Neunhundertfünfundachtzig

Diese Woche häufen sich plötzlich die Blogparaden. Dafür hat es auch schon wochenlang gar keine gegeben, an der ich mich beteiligt habe.
Bloggen im Freien ist diesmal das Thema des Webmasterfriday.

Hm. Ich blogge ja vorzugsweise am frühen Morgen. Zu dieser Zeit ist es mir draußen auch im Sommer noch zu kühl.
Theoretisch könnte ich mich tagsüber nach draußen setzen. Hier in der Wohnung habe ich einen geeigneten Balkon, auf dem Lande steht mir der Garten zur Verfügung, und in der Nähe des Büros würde ich auch eine Bank finden, auf die ich mich mit dem Notebook setzen könnte.
Aber das alles ist mir irgendwie zu aufwändig. Der Akku hält nur begrenzt, und immer erst WLAN-Kabel zu verlegen, ist umständlich (oder nicht?). Dann ist das Display zu dunkel, und so weiter.
Das heißt, dass ich kaum einmal im Freien am Computer bin. Ausnahmen bestätigen dabei die Regel.
Zwar bin ich gewissen Outdoor-Tätigkeiten sehr zugeneigt, am Computer sitze ich aber lieber drinnen.

Was ich jedoch gelegentlich gerne mache, wenn ich allein bin, und nicht gerade konzentriert arbeiten muss, ist (psst! Hört uns auch niemand unbefugtes zu?) mich seitlich zum Computer setzen, die Beine auf einen anderen Stuhl, einen Kaffee vor der Tastatur, eine Tüte Chips oder Tafel Schokolade in Reichweite .. das erkennt man dann daran, dass ich mehr Tippfehler mache als sonst, weil ich nicht so gut an die Tastatur komme.

Am Tablet oder Smartphone längere Texte zu schreiben, muss eine Qual sein. Schon die Notebooktastatur ist auf Dauer beschwerlich. Aber nur so ein SIP – grausam. Und die Spracherkennung mag ich auch nicht so recht.

Fazit: Bloggen ist für mich eine Indoor-Beschäftigung.

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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22 Antworten zu Neunhundertfünfundachtzig

  1. Molly schreibt:

    Jaaaaa, ich auch. Kommentare beantworte ich auch schon mal per App im Freien. Aber generell halte ich es da wie mit dem Essen: Drinnen in Ruhe und ohne lästige Viecher! 😉

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  2. ednong schreibt:

    Stimme ich auch mal zu – drinnen. Allerdings ohne Schoki oder Kaffee am Computer. Der Schlamassel wäre zu groß, wenn es schiefgeht …

    Außerdem läßt sich mit Schoki an den Fingern nicht tippen. Also zumindest so, dass die Tastatur sauber bleibt.

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  3. Leser schreibt:

    Hmm, ich finde klