Tausendeinunddreißig

Für Webmasterfriday oder andere Blogparaden hab ich derzeit gar keinen Sinn. Der Link würde in spätestens fünf Monaten eh nur noch ins Nirwana zeigen. Also werde ich an keiner mehr teilnehmen, solange ich noch von blog.de aus blogge.

Ursprünglich hatte ich mich entschlossen, im Spätsommer ganz gemütlich zu WordPress umzuziehen. Da ging ich noch davon aus, dass blog.de schon noch ein paar Jahre wenigstens vor sich hin vegetiert.
Aber nun, da in absehbarer Zeit ohnehin alles weg ist, sehe ich keinen Grund, noch länger hier auszuharren. Je früher der Umzug, desto besser. Dafür, dass blog.de tatsächlich bis Dezember online ist, würde ich eh nicht meine Hand ins Feuer legen. Mail-Benachrichtigungen beispielsweise kommen erst mit erheblicher Verzögerung an. Die Plattform liegt in den letzten Zügen.
Einige blog.de-Nutzer sind schon mehr oder weniger Hals über Kopf umgezogen.

Wenn ich momentan noch hier veröffentliche, dann liegt das daran, dass ich für Vorbereitungen etc. doch noch ein wenig Zeit brauche, die ich aktuell nicht ausreichend habe.
Die von blog.de bereitgestellten Export-Dateien haben ihre Macken. Da ich derzeit nicht dazukomme, mich selbst darum zu kümmern, warte ich noch etwas ab. Ich bin aber dabei, einiges auch auszuprobieren, das den Umstieg erleichtern soll.
Wenn ihr also in den nächsten Tagen hier oder auf WordPress ungewöhnliches bemerkt, dann kann das an meinen Vorbereitungen liegen. Vielleicht geht zeitweise auch mal gar nichts. Manche Inkonsistenzen werden auch auf Dauer nicht zu vermeiden sein.

Und irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft – ohne dass ich das hier vielleicht noch gesondert ankündige – poste ich dann nur noch auf WordPress. Ich will das noch unbedingt bis zu meinem Urlaub schaffen, habe also nur noch zwei Wochen Zeit. Denkt daran, Bookmarks/Favoriten anzupassen, euren RSS-Reader rechtzeitig umzustellen, oder mir bei WordPress zu folgen.
Nach dem Urlaub habe ich dann hoffentlich noch genügend Gelegenheit, hier aufzuräumen, und meine Zelte komplett abzubrechen. Vorher schon beabsichtige ich, keine Kommentare mehr hier zuzulassen (die sind dann nur noch auf WordPress willkommen), indem ich per CSS das Kommentarformular ausblende.
Dann sichere ich hier nochmal alles in einem letzten Durchlauf. Abschließend (aber vielleicht erst im Dezember, je nachdem, ob es mir gelingt, die alten Links auf WP umzuleiten) richte ich dann per HTML-Meta-Tag einen Redirekt zu WordPress ein, und das war’s dann.

OT: Gratulation zum Jubiläum, lieber Arno (mit dem ich trotz Namensähnlichkeit weder verwandt noch verschwägert bin)!

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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7 Antworten zu Tausendeinunddreißig

  1. Geeforce schreibt:

    Seh ich ähnlich. Warum sollte ich ein totes Pferd weiter reiten wollen…;)
    Man sieht sich „drüben“..:wave:

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  2. ednong schreibt:

    Tja,
    da ist eine eigene Domain sicher hilfreich, wenn man Links erhalten will …

    Du könntest doch über einen Proxy-Dienst eine solche registrieren und dann ggf. dorthin umleiten, wo du willst (ja, noch mehr Arbeit in noch kürzerer Zeit 😉 ).

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    • breakpoint schreibt:

      Ach, lohnt den Aufwand nicht.
      Das Update auf breakpoint 2.0 war ohnehin fällig.

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      • Leser schreibt:

        Die eigene Domain hat den Vorteil, dass Du Dein WordPress-Blog auch auf einem eigenen Server hosten kannst. Das würde Dir ein ungeahntes Maß an Freiheiten geben, das Blog komplett zu 100% nach Deinen eigenen Vorstellungen und Wünschen zu „customizieren“.

        Ich werde etwas Eingewöhnungszeit brauchen. Für so „Nebenbei-Zeitvertreib“ will ich meine Bookmarks nicht noch mehr zumüllen (ist eh eine Datenhalde, die Jahre lang immer wächst und nie aufgeräumt wird, da…), und so nutze ich die Autovervollständigung der Adresszeile des Browsers. Aber ist ja auch nicht anders, als würde ich da mal wieder aufräumen und die regelmäßig besuchten Adressen, die nicht wichtig genug für ein Bookmark sind (oder für die es in der Bookmarks-Bar kein Platz mehr gibt), neu von Hand eingeben 😉

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        • breakpoint schreibt:

          Freilich macht ein eigener Server Spaß, ist aber auch ein Zeitfresser. Das Blog läuft ja nur nebenbei als Hobby. Noch mehr Zeit (als ohnehin schon) darf ich da nicht reinstecken.

          Wie du mit deinen Bookmarks klar kommst, ist deine Sache.
          Ich möchte nur verhindern, dass du noch monatelang täglich hier vorbeikommst, und nicht mitkriegst, dass ich dann anderswo blogge.
          Die Autovervollständigung nutze ich auch vorzugsweise.

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  3. Pingback: Zwölfhundertdrei | breakpoint

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