Tausendfünf

Schon mehrfach wurde mir ein zu negatives Frauenbild vorgeworfen.
Es ist mir unverständlich, wie man zu diesem falschen Schluss kommen kann. Also habe ich mir eventuelle Gründe überlegt.
Dass ich im Allgemeinen lieber mit Männern zu tun habe, ist kein Geheimnis. Aber es kommt natürlich immer auf den einzelnen Menschen an. So gibt es Frauen, mit denen ich prima zurecht komme, aber auch Männer, die einfach das Letzte sind (beispielsweise und insbesondere die Männer, die meine Stieftöchter angeschleppt haben).
Im RL habe ich hauptsächlich mit Männern zu tun, mindestens etwa 80 Prozent. Wenn ich blogge, dann vorzugsweise über außergewöhnliche Ereignisse – und die sind eben häufig negativ, während der Normalfall so positiv ist, dass er keine Erwähnung lohnt.
Folglich kommen Frauen – wenn sie denn hier erwähnt werden – eher im negativen Zusammenhang vor. Der Umkehrschluss ist dagegen nicht zulässig.
Dies kann aber schon einen falsche Eindruck erwecken, insbesondere wenn bei bestimmten Personen, denen ich niemals etwas getan habe, außer eine abweichende Meinung zu vertreten, eine selektive Wahrnehmung hinzukommt, und denen das Konzept der bedingten Wahrscheinlichkeit vermutlich nicht zu vermitteln ist.

Aber ich kann ja mal zur Klarstellung einige Frauen, mit denen ich öfters zu tun habe, hier aufzählen. Dabei beschränke ich mich ausdrücklich auf Frauen, die ich persönlich im RL kenne.
* Carsten’s Sekretärin ist immer fleißig und gut gelaunt. Sie ist äußerst professionell, und kann einem stets mit Formalitäten weiterhelfen, bzw. hat eine Telefonnummer zur Hand zu jemandem, der das kann.
* Meine Schneiderin wirkt wahre Wunder mit Nadel und Schere. Ich beschreibe ihr die Modelle oft nur vage, und sicherlich nicht im korrekten Berufsjargon, aber es gelingt ihr trotzdem, eine Kreation zu erstellen, die genau so ist, wie ich es mir vorgestellt habe, und die 100-prozentig passt.
* Carsten’s Haushälterin ist für die Wartung und Pflege des Landhauses verantwortlich. Sie bereitet ein wohnliches Heim und schmackhaftes Essen. Dies alles macht sie so unaufdringlich und perfekt, dass man ihr Wirken nur dann bemerkt, wenn es einmal (z.B. aus Krankheitsgründen) fehlt.

Diese drei Frauen habe ich jetzt stellvertretend für alle Verkäuferinnen, Arzthelferinnen, Serviererinnen, etc. erwähnt, mit denen ich hin und wieder zu tun habe, und die ihren Job kompetent und kundenorientiert erledigen.
Auch einige Lehrerinnen (wenn auch längst nicht alle) habe ich in guter Erinnerung. Die meisten meiner wenigen Kommilitoninnen waren ganz in Ordnung.

Meine Schwester Sabine und meine Cousine Kathrin können zwar furchtbar nerven, aber dennoch weiß ich, dass ich mich auf sie verlassen kann. Im Notfall würden sie mir (im Rahmen ihrer Möglichkeiten) beistehen und helfen.

Last not least möchte ich noch meine Mutter nennen, die es sicher nicht immer leicht hatte mit einer widerspenstigen, non-konformistischen Tochter, und die trotzdem niemals die Geduld verloren hat. Die sich niemals beklagt hat, obwohl ihr Leben nur aus der Sorge um ihre Familie bestand. Der kein Opfer zu groß war, wenn es darum ging, uneigennützig für ihre Familie dazusein.

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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10 Antworten zu Tausendfünf

  1. ednong schreibt:

    Wie gut, dass ich ein Mann bin … 😉

    absolute zero – ja, okay, mehr als dem Captcha fällt mir auch nicht ein.

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  2. idgie13 schreibt:

    Also ich glaub nicht, dass wir 2 im RL ein Problem miteinander hätten B)

    … und ich bevorzuge ja auch Männer 😉

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