Tausendachtundzwanzig

Inzwischen sind alle Server (bis auf einen) auf 2012 umgestellt.

Auch mein privater, kleiner Spielserver. Das ist natürlich schon eine Umstellung mit diesen doofen Kacheln. Und das Programmmenü (sofern man es noch als „Menü“ bezeichnen mag) ist absolut unübersichtlich, da nicht mehr hierarchisch strukturiert.

Es ist auch lästig, Dateien von einem Netzwerkshare ins lokale Dateisystem zu kopieren. Da besagt eine Meldung (nach mehreren anderen Klicks) immer, ich solle die Datei zuerst in den Documents-Folder kopieren, und dann erst in einem zweiten Schritt in den Zielordner moven. Umständlich.
Der Grund ist, dass ich für den Zielordner Adminrechte brauche, der Zugriff auf den Share jedoch über die Session als lokaler Nutzer läuft. Da habe ich nämlich andere Credentials. Inzwischen habe ich zwar einen Workaround gefunden (irgendwas mit „net use“ von der Kommandozeile mit Adminrechten aus), aber übertrieben umständlich finde ich es dennoch.

Auch kann ich nicht nachvollziehen, warum mir beim Überschreiben einer Datei keine Daten wie Größe und Datum mehr angezeigt werden. Das war für mich immer eine wichtige Information, die gelegentlich schon einmal verhindert hat, dass ich die falsche Datei überschreibe.
Stattdessen wird mir in einer wunderschönen, zeitabhängigen Graphik angezeigt, wie viele Bytes pro Sekunde kopiert werden. Nett. Aber eine überflüssige Spielerei und im Grunde unnötig. Die anderen Informationen sind mir wichtiger, aber die fehlen jetzt (bzw. müssen erst umständlich durch einen zusätzlichen Klick angezeigt werden, und die genaue Pfadangabe finde ich trotzdem nicht).

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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13 Antworten zu Tausendachtundzwanzig

  1. CoffeeGrinder schreibt:

    Unsere WebServer werden auch gerade auf Windows Server 2012 umgestellt. Mir gefallen die Kacheln ebenfalls nicht. Aber die optischen Sachen sind ja nur Gewöhnung.

    Das mit den fehlenden Infos bei der Warnung des Überschreiben ist doof. Darauf verlasse ich mich im Zweifel auch um noch mal sicher zu sein, das Richtige zu kopieren.

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  2. DerMaskierte schreibt:

    Kleiner Tipp des Hauses, nimm 2012 R2. Der hat einen richtig intelligenten Dialog, wenn es um bereits vorhandene Dateien geht. Er kopiert erstmal die Dateien, die komplett neu sind. Dann fragt er dich, wie er mit den restlichen vorgehen soll (alle überspringen/überschreiben oder einzeln bestimmen). Wenn du einzeln bestimmen auswählst, zeigt er dir nur noch die Dateien an, die ein anderes Dateidatum und eine andere Größe haben und du kannst auswählen, welche du überschreiben möchtest und welche nicht.

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    • breakpoint schreibt:

      Danke. Das ist schon 2012 R2.

      Bisher habe ich meist nur einzelne Dateien kopiert. Bei einem ganzen Schwung kann das neue Verhalten schon nützlich sein.
      Allerdings wäre mir persönlich lieber, den Dialog schon vorher zu sehen, damit ich eine Chance habe, die Operation komplett abzubrechen.
      Wenn ein Teil der Dateien (die neueren) kopiert wird, und ein Teil nicht, kann das ja auch einen unerwünschten, inkonsistenten Zustand schaffen.

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  3. SFB schreibt:

    Das hört sich an, als ob du verschiedene Baumstrukturen per file-copy synchronisieren willst.
    Hast du mal an ein Tool wie unison gedacht?

    https://de.wikipedia.org/wiki/Unison_%28Software%29

    Es zeigt dir vorher an, was (und in welche Richtung) es kopieren will und welche Konflikte bestehen. Du kannst vorher die Konfilkte lösen und erst dann den Synchronisierungsprozeß anstoßen.

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    • breakpoint schreibt:

      Hi und danke für den Hinweis.
      Es ging mir hier darum, nur einzelne Dateien, die ich geändert hatte, zu kopieren/überschreiben. Das muss über den Explorer gehen, ohne dass ich dafür noch extra Software anwerfen muss.

      Zum Synchronisieren ganzer Verzeichnisbäume habe ich eigene Tools (zwar nicht DAU-sicher, aber machen genau das, was ich will).

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  4. ednong schreibt:

    Wer braucht schon Windows …

    *flame-startet-und-schnell-verzieht*

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  5. Leser schreibt:

    Haha, da treibt Microsoft die Microsoftisierung mal wieder selbst voran! Wer braucht schon Dateigrößen- und Datumsinformationen, das sind Details, mit denen hat sich der Anwender gefälligst nicht zu beschäftigen! Schließlich soll es auch ein dummer Anwender bedienen können, also müssen alle Anwender auf demselben Dummheitslevel ankommen. Danke, Microsoft. So verhindert Ihr seit mind. 20 Jahren, dass die Nutzer beim Benutzen der Software auch gleichzeitig Computerkenntnisse erlangen, denn das würde ja dem Geschäftsmodell der „Schulungen“ widersprechen. Und wenn Nutzer sich selbst auskennen würden, wäre das katastrophal, dann könnten sie sich auch selbst helfen, und bräuchten keinen mehr, den sie für Hilfe am PC bezahlen können!

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  6. Pingback: Zwölfhundertdrei | breakpoint

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