisher konnte ich viele Anfeindungen damit relativieren, indem ich einfach Dummheit dafür annahm.
Aber inzwischen ist der Punkt weit überschritten, bei dem das noch möglich ist.

Ich wollte ja eigentlich nichts mehr über die Spamattacke schreiben, die seit einigen Wochen – mal mehr mal weniger, aber insgesamt unvermindert, eher mit steigender Tendenz – anhält, um sie nicht noch weiter anzuheizen. Aber inzwischen scheint es, als ob diese Trolle ihren ganzen Lebensinhalt darin sehen, mich immer wieder mit ihren Fettfemihäufchen vollzuspammen. Vielleicht bleibt mir nichts anderes übrig, als in die Offensive zu gehen.

Ihre Motivation kann ich nicht mehr als pure Dummheit verzeihen. Das ist reine Bösartigkeit, die da immer wieder offenbar wird.
Die Unterstellungen gehen weit unter die Gürtellinie. Dagegen sind Verunglimpfungen als Golddigger oder Sugarbabe noch freundlich.
Mit dem Vorwurf, als „Wichsvorlage“ zu dienen, habe ich keinerlei Problem. Ganz im Gegenteil. Das darf jeder Mann ohne schlechtes Gewissen oder Hemmungen ganz nach Belieben gerne machen (viel Spaß dabei!).
Dass sie mir Anorexie und Bulimie unterstellen, oder dass ich „absichtlich Bandwurmeier schlucken“ würde, um dünn zu bleiben, oder ähnlich unausgegorener Schwachsinn über mich, lässt mich völlig kalt.
Aber der abartige Unflat, den sie über Carsten oder andere Männer (insbesondere über die, die auf schlanke Frauen stehen – also die allermeisten) schreiben, ist eindeutig jenseits aller Toleranz, und Niedertracht in Reinform. Ich will das hier nicht konkret wiedergeben, bloß als Beispiel, was sie aus der Halloweengeschichte gemacht haben. Da meinten sie sinngemäß, dass es Carsten sicherlich „sehr genossen hätte, sich nackt vor Kindern zu präsentieren“.
Purer Schwachsinn, so etwas!

Nein, nicht nur Schwachsinn, sondern gezielte verleumderische Verunglimpfungen voller Hass. Um auszudrücken, was ich davon halte, fehlt mir das vulgäre Vokabular, das dem angemessen wäre. Und ich will mich auch gar nicht auf dieses Niveau herab begeben.

Nun ja. Ich habe – wie bereits oben geschrieben – länger gezögert, ob ich das bloggen soll, weil die Femitröllinnen dadurch eine Bestätigung bekommen, dass ich ihren gehässigen Rotz zur Kenntnis genommen habe, wo man sie ja eigentlich nicht durch Aufmerksamkeit belohnen soll.
Aber – hey! – das ist mein Blog! Ich blogge, was ich will! Und ich denke nicht daran, mir da einen Maulkorb verpassen zu lassen, indem ich dies totschweige. Mein Blog ist das Medium, um das niederzuschreiben, was mich bewegt. Und ich scheue nicht vor diesen Fettnäpfen zurück.
Mich diesbezüglich zurückzuhalten schränkt mich in meiner bloggerischen Freiheit ein, und kommt einer Selbstzensur gleich. Dabei habe ich den Spam viel schneller gelöscht, als es diese Femitrolle Zeit kostet, den Rotz zu formulieren, zu tippen, sich eine neue IP-Adresse zu holen, neuen Nickname und neue Fake-Mail-Adresse einzutippen, und so weiter und sofort. Sollen die sich ruhig weiterhin den Aufwand machen. Jede Minute, die sie damit verbringen, können sie nichts schlimmeres anrichten.
Und soll ruhig die ganze Welt wissen (zumindest der Teil der Welt, der bei mir liest), was für abgrundtief bösartige Menschen es gibt. Fett, dumm, häßlich – jedem normal empfindenden Mann vergeht es bei ihrem Anblick, und außer höchstens Mittelfingern erigiert gar nichts – und es nicht wert, mich über sie zu ärgern. Ich schwanke zwischen Mitleid und Verachtung.

