Tausendfünfundfünfzig

Bei einem spätsommerlichen Ausflug (das schöne Wetter muss man noch mal ausnutzen, solange es noch nicht herbstelt) waren wir in einem Biergarten mit einem anderen Ehepaar – Klara und Martin – ins (nicht unbedingt interessante) Gespräch gekommen. Bei Klara fiel mir auf, dass sie in fast jedem zweiten Satz betonte, wie emanzipiert sie doch sei.

Schließlich fragte sie mich, was ich beruflich mache.
„Och, ich arbeite zu Hause, oder unterstütze Carsten in der Firma“, und schlürfte den Rest meines Eiskaffees aus dem Glas.
Sie war entsetzt: „Aber genügt Ihnen das?“
„Ich bin damit schon ziemlich ausgelastet.“
„Sie sollten sich nicht so in Ihren Möglichkeiten einschränken lassen. Sie müssen sich nicht im Haus einsperren lassen.“
„Was ist denn daran so schlimm?“, wollte ich wissen.

„Ach, du meine Güte! Auch heutzutage sind Frauen immer noch gegenüber Männern benachteiligt und haben weniger Rechte. ..“
„Welche Rechte denn?“, warf ich ein.
„Äh ..“, fiel ihr – wen wundert’s? – nichts ein (Schließlich gibt es keine Rechte, die Männer haben, Frauen aber nicht. Dagegen könnte ich aus dem Stegreif mindestens 4 oder 5 Rechte aufzählen, bei denen Frauen privilegiert sind), weshalb sie das Thema in eine andere Richtung zu lenken versuchte: „Zum Beispiel verdienen Frauen ein Viertel weniger Geld als Männer.“

Allmählich begann die Sache, mir Spaß zu machen, und ich gab zu bedenken: „Aber arbeiten viele Frauen denn nicht nur Teilzeit, unterbrechen ihre Berufstätigkeit, oder arbeiten von vornherein in schlechter bezahlten Berufen?“
„Nein, nein, das ist die strukturelle Benachteiligung. Dazu gibt es Studien.“
„Interessant. Und diese Studien weisen nach, dass unter Berücksichtigung aller Unterschiede Männer und Frauen für die gleiche Arbeit im Deutschland der Gegenwart unterschiedlich bezahlt werden?“
„Äh, ja. Deshalb brauchen wir auch die Frauenquote. Damit Frauen endlich auf die besser bezahlten Stellen kommen.“
„Aber Sie sagten doch gerade, dass diese Studien sich auf gleiche Arbeit beziehen. Jetzt sind es doch wieder unterschiedliche Stellen?“
„Das ist schon berücksichtigt“, meinte sie ziemlich lahm. Tja, so ganz hat sie den Femijargon noch nicht verinnerlicht, sonst hätte jetzt etwas von Unterdrückung durch das Patriarchat oder zumindest gläserne Decken kommen müssen.

Sie zog es vor, sich an Carsten zu wenden, der die ganze Zeit schweigend und mit kaum unterdrücktem Grinsen daneben gesessen war, während man es ihrem Püdelchen Martin ansah, dass er sich am liebsten unsichtbar gemacht hätte.
„Wir leben im 21. Jahrhundert. Sie glauben wohl, dass Ihre Frau da immer noch nur für Sie alleine da ist, und nicht das Recht hat, auch einen Arbeitsplatz zu suchen.“
„Anne ist für mich unentbehrlich“, erwiderte Carsten kurz.

Klara war einen Moment sprachlos, dann rief sie: „Also ich würde mir so etwas von Martin nicht bieten lassen. Sie sind doch eine emanzipierte Frau, Anne! Kämpfen Sie für Ihre Rechte!“
„Ich bin nicht emanzipiert“, antwortete ich ganz ruhig in Gedenken an das Jodeldiplom, „und ich lasse mir sicher nicht von Ihnen vorschreiben, was ich zu tun und zu lassen habe. Ich habe nicht das geringste Interesse, mir einen ‚Arbeitsplatz‘ zu suchen. Auch eine Frau, die lieber daheim arbeitet, verdient Respekt, und Sie sollten das nicht abwerten.“
Ungläubig sah sie mich an, und wechselte dann ihre Taktik: „Aber macht es Ihnen denn gar nichts aus, so in jeder Hinsicht von Ihrem Mann abhängig zu sein?“
„Das beruht auf Gegenseitigkeit. Ich revanchiere mich schon angemessen.“

