Tausenddreizehn

Adieu, deine Zeit ist vorbei.
Wann immer ich dich sah, hat mich dein Anblick erfreut und aufgemuntert.
Schon von weitem sah ich es rein, weiß und friedlich gen Himmel steigen. Das werde ich niemals vergessen.
Es erfüllt mich mit Kummer, wie sie dir übel mitgespielt haben. Aus Verantwortungslosigkeit, Unwissenheit, Rückgratlosigkeit, Wankelmut, ..
Auch gedenke ich all derer, die während der Zeit, die dir vergönnt war, für dich sorgten, und sich darum kümmerten, dass alles so lief, wie es sollte.
Du warst für mich immer ein Symbol des Fortschritts und der Sicherheit, und verkörpertest Wohlstand und Zukunft.
Danke für alles!
Es ist vorbei.

(Gerne hätte ich noch einen Graphen rein gemalt, aber das fällt mir zu schwer.)

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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22 Antworten zu Tausenddreizehn

  1. plietschejung schreibt:

    Was ist passiert ?

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  2. RAID schreibt:

    irgendein KKW?

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  3. aliasnimue schreibt:

    Dafür habe ich jahrelang meine Stimme gegeben und ich rechne das der Partei auch immer noch hoch an, auch wenn sich jetzt unsere Wege getrent haben.

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    • breakpoint schreibt:

      Vor etlichen Jahren habe ich es bereits aufgegeben, über dieses Thema zu diskutieren.
      Aber die Partei, die das verbockt hat, kriegt von mir keine Stimme mehr.

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      • aliasnimue schreibt:

        Ich finde es schlimm, dass erst was passieren mußte in Japan, bis endlich gehandelt wurde.
        Aber das ist typisch Politik. Der mehrheitliche Wille des Volkes wird so lange ignoriert, bis es wahlentscheidend wird.

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        • breakpoint schreibt:

          Die Japaner haben die Naturgewalten unterschätzt, und sonst noch einige Fehler gemacht.

          Es ist typisch für Politker, ihr Fähnlein nach dem Wind zu hängen, ohne längerfristige Folgen zu bedenken.

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          • engywuck schreibt:

            und *selbstverständlich* ist es absolut unmöglich, dass in Deutschland KKW gefährlich gebaut und falsch betrieben werden (wie in Prypjat/Tschernobyl) oder an der falschen Stelle gebaut worden sind (Fukushima) oder auch „nur“ mit verwirrenden Anzeigen gebaut werden, die Fehler der Betriebsmannschaft begünstigten (Three Mile Island). Wir in Deutschland sind ja so viel besser als „der Ostblock“ oder „die Japsen“.

            Nur hatten auch wir bereits einen „Beinahe-Super-GAU“: 1977 in Grundremmingen:
            „Am 13. Januar 1977 kam es zu einem Unfall mit wirtschaftlichem Totalschaden. Bei kaltem und feuchtem Wetter traten an zwei stromabführenden Hochspannungsleitungen Kurzschlüsse auf. Bei der dadurch eingeleiteten Schnellabschaltung kam es zu Fehlsteuerungen. Nach zirka zehn Minuten stand im Reaktorgebäude das Wasser etwa drei Meter hoch und die Temperatur war auf rund 80 Grad Celsius angestiegen. Durch die Fehlsteuerung kam es dazu, dass zu viel Wasser zur Notkühlung in den Reaktor gepresst wurde. Durch Überdruck-Ventile gelangten – unterschiedlichen Quellen zufolge – zwischen 200 m³ und 400 m³ radioaktives Kühlwasser (ca. 280 Grad Celsius) in das Reaktorgebäude.“ Quelle: Wikipedia-Eintrag Grundremmingen

            oder 1978 in Brunsbüttel: nachdem 100 Tonnen radioaktiver Dampf ausgetreten waren manipulierte die Betriebsmannschaft die Sicherheitsanlage, damit keine automatische Abschaltung erfolgte. (Wikipedia-Eintrag KKW Brunsbüttel)

            Ja, wir haben vermutlich recht sichere KKW hier und ja, diese werden sicher besser gewartet als viele andere Groß-Industrieanlagen. Dafür ist aber im Fall des Falles auch ein enormer Schaden zu erwarten.

            Leider kann man aber nicht von absoluter Sicherheit ausgehen – und das nicht nur, weil das technisch unmöglich ist. Siehe Abschaltung der Sicherheitsmaßnahmen 1977 in Brunsbüttel oder im Dezember 2001, wieder Brunsbüttel, als es eine Knallgasexplosion im Rohrsystem unmittelbar neben dem Druckbehälter gab – weil man übersehen hatte, dass sich radiolytisch entstehendes Knallgas auch in Rohren sammeln kann. Das schlimme aber: weil die Abschaltung im Winter viel Geld gekostet hätte wurde das Ganze vertuscht („spontane Dichtungsleckage“) und kam erst Monate später heraus.

            Und ja, mir machen KKW im benachbarten Ausland mehr Kopfschmerzen: zum Beispiel die in der Schweiz, die ja bekanntermaßen auf einer Subduktionszone steht…

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            • breakpoint schreibt:

              Solche Diskussionen wollte ich nie wieder führen.
              Da rege ich mich nur zu sehr auf, und es bringt eh nichts.