Was glauben die eigentlich zu erreichen? Schreiben jeden Tag mehrere Kommentare, die ich sofort lösche – das kostet mich nur einen Klick -, sobald ich sie als Femispam identifiziert habe, ohne dass die sonst irgendwer zu sehen kriegt.
Aus ihrem Trollverschlag trauen sie sich offenbar nicht heraus (wobei ich nicht sicher wissen kann, ob sie nicht auf irgendwelchen Femiseiten damit prahlen, denn um dort zu lesen, ist mir meine Zeit zu schade), um ihre Heldentaten zu bekennen.
Aber so sind ihre sämtlichen Anstrengungen wirkungslos. Ich lasse mich nicht davon beeinflussen.
Vielleicht haben sie auch aus anderen Shitstorms gelernt, und gönnen mir keinen Streisand-Effekt. Eine rudimentäre Lernfähigkeit würde meine Theorie, dass es sich um Bösartigkeit, und nicht (nur) um Dummheit handelt, ja sogar stützen.

Ich blogge hier also weiter wie gehabt. Und der Gedanke, dass sich solche Personen über manche meiner Einträge oder Aussagen schwarz und Schwarzer ärgern, spornt mich erst recht an. Es ist eine belustigende Vorstellung für mein Kopfkino, dass ihre obösen, massig-unmäßigen Fettleiber immer mehr aufquellen, sich immer weiter aufblähen – gleich einem Ballon -, bis sie letztendlich explosionsartig zerplatzen – Puff! -, und nichts weiter übrigbleibt, als ein Haufen ranziges Fett (mit einem Brennwert von mehreren Gigajoule) sowie ein Schwall heißer Luft (die sich jedoch aufgrund der adiabatischen Expansion sofort abkühlt).
Ob ich in Zukunft noch einmal auf das Thema eingehe, ist meine Sache. Vielleicht tue ich es, vielleicht auch nicht.

So. Und jetzt geh‘ ich zum Konditor und kauf‘ mir ein paar große Stücke köstliche Sahnetorte zum baldigen Verzehr. Und phalls ich dann kleckere, schlecke und lutsche ich mir die Sahne dann langsam von den Fingern. Und schließlich lecke mir noch genüsslich die Sahne von den Lippen.
Diese Spamattacken sind mir dann so was von egal, und gehen mir voll an meinem wunderschön geformten Gesäß vorbei.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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38 Antworten zu Elfhundertzwanzig

  1. Der Maskierte schreibt:

    Ich finde den Eintrag super. 🙂 Du zeigst den Schwachsinn der Feministen immer wieder schön auf und stellst sie als Rosinenpicker bloß. Wenn ich das als Mann tue, bin ich ja nur dämlicher Unterdrücker. Aber das Feuer aus den eigenen Geschlechtsreihen, das verkraften diese Damen überhaupt nicht.

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  2. verbalkanone schreibt:

    Mir ist das ehrlich gesagt ein Rätsel, wie man tagein tagaus so viel Zeit dafür aufwenden kann, gegen andere Menschen zu hetzen und sie verbal zu verunglimpfen. Daraus scheinen diese Stalker ja so eine Art Lebenssinn zu ziehen. Ich kann das nicht nachvollziehen und dazu nur verständnislos mit dem Kopf schütteln.

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  3. Molly L. schreibt:

    Es erstaunt und erschreckt mich immer wieder, welch eine Wut und welch einen Haß Menschen in sich tragen könnne. Und den richten sie dann gegen … ja, gegen wen eigentlich? Gegen jeden, der einmal falsch piept? Oder das falsche T-Shirt anhat?
    Leider leider ist es so, dass man im www zur Projektionsfläche für hassende Menschen werden kann.
    Das ist dann der Nachteil der Anonymität: Ansonsten könnte man die Leute anzeigen.
    Was die über Carsten schreiben, ist … weiß nicht, habe ich keine Worte für.
    Na ja, irgendwas muss man ja können. Haßkommentare zu schreiben, ist wirklcih erstaunlich einfach, wenn ich`s mir recht überlege. Mich stört auf Vieles sehr, und da ich ein sehr leidenschaftlicher Mensch bin, fluche ich (sofern die Kinder außer Reichweite sind) auch sehr gern mal. Vokabularstechnisch und in Sachen Fantasie bin ich bestens ausgerüstet. Warum also nicht selbst mal meinen Frust über dieses und jenes, was in meinem Leben falsch läuft, bei irgendwem ablassen, dessen Ansichten ich eh doof finde? Warum nicht mal so richtig die verbale Sau rauslassen – denn mal ehrlich: Trifft ja dann schon den richtigen. irgendwie.
    Wie bitte? Zi-wie?-lee-sa-zion? Was`n des? Kennichnich, du plöde Pottsau!