Mit unserem Bier waren wir inzwischen auch fertig, und Carsten signalisierte, dass er aufbrechen wollte (mir ging es ebenso, denn schließlich hatten wir noch vegnüglichere Unterhaltungen vor). Wir verabschiedeten uns also, und ich bat Klara abschließend: „Ach .. seien Sie doch so lieb, und schicken Sie mir bitte einen Link zu diesen Studien zu!“ Dabei reichte ich ihr eine meiner neuen Visitenkarten, und verließ mit Carsten den Biergarten.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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49 Antworten zu Tausendfünfundfünfzig

  1. verbalkanone schreibt:

    Herrlicher Beitrag! Ich musste so lachen! Ich gestehe, Klara hat mir kein bisschen leid getan … 😀

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  2. scifanboi schreibt:

    Was steht denn auf den Visitenkarten? (Technischer Obermotz bei Novoxys, oder selbständige Programmierschlampe? 😉 )

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  3. scifanboi schreibt:

    Ach, du hast jetzt eine Universalvisitenkarte, die deine beiden „Hüte“ abdeckt?

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  4. Suchender schreibt:

    Ich finden den Schlusssatz mit der Visitenkarte das Beste. Hat so was von „Erst denken dann reden“ 🙂

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  5. Athropos schreibt:

    Wieso bist du eigentlich nicht emanzipiert? Ich dachte (um mich nur darauf zu beschränken), dass du durchaus auf Augenhöhen mit deinem Gemahl bist?

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  6. Blublubla schreibt:

    Das war aber auch gemein, die Katze nicht aus dem Sack zu lassen und sie in dem Glauben von Hausfrau/Sekretärin zu lassen und das ganze erst aufzulösen, wo sie nix mehr sagen kann 😛

    Hrhr, aber nicht anders verdient. Bin gespannt, ob da jemals was per E-Mail kommt 😉

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    • Wieso gemein?
      Ich habe mich stets an die Wahrheit gehalten. Wenn sie aus meinen Formulierungen falsche Schlüsse zieht – was kann ich dazu? :mrgreen:

      Ich bezweifle, dass sie mir eine Mail schickt. Da müsste sie ja erst eine belastbare Studie finden, und die haben alle ihre Schwächen, die ich mit Wonne sezieren würde.

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  7. Der Maskierte schreibt:

    Ganz großes Tennis!

    Ich kann das Genöhle auch nimmer hören. „Ich bekomme so wenig Geld in meinem Beruf!“. Tja, warum bist du schlechtbezahlte Sozialtante geworden? Hattest doch ein 1er Abi und hättest auch etwas finanziell Lukrativeres studieren können. Aber lieber die Selbstentfaltung.

    Oder dann meckern, dass man mit Teilzeitstelle (selbst gewollt) im Grunde nur noch auf eine bessere Aufwandsentschädigung kommt.

    Schön auch die Beschreibung des anhängigen Pudels. 😀

    Ihre Blicke, als du deine Visitenkarte gezückt hast, hätte ich zu gerne gesehen.

    Auf jeden Fall hab ich mich köstlich amüsiert. Danke dafür!

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    • Immer wieder gern!

      Der Gender-Pay-Gap-Mythos hält sich hartnäckig, und wird meist kritiklos geglaubt.
      Aber wenn man sämtliche Faktoren berücksichtigt, löst er sich in Luft auf.

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      • Der Maskierte schreibt:

        Ist mir alles bekannt. Aber wie du ja gezeigt hast, Feminismus ist eine Ideologie, an die muss man glauben. Fakten stören da nur und werden mit Ideologie beiseite gewischt.