              Wenn in den nächsten Jahren die Strompreise immer höher steigen, und Stromausfälle nicht mehr die seltenen Ausnahmen sind, wird sich des Volkes Meinung wieder nach Kernkraftwerken zurücksehnen.

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            • engywuck schreibt:

              *wenn* es regelmäßige Stromausfälle geben sollte sind diese zumindest wohlwollend in Kauf genommen worden von denen, die heute schon Gegenmaßnahmen einleiten könnten oder *heute* davon betroffen wären. Damit meine ich auch Herrn Seehofer, der sowohl keine Stromtrasse durch „sein“ Bayern haben will als auch kein Endlager für Kernbrennstoffe. Ebenso allerdings auch AKW-Betreiber, die mit abgeschriebenen Kraftwerken viel Geld machen wollten und deshalb den Untergang des Abendlandes an die Wand malen – und natürlich die (angeblich) „Grünen“, die aus „Naturschutzgründen“ (bzw. in Wahrheit NIMBY) jede sinnvolle Maßnahme bekämpfen, egal ob „diese vogelschreddernden und lärmenden Windanlagen“ (ich hab so Nachbarn. Seltsamerweise wollten sie auch keine Brennstäbe in ihrem Keller zwischenlagern ;-)) oder „bloß keine Staustufen, die zerstören die Landschaft und Natur“.

              Ich glaube fest daran, dass *in Deutschland* bzw. Kontinentaleuropa diese Probleme lösbar sind.

              Auch der Strompreis (für den Endkunden) wird nicht ins unermessliche steigen – sowohl Photovoltaik als auch Windkraft sind in den letzten Jahren drastsch gefallen. 8 cent pro Kilowattstunde Wind derzeit entspricht etwas dem eines Kohlekraftwerks – allerdings zugegebenermaßen nicht „grundlastfähig“, aber genau dafür bräuchten wir die Stromtrassen. Problem: siehe oben.

              Im Zweifelsfall lässt sich der Preis auch ganz schnell senken: durch geringere Steuern auf Strom. Die ersten tausend oder zweitausend Kilowattstunden pro Jahr und Person mit der verringerten Mehrwertsteuer abrechnen und/oder auf die Stromsteuer darauf verzichten wäre sozial und schnell umsetzbar, wenn der Strompreis steigt.

              Btw: ich finde es immer wieder witzig, wie die Lagerung von Giften wie Quecksilber, das auch in Jahrmillionen noch giftig ist, kein Problem darstellt – aber wehe, man will was „endlagern“, was in hunderttausend Jahren weg ist…

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            • breakpoint schreibt:

              Das alte St.-Floriansprinzip: „Heiliger Sankt Florian, verschon mein Haus, zünd an’dre an.“

              Der Chemiemüll, der massenhaft bei der Herstellung von Solarzellen entsteht, wird auch nirgend thematisiert.

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  4. Leser schreibt:

    Naja, wenn wir längerfristige Folgen bedenken würden, wären wir nie auf die Idee gekommen, Kernkraftwerke zu bauen…

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    • breakpoint schreibt:

      Kohlendioxid in die Atmosphäre zu jagen, ist sicherlich zukunftssicher.

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      • Leser schreibt:

        Nein, natürlich nicht – aber inzwischen gibt es ja gute Alternativen. Und selbst vor diesen, gibt es nicht auch CO2-Abscheide-/Speichertechniken, mit denen man weitestgehend verhindern kann, dass ein großer Teil davon in der Atmosphäre landet? Was man dann damit macht, weiß ich nicht, lässt sich sicher aber auch zu irgendwas nutzen…

        Heute klingt mir das jedenfalls nur wie ein Aufbegehren der AKW-Betreiberkonzerne gegen ihr naturgegebenes Recht darauf, Gewinn einzufahren. Dabei hätten sie solchen damit nie gemacht, wenn sie den Müll nicht in der Asse hätten verklappen können, oder wenn sie den Betrieb des Kraftwerks hätten versichern müssen, und so weiter.

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        • breakpoint schreibt:

          „Was man dann damit macht, weiß ich nicht, lässt sich sicher aber auch zu irgendwas nutzen…“
          LOL – wenn’s nicht im Grunde so traurig wäre.

          Die Betreiber haben Milliarden investiert, um uns sauberen, klimaverträglichen und preiswerten elektrischen Strom zuverlässig liefern zu können. Der weitaus größte Teil der Kosten ging für Sicherheitsmaßnahmen drauf. Dann noch mal künstlich verteuert durch soclche Widersinnigkeiten wie BE-Steuer.
          Wart’s nur ab. Die Rufe nach „billigerem Strom“ sind nicht mehr weit.

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  5. ednong schreibt:

    Längerfristige Folgen bedenken?Politiker?
    Äh ja,das passt nicht zusammen …

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  6. Pingback: Elfhundertsechsundsiebzig | breakpoint

  7. Pingback: Rant zur Klimaidiologie //2139 | breakpoint

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