    Ahrg.
    Anne, tut mir ehrlich leid für Dich; das muss echt belasten. Am besten gar nicht mehr lesen! Und: Wir halten zu Dir! Kopf hoch! 🙂

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  4. Ja, mit Hanlon’s Razor habe ich es lange Zeit auch gehalten, um mir unerklärliche Vorgänge begreifbar zu machen und manchen Ärger nicht zu nah an mich heranzulassen. Manche Gemeinheiten, auch in größerem Kontext (siehe Paris) lassen mich allerdings vermehrt daran zweifeln…

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    • Stimmt. Hanlon’s Razor hat seine Grenzen.

      Ich sehe auch – je nach Motivation – zwei Varianten der Bösartigkeit:
      * vor allem um des eigenen Vorteils willen, Nachteile für andere werden billigend in Kauf genommen (bis zu einem gewissen Grad noch nachvollziehbar)
      * ausschließlich, um anderen zu schaden (das Allerallerletzte)

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      • Leser schreibt:

        Die Grenze ist in Hanlon’s Razor auch schon definiert, allerdings nur sehr schwammig (und damit dann doch wieder nicht: „…when stupidity will suffice“ – aber wann das der Fall ist, bleibt eben unklar. Im Fall Deiner Trolle kann man aber trotzdem sagen, Dummheit genügt eben nicht mehr, sowas zu schreiben, das muss schon Boshaftigkeit sein.
        Ja, der Hass ist eine verrückte Sache, in die man sich regelrecht blindlings vertiefen kann, vor allem, wenn man sich einmal in einem Thema „festgebissen“ hat, und der nötige Ausgleich im Leben fehlt.
        Ging mir mal mit einem anderen Thema so (Windows), doch dann hab ich für ein paar Leute aus dem Freundeskreis Computer-Support geleistet, und da die Windows benutzt haben, bin ich darüber dann wieder abgestumpft gegenüber diesem Reizthema. Wie sich diese Erfahrung auf einen Femi-Hasstroll transferieren lässt, fällt mir aber gerade nicht ein. Vielleicht sollte man ihnen wünschen, dass ihnen jeder Mann ins Gesicht sagt, wie fett und hässlich sie sind? 😉

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  5. Plietsche Jung schreibt:

    Back dir nen Ei drauf ! Ach, machst du schon.

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  6. Hat dies auf ☨auschfrei rebloggt und kommentierte:

    Ich reblogge diesen Eintrag, damit auch meine anderen loyalen Leser erfahren, was los ist.

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  7. Matze schreibt:

    Scheint ein wiederkehrendes Phänomen, dass gerade Frauen, die sich weigern der heiligen Kirche des Feminismus beizutreten, besonders hart angegangen werden. Feministische Studien versuchen dann zu beweisen, das Frauen durch Internet-Harassment besonders betroffend(TM) sind. Von wem die Attacken dann kommen, wir natürlich nicht weiter beleuchtet, da das ja sowieso nur Männer sein können… Deswegen brauchen wir noch mehr Feminismus ^^

    Lass dir die Torte schmecken!

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  8. Markus Schröder schreibt:

    Irgendwann werden die Femitrolle schon von dir ablassen. Ich wünsche dir bis dahin innere Gelassenheit und Gesundheit.

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  9. George schreibt:

    Es nennt sich Safe Space, nicht Trollverschlag! tsss … 🙂

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