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      • Engywuck schreibt:

        in allen Bereichen, die Tarifverträge haben, *kann* es gar keinen (großartigen) „Pay Gap“ geben, da Tarifverträge nicht nach Geschlecht unterscheiden (von eventuellen Schwangerschaftsregelungen mal abgesehen :-))

        Was es geben *könnte* wäre sowas wie gläserne Decken oder so, also dass „die Jungs da oben“ unter sich bleiben wollen. Was nicht unmöglich ist – oder auch (unbewusst) strukturell bedingt sein könnte (nein, nicht nur durch „Babyzeiten“ – das kann man ja rausrechnen). Ich habe mal irgendwo gelesen (finde aber die Stelle nicht mehr, also nur als amüsante Hypothese zu werten), dass ein nicht unerheblicher Teil von Beförderungen am Pissoir vorbereitet wird. „Ach Müller, lang nicht gesehen, wir brauchen bei uns bald einen neuen XYZ, das wäre doch was für Sie“.

        Manche Frauen sind aber auch selber schuld. Wer sobald es bequem wird „dummes Frauchen“ spielt (so wie es zwei Freundinnen meiner Schwester geplant hatten, da man dann zwanzig Euro fürs Bahnticket sparen könne – auf einer oft kontrollierten Strecke wohlgemerkt) muss halt auch im Beruf damit rechnen, dass sich sowas negativ auf Befürderungen auswirkt…

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        • Ganz genau. Bei den allermeisten Arbeitsverträgen gibt es ja eine Tarifbindung.
          Wenn wir Neueinstellungen haben, dann beruht das Gehalt v.a. auf Wochenarbeitszeit und Qualifikation, später auch auf Dauer der Betriebszugehörigkeit.
          Evtll. könnte man etwas über außertarifliche Zulagen drehen, aber, ich schätze, dieser Effekt mittelt sich im Großen und Ganzen wieder heraus.

          Bei außertariflicher Bezahlung wird man m.E. kaum wirklich vergleichbare Stellen finden.

          Diese „Beförderungen am Pissoir“ dürften die absolute Ausnahme sein. So etwas kommt höchstens gelegentlich in amerikanischen Filmen vor.
          OK – ich selbst kann da nicht mitreden, aber beispielsweise Carsten redet kurz vor, beim und kurz nahc dem Wasserlassen mit niemanden. Eine Störung würde sich da eher negativ für den Störer auswirken.

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    • Engywuck schreibt:

      du hast da doch sicher auch eine amüsante Geschichte (evtl. in thematisch verwandter Richtung) auf deinem eigenen Blog zu erzählen, oder? (die letzte ist so lange her 😦 )

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    • Molly L. schreibt:

      Eieiei, ganz schön arrogant der Herr, was?

      „Tja, warum bist du schlechtbezahlte Sozialtante geworden? Hattest doch ein 1er Abi und hättest auch etwas finanziell Lukrativeres studieren können. Aber lieber die Selbstentfaltung.
      Oder dann meckern, dass man mit Teilzeitstelle (selbst gewollt) im Grunde nur noch auf eine bessere Aufwandsentschädigung kommt.“

      Sorry, aber diese Argumentation hängt mir nicht erst seit Heute zum Hals raus (obschon ich keine „Sozialtante“ bin): Was wäre denn, wenn keiner mehr so etwas studieren oder eine solche Ausbildung machen würde? Gerade und vor Allem im sozialen Bereich solltest Du froh über jeden Menschen sein, der sein Leben damit verbringt, anderen helfen zu wollen.
      Diese Einsicht kommt für viele wahrlich spät, nämlich oft erst dann, wenn es sie selbst mal trifft, das sie Hilfe brauchen.
      Ich finde es echt nicht schön, über Menschen abzulästern, die sich gerade TROTZ der schlechten Bezahlung für diesen Weg entschieden haben. Soziales Engagement statt Kapitalismus, was soll daran verkehrt sein? Vielmehr sollte man sich fragen, warum einer der wichtigsten Bereiche so unterbezahlt ist.
      Und wenn Du mal etwas länger darüner nachdenkst, wirst Du vielleicht feststellen, was „Sozialtanten“ und „Sozialonkel“ alles für die Gesellschaft tun, von der Gewaltprävention und des Versuches, Chancengleichheit herzustellen, bis hin zu bestmöglicher (auch medizinischer) Versorgung im hohen Alter.

      Das spöttisch auf „Hauptsache Selbstentfaltung“ zu reduzieren finde ich ganz schön doof.

