Tausendzweiunddreißig

Da hatte ich kürzlich einen Traum, ziemlich wirr, wie Träume das so an sich haben.
Da viele von euch, die ich etwas besser durch das Blog oder Twitter kenne, dabei vorkamen, versuche ich, ihn im folgenden einigermaßen wiederzugeben.

Ich saß mit Carsten auf dem Sofa. Wir wollten fernsehen und ich zappte mit der Fernbedienung durch die Kanäle. Irgendwo kam eine Art Quiz- oder Casting-Show. Wir schauen so etwas normalerweise nicht. Deshalb wollte ich gerade weiterschalten, als ich ein paar bekannte Gesichter sah und einige bekannte Namen hörte.
Die (ausschließlich männlichen) Kandidaten der Show waren mir bekannte und geschätzte Kommentatoren oder Twitterer. Meine Neugier war geweckt. Ich wollte sie live sehen.
Carsten forderte mich auf, weiterzuschalten, aber ich erklärte ihm, dass ich einige Kandidaten kennen würde, und die Sendung weiterverfolgen wolle.
Ich weiß jetzt nicht mehr, ob Carsten weiter mit auf dem Sofa blieb, oder lieber aufstand und sich anders beschäftigte.
Im Laufe der Show (eine richtige Handlung kann ich nicht rekonstruieren) stellte sich dann immer mehr heraus, dass die Kandidaten verschiedene Gemeinsamkeiten hatten (z.B. ähnlicher Beruf, oder einen Twitteraccount).
Irgendwann erfuhren sowohl Kandidaten als auch die Zuschauer, dass der Gewinn bei dieser Show ein Treffen mit breakpoint sei.
Niemand war überraschter als ich. Auf nicht nachvollziehbare Weise befand ich mich nicht mehr auf dem Sofa im heimischen Wohnzimmer, sondern in dem Saal, in dem die Sendung aufgezeichnet wurde.
Als die Kandidaten ihren Gewinn in Empfang nehmen sollten, hatten plötzlich alle Gründe abzulehnen: „Ich bin meiner Frau treu“, „ich mag keine One-Night-Stands“, „ich bin schwul“, .. woraufhin der jeweils nächste Kandidat den Gewinn angeboten bekam.

Da wachte ich dann auf. Und seither rätsle ich, was das zu bedeuten hatte.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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13 Antworten zu Tausendzweiunddreißig

  1. baerlinerinn schreibt:

    Uuuh, das klingt ja spannend.

    Raetselst du wirklich? ICH wuerde, ja. Doch du klingst immer so rational gesteuert und da daechte ich, so etwas koenne und wuerde dich nicht irritieren oder zum Gruebeln auffordern koennen.

    Also: Vielleicht macht dir etwas beim Umzug des Blogs Angst? Koennte deine Anonymitaet hierbei gefaehrdet sein? Oder du sollst erkennen, dsss all‘ deine Leser und bekanntesten Kommentatoren sooo loyal sind, dass auch sie eher ein persönliches Treffen ablehnen, um dir weiterhin deine Anonymität zu lassen. Oder du befuerchtest unterbewusst vielleicht, da es einen Stillstand in Bezug auf deine Leserschaft gibt oder „nur“ gleichbleibende Kommentatoren,.dein Blog koenne im derzeitigen Gewand langweilen und du muesstest eine Entscheidung treffen? Veraenderung oder Fortbestand? Oder hat dir einer privat angedroht, deine Identität preiszugeben? Vielleicht hat Du selbst den draengenden Wunsch, die treuesten der Treuen mal kennenzulernen oder gar zu daten und der Traum laesst dies nicht zu und gibt dir zu verstehen, es lieber bei der Anonymität zu lassen…

    Hmhh. Morgen schon egal wuerde mich so ein Traum auch noch den ganzen Tag über begleiten. 😉

    Grueblerische Gruesse aus B.

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    • breakpoint schreibt:

      Es ist vielleicht nicht so eindeutig in meinem Text herausgekommen, aber im Moment der Ablehnung war ich ja bereits im Saal und war auch schon allen bekannt (OK – ich erinnere mich nicht an eine ausdrückliche Vorstellung, aber ich war anwesend und hatte wohl sogar ein paar Worte gesagt).

      Das Treffen sollte auch kein harmloses Kaffeetrinken sein, da war mehr geplant. (Irgendwie war mal ein Gangbang im Gespräch, aber das war so konfus im Traum, dass ich es lieber unerwähnt gelassen habe.)

      Ich glaube nicht, dass der Traum etwas mit dem Umzug zu tun hatte. Ähnliche Träume (wenn auch nicht in dieser Deutlichkeit) hatte ich schon früher.
      Rätselnde Grüße zurück.

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  2. baerlinerinn schreibt:

    …lach. Ja, nee, IM Saal war schon klar. Ich dachte nur, du saessest „noch“ anonym hinter einer Schattenwand oder so. 😉

    Jetzt macht mich die Sendung abet auch neugierig. Wann ist Erstausstrahlung??? 😉

    (Von „dream big“ zu nun „I am here“! Wie genial.)

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  3. DerMaskierte schreibt:

    So merkwürdigen Kram träume ich jede Nacht inkl. nicht nachvollziehbarer Szenenwechsel.

    Wenn ich mir da jedesmal die Frage stellen würde, was wollte mein Unterbewusstsein mir damit sagen, wäre ich in der Klapse.

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  4. ednong schreibt:

    LOL – ich komm aus dem Lachen grad nicht raus.

    Ich hätte nicht abgelehnt, ganz bestimmt nicht. Nienimmernicht, hörst du? 😉

    Wirres Captcha: spin doctor

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    • breakpoint schreibt:

      Ja, ja, schon klar. 🙄

      Dabei hast du vor ein paar Jahren ziemlich schnell einen Rückzieher gemacht, als ich eine Übernachtungsmöglichkeit im Raum H. suchte.

      Sogar in DWSW ging es immer keusch und klösterlich zu.

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  5. Molly schreibt:

    Hm. Vielleicht ein andersherummes Aussagen Deines Unterbewußtseins, dass Du gar nicht mehr mit anderen Männern schlafen WILLST?
    Bin zwar eine Hetenfrau wie Du, schmolle aber dennoch ein wenig, Dir nicht als träumerisches Sexsubjekt erschienen zu sein! 😛 😀

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    • breakpoint schreibt:

      Schlafen? Wer schläft, sündigt nicht (sondern träumt höchstens sündig).

      Ansonsten interpretiere ich das eher umgekehrt, weil dieser Traum (und ähnliche früher) genau dann kam, als ich gerade wg. Tante Irma sexuelle Einschränkungen erleiden musste.

      Du brauchst nicht zu schMollyn, denn du saßest bestimmt bei den Zuschauerinnen im Saal. Sicher kann ich es nicht sage, weil ich ja nicht weiß, wie du in realiter aussiehst.

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      • Molly schreibt:

        Im Schlaf kann man nicht sündigen? Och …
        Soll das heißen, Du befürchtest, rappelig zu werden?
        Und was soll ich denn als Studiozuschauer, näääh, das ist ja so gar nicht Meins!
        Erkennen kannst Du mich ganz einfach: Ich bin immer die, die ein wenig anders aussieht als alle anderen und trotzdem die Hübscheste im Raum ist! 😉 😛

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  6. Pingback: Zwölfhundertdrei | breakpoint

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