Tausendfünfundsechzig

TGIF und der Webmasterfriday schlägt diesmal das Thema „Wie schützt ihr eure Kommentare?“ vor.

Früher auf blog.de mussten nicht-registrierte Kommentatoren ein Captcha eingeben.

Hier auf WordPress filtert Akismet die Kommentare. Bisher hat es allerdings schon einige Kommentare herausgefiltert, die völlig berechtigt waren.
Ich weiß nicht, nach welchen Kriterien Akismet da vorgeht. Da genügt wohl schon ein Link zum Girls‘ Day oder ähnlich harmlose Begriffe.
Ärgerlich ist, dass Akismet solche Kommentare sang- und klanglos in den Spamfolder schiebt, ohne dass ich davon benachrichtigt werde, und sie irgendwann ganz löscht.
Es ist also fast schon Glücksache, ob ich solche Kommentare noch rechtzeitig finde und aus dem Spamordner fischen kann. Scheut euch bitte nicht, mich darauf hinzuweisen, falls einer eurer Kommentare verschollen ist.

Dieses Verhalten lässt sich anscheinend nicht abschalten, nur von „strict“ auf „safe“ abmildern.
Aktuell habe ich die Optionen hier so eingeschaltet, dass jeder kommentieren kann. Bei mindestens zwei Links kommt der Kommentar in die Moderationswarteschlange.
Bei anderen Blogs muss ich den jeweils ersten Kommentar erst freischalten, die darauf folgenden gehen unmoderiert durch.

Bisher hatte ich noch kein Problem mit Spam in den Kommentaren. Sollte das irgendwann der Fall sein, müsste ich strenger moderieren.

Die meisten Kommentare, die ich selbst hinterlasse, bleiben innerhalb von WordPress. Das läuft normalerweise glatt. Manchmal ist es etwas lästig, wenn der Kommentar erst noch moderiert werden muss. Aber – tja, so ist das halt, und ich verstehe die Gründe dafür.

Es gab auch schon nervige Captchas, die eine mehrfache Eingabe erforderten. Oder mein Kommentar wurde nicht akzeptiert, weil er irgendwelche Begriffe enthielt, die dem Spamfilter suspekt waren. So etwas kann ärgerlich sein, insbesondere wenn man nicht weiß, um welchen Begriff es sich handelt. Da hilft es dann, den Kommentar in mehrere aufzusplitten, und eventuell umzuformulieren.

Dass es manchmal nicht eindeutig ist, ob es sich bei einem Kommentar um Spam handelt, darüber hatte ich bereits im Rahmen des WMF geschrieben.

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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8 Antworten zu Tausendfünfundsechzig

  1. Molly L. schreibt:

    Mir ist das auch schon mal passiert, dass ein Kommentar unentdeckt im Spamordner landete und ich ihn erst Tage später „befreit“ habe.
    Captcha finde ich persönlich oberlästig! Vor allem per Handy macht das kommentieren so keinen Spaß! Da finde ich die WP-Option toll, nur den ersten Kommentar eines Absenders freizuschalten und alle anderen „durchzulassen“. Ich bin so oft – auch dank der App – hier stiezen, dass ich blöde Kommentare auch binnen Tagesfrist manuell löschen kann.
    Die Spam finde ich oft sehr witzig, derzeit attackiert mich irgendso ein Birkenstock-Outletcenter in Australien, 😀

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    • Wenn ich könnte, würde ich Akismet ganz ausschalten (zumal es eh nicht mit europäischem Datenschutz konform ist).
      Die paar Spam-Mails, die ich dann kriege, könnte ich – wie du auch – schnell händisch löschen. Das wäre mir lieber.

      Vielleicht bin ich auch noch nicht lange genug auf WP aktiv, um ins Visier der Spam-Schleudern gekommen zu sein, aber derzeit bräuchte ich wirklich keinen speziellen Schutz.

      Aber wenn man sich nur selten um sein Blog kümmern kann, ist eine etwas restriktivere Kommentarpolitik wohl nicht verkehrt.

      so noch mal (danke Copy’n’Paste) – hier gehört er hin

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      • Molly L. schreibt:

        … und ich dachte grad: „Hä? Das kommt mir aber irgendwie bekannt vor!?“ 😀 😀 😀

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      • Molly L. schreibt:

        PS: Ich bekomme Spam immer in Schüben: Wochenlang gar keine, dann 15 oder 20 auf einmal. Im Gegenzug dazu sind erst 3 oder 4 Kommentare von Lesern aus Versehen im Spamordner gelandet. Von der Relation her also absolut OK, würde ich sagen.
        Du klingst übrigens so, als hättest Du Heimweh nach Deinem alten Blog. Kann ich verstehen. *Dichfreundlichdurchknuddel*
        Vor Allem den neuen WP-Reader find eich extrem lästig! Ich brauche jetzt irgendwie 100 Anläufe/Klicks, um auf die richtige Blogseite zu kommen, *seufz*
        😀

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  2. remi1a schreibt:

    Meine Erfahrungen sind ganz okay mit dem Filter. Und ich bin auch froh, dass ich den ersten Kommentar erst freigeben muss. damit wurde zumindest der ein oder andere super-Troll-Kommentar schon unterbunden.

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    • Naja, hier gab es schon mehr false Positives als tatsächlichen Spam.
      Und ich frage mich, wie viele gute Kommentare schon ungerechtfertigt ausgefiltert wurden, ohne dass ich das bemerkt hätte.

      Die Erstkommentare zu moderieren, ist schon eine vernünftige Policy. Ich habe es derzeit bei mir ausgeschaltet, weil ich doch festgestellt habe, dass etliche von früher bekannte Kommentatoren dann erst mal warten mussten.
      Bisher habe ich damit gute Erfahrungen gemacht. Sobald sich das ändert, kann ich es ja wieder strenger handhaben.

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  3. Pingback: Zwölfhundertvierundvierzig | breakpoint

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