Tausendsechsundachtzig

Eine meiner größten Befürchtungen greift der Webmasterfriday heute auf:
Ungeplant längere Zeit offline zu sein.

Das kann im Prinzip ja leicht passieren. Wenn etwa der DSL-Zugang nicht funktioniert.
Wenigstens kann der Ausfall eines einzigen Rechners mich nicht von der Online-Welt abschneiden, da ich mehrere habe.
Grundsätzlich könnte ich unter der Woche auch ins Büro ausweichen. Aber falls es ein ganzes Backbone erwischt hätte, würde das vielleicht auch nichts nützen.
Ab und zu plane ich auch, den ganzen Tag im Homeoffice zu bleiben. Da wäre es sogar nützlich, wenn ich mich nicht von Online-Nachrichten ablenken lasse.
Als Handy-Verweigerer kann ich nicht darauf zurückgreifen (theoretisch schon – aber ich mag nicht!).

Wenn ich beispielsweise im Urlaub bin, stört es mich gar nicht, längere Zeit nicht online gehen zu können. Da nutze ich dies gezielt zum Abschalten, und meine Abwesenheit ist so vorgesehen.
Aber wenn es mich völlig unvorhergesehen trifft, ich vielleicht auf dringende Mails warte, ist das unschön.

Ich kann nur hoffen, dass das nie passiert, dass ich länger als wenige Stunden unvorhergesehen offline bin, und ich keine Alternative habe.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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25 Antworten zu Tausendsechsundachtzig

  1. Molly L. schreibt:

    Noch vor ein paar Jahren hätte mich das nicht gestört. Jetzt würde ich mir wie von der Außenwelt abgeschnitten vorkommen, 😀

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  2. Der Maskierte schreibt:

    Der vorausschauende ITler sorgt geschickt vor: Ein Kabelinternetanschluss, ein kleiner DSL-Backupanschluss und ein LTE-Vertrag jeweils von komplett unabhängigen Anbietern.

    Offline war ich schon seit Jahren privat nicht mehr. 🙂

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  3. Plietsche Jung schreibt:

    Offline kann schön sein 😉

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  4. Leser schreibt:

    Es gibt eine sehr günstige Möglichkeit, Redundanz zu beschaffen, wenn sie gerade nötig ist: Ein UMTS-Surfstick (oder heute vielleicht auch schon mit LTE) und Prepaid-SIM-Karte kostet weniger als 50€, da sind dann zwar nur ein paarhundert MB Datenvolumen enthalten, und dann muss man wieder aufladen, aber es genügt, um Mails abzurufen, wichtige Dinge im Web zu machen, oder Blogposts einzustellen/zu kommentieren. Sofern es einen Elektronik-Großmarkt in Deiner Nähe gibt, bist Du also von dieser Redundanz – bei Bedarf – nicht abgeschnitten. Alternativ gibt es solche Angebote auch mit jährlicher Regelmäßigkeit im Supermarkt, da könntest Du Dir eines holen, und in die Schublade legen, bis Du es mal brauchst. Und da Dein DSL-Provider diese Vertriebsmöglichkeiten nicht nutzt, kannst Du auch davon ausgehen, dann einen anderen Anbieter zu bekommen…

    PS: Warum habe ich auf einmal ein Icon?

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    • Leser schreibt:

      Oh, shit, ich glaube, ich habe hierbei nicht bedacht, dass es sich um ein rekursives Problem handelt: Wie die SIM Karte des UMTS-Sticks aktivieren, wenn man kein Internet hat. Nun gut, dann einfach den UMTS-Stick einzeln ohne SIM kaufen (ich glaube, die kosten auch so nur um die 40€), und sich eine Netzclub-Karte dazu bestellen. Die verschicken die kostenlos (an die E-Mail-Adresse kommt regelmäßiger Newsletter-/Werbespam, auf die SIM werden Spam-SMS geschickt, aber die sieht man ja nicht, wenn die SIM im Stick steckt, und man nicht gnokii oder sowas dazu anwirft), und sind meines Wissens auch die einzigen, die eine aktivierte SIM unbegrenzt laufen lassen, ohne dass man durch die Hintertür einen Mindestumsatz aufgedrückt bekommt, indem man sie regelmäßig alle 1-2 Jahre aufladen muss, damit sie nicht abgeschaltet wird. Dann hat man zwar erst mal nur 100MB, das sollte aber fürs Nötigste (oder im Zweifel, um Ersatzguthaben zu kaufen) auch genügen. Und wenn man das so will, kann man den Stick dann auch mitnehmen, um z.B. auf einer längeren Zugfahrt E-Mails lesen/beantworten zu können.

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    • So einen Stick hatte ich mal – der muss sogar noch irgendwo rumliegen.
      Ob er im Ernstfall eine Alternative wäre, weiß ich nicht. Dass der DSL-Zugang ausfällt kommt ja nur sehr selten vor.

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  5. Pingback: WebmasterFriday - Offline und was tun - You Big Blog Reviews

  6. Pingback: Zwölfhundertsiebenundsechzig | breakpoint

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