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      • Ganz ruhig, Molly!
        Der Maskierte hat hier nicht die „Sozialtanten“ gemeint, die tatsächlich in irgendeiner Form für ihre Mitmenschen hilfreich sind (das sind nämlich eher die unstudierten), sondern über diejenigen, die ihre Mitmenschen mit ihrer vermeintlichen moralischen Überlegenheit gängeln, und ständig über ihre angebliche Benachteiligung lamentieren.

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      • Der Maskierte schreibt:

        Ich bin leider erst jetzt auf deine Erwiderung aufmerksam geworden. Es ging mir nur um den Fakt, dass es viele Frauen gibt, die rumlamentieren, dass sie nur schlecht bezahlte Sozialberufe etc. haben, obwohl diese Personen von Anfang an wussten, dass die Kasse da nicht stimmt.

        Ich wollte ursprünglich Journalist werden, was auch eine inzwischen brotlose Kunst ist und hab mich dann doch für die IT entschieden mit Nebenfach Wirtschaft. Mit dem Ergebnis, dass ich jetzt ein Einkommen habe, mit dem gut auszukommen ist.

        Mir stand die Wahl offen, ich habe mich dafür entschieden und meckere jetzt nicht rum, dass mein Arbeitsleben nun leider nicht so interessant und abwechslungsreich wie das eines Journalisten ist. Hätte ich mich für Journalismus entschieden, würde ich mich jetzt drüber freuen, dass ich ein interessanteres und abwechslungsreicheres Arbeitsleben hätte und mich nicht drüber ärgern, dass ich mir den teuren Rotwein und das edle Stück Koberind nicht leisten kann.

        Darum – und nur darum – geht es mir.

        Ansonsten: Ja, ich weiß, dass ich arrogant bin und freue mich jedesmal über dieses Kompliment. 🙂

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        • Ob jeder Journalist so eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit hat? Hm .. da hab ich schon meine Zweifel.

          Zum Glück kannst du dich auch so journalistisch betätigen, indem du beispielsweise – wie hier bereits von Engywuck vorgeschlagen – dein Blog mal wieder belebst.

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        • Molly L. schreibt:

          Hm. Na, Du musst ja ein sehr beneidenswertes Leben und Blog führen, wenn Du nie über Deinen Job und/oder seine Begleiterscheinungen unzufrieden bist, gratuliere.
          Das mit der Arroganz als Kompliment aufzufassen ist dagegen schon eine Kunst.

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          • Der Maskierte schreibt:

            Wenn ich über meinen Job unzufrieden bin, dann ändere ich die Dinge, die mich unzufrieden machen. Oder verarbeite sie im Blog. 😀 Aber ich jammere nicht derart, wie ich das wirklich nur von Frauen kenne, über den Job, dass man meinen würde, die würden jeden Morgen unter Prügel dahingetrieben.

            Aber ich bin ja auch inzwischen in der glücklichen Lage, zur obersten Heeresführung zu gehören und mit 25% Anteil an der Bude ein gewisses Mitspracherecht zu besitzen.

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  8. Molly L. schreibt:

    Gut, dass ich nicht dabei war, die Gute wäre sonst bestimmt vor Schreck gestorben oder hätte mindestens einen Herzinfarkt bekommen! 😀

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  9. Leser schreibt:

    Ich vermisse auch die Schilderung ihres Blickes, nachdem sie die Visitenkarte gelesen hat! 🙂

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    • Um ehrlich zu sein, habe ich den Blick selbst nicht gesehen.
      Nachdem ich ihr die Karte in die Hand gedrückt hatte, wartete ich keine Reaktion ab, sondern drehte mich sofort um, und ging weg, ohne mich noch einmal umzusehen.

      So können wir jetzt alle beliebig unsere Fantasie spielen lassen. 😈
      Aber ich ruiniere mir doch nicht meinen Abgang, indem ich neugierig zurückschaue.

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      • Leser schreibt:

        Ja. Wobei ich nur für das „Drama“ ja wünschen würde, dass sie sich per E-Mail bei Dir meldet. Was natürlich in höchstem Maße unwahrscheinlich ist. Und falls es doch geschieht, dann kommt vermutlich nichts weiter, als das typische Social-Justice-Warrior-Gelaber von wegen „Du bist ja schon privilegiert, jetzt sorge gefälligst dafür, dass es andere auch werden“ usw…

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  10. aliasnimue schreibt:

    Bei sowas lehne ich mich auch immer ganz entspannt zurück.
    Ich habe nichts gegen Partnerschaften, wo ich meine Fähigkeiten einbringen kann. Und die beinhalten sicher nicht nur hausfräuliche Fähigkeiten. Im Gegenteil, ich geniesse es, im Hintergrund zu bleiben.
    Erfolgreiche glückliche Männer haben meistens eine Partnerin, die sich durchaus auch geschäftlich einbringt.

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    • Ich gestehe, dass ich immer ein bisschen Schadenfreude gewisses Amüsement empfinde, wenn mich jemand falsch einschätzt, und dann erkennen muss, dass er sich geirrt hat.

      Wenn es ausschließlich um hausfrauliche Fähigkeiten ginge, wäre ich ganz gewiss noch Single.
      Es soll doch jeder Mann und jede Frau das tun, was er oder sie am besten kann, ohne dass eins gegen das andere ausgespielt wird.

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  11. ednong schreibt:

    “Das ist schon berücksichtigt”

    Hihi – ich denk, du hättest aufgezeigt, was nicht alles berücksichtigt ist …

    Und die Blicke bzgl. Visitenkarte hätte ich auch zu gern gesehen – pöhse, pöhse.

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  12. Emannzer schreibt:

    Herrlicher Artikel zur Dämlichkeit mancher s.g. emanzipierten Frauen. Vielen Dank dafür, Anne.

    Es ist schon interessant zu lesen, wie sich die Wahrnehmung und Reaktion ändert, wenn man für eine bestimmte Thematik sensibilisiert ist. Mir geht das jedenfalls so und ich nehme an, bei dir ist es nicht anders.

    Und ich würde mir wünschen, dass diese Bewusstwerdung größere Kreise zieht, damit die Gesellschaft immer mehr erkennt, was in diesem Land eigentlich passiert.

    Deine dokumentierte Konversation ist jedenfalls ein weiterer Schritt dazu.

    Besten Gruß vom Emannzer

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  13. Matze schreibt:

    „Sie müssen sich nicht im Haus einsperren lassen“

    LOL, wirst du in Unterwäsche ans Bett gefesselt und mit dem Tages-TV-Programm gefoltert oder was?

    „Tja, so ganz hat sie den Femijargon noch nicht verinnerlicht“

    Richtig, mehr is es nicht. Ein paar Vokabeln, die man in den Raum werfen kann, aber kein Hintergrundwissen – Frauen werden unterdrückt!!!1111elf

    Hab gestern in den Youtube-Kommentaren zur dem Milo-Video zum Gender-Pay-Gap was gelesen:

    „A few days ago, my dad took me and my sister out for dinner. I don’t talk to my sister. But to make small talk while my dad was ordering the food, I said „Are you a feminist?“ to which she replied „Yes, of course, everybody should be a feminist“ I then said „Why? How come you don’t just strive for gender equality in general without it being from a biassed perspective?“ Predictably, she replies „Because it’s women who are worse off“ I say „How“ She says „Because women get paid less“ I then ask „Where are your statistics? Where did you find out this information“ She then says „My friends told me“.
    A waitress walks towards our table and I pull her over; I ask her „Do women get paid less than men in this restaurant?“ The waitress says „Not for the same position for the same hours, no“

    No word of a lie, my sister throws her full cup of water on me, and calls me a misogynist pig.“

    Das kann natürlich ausgedacht sein, aber unglaublich scheint mir das nicht ^^

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    • LOL, wirst du in Unterwäsche ans Bett gefesselt und mit dem Tages-TV-Programm gefoltert oder was?

      Bisweilen fesselt mich die Arbeit vor den Computermonitor. Die Existenz von Unterwäsche hängt v.a. von der Jahreszeit ab.

      Ja, Feministinnen nutzen gerne Buzzwords, oder stellen unbeweisbare Behauptungen auf. Wenn man dann konkret nachfragt, stellt man fest, dass die Substanz dahinter fehlt.

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