Tausendsechzig

Gestern nachmittag war die Trauerfeier für Georg.
Lukas stützte seine Mutter Sonja, die eine Sonnenbrille trug, so dass man nicht sehen sollte, wie verquollen ihr Gesicht war.

Die Verwandten von Georg’s Seite kannte ich nicht, nur die von Sonja.
Norbert und Yvonne kamen gerade noch rechtzeitig, bevor der Gottesdienst begann, und setzten sich neben Carsten und mich.
Auch auf dem Friedhof standen wir ziemlich weit vorne.

Verena stand mit Patrick, Sophie und deutlichem Bauchansatz nicht weit entfernt von uns, aber wir ignorierten sie und wechselten kein einziges Wort.

Wir fuhren noch kurz mit zum Leichenschmaus in einer Gaststätte, hielten uns aber nicht lange auf, sondern gingen ohne etwas zu verzehren, nachdem wir Sonja und Lukas aufrichtig kondoliert hatten.

Kurz bevor wir die Gaststätte verlassen wollten, passierte noch etwas, das aber einen eigenständigen Blogeintrag haben sollte.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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12 Antworten zu Tausendsechzig

  1. Plietsche Jung schreibt:

    Nun ist er in einer besseren Welt. RIP.

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  2. ednong schreibt:

    Brauchen Menschen einen Glauben? Warum?
    Hoffen wir für Sonja und Lukas, dass sie es verkraften.

    Und harren wir dem Cliffhanger …

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  3. Engywuck schreibt:

    Immer wieder interessant, wie gleich und doch verschieden Trauerfeiern und Beerdigungen an verschiedenen Orten sind. Mal ist Gottesdienst in der Kirche, mal reine Trauerfeier in der Friedhofskapelle, manchmal beides (bei meinem Opa Gottesdienst am Abend vorher (gefolgt vom ersten kondolieren), dann Trauerfeier kurz vor dem Sarg-in-Grab-lassen(mit zweitem kondolieren)). Mal wird am offenen Grab kondoliert, hier anscheinend erst beim Leichenschmaus. Mal gibt es zum Leichenschmaus was kleines (z.B. Hefezopf und Kaffee, auf der Alb so üblich), mal ganze Essen (Maultaschen in der Brühe, …) und manchmal wird gar erwartet, dass die unmittelbare Verwandschaft das zu Hause ausrichtet.

    Musiktipp: Dan Forrest – Requiem for the Living https://www.youtube.com/watch?v=uG0cbu5vsmM
    „emphasizes consolation for the living rather than grief and judgment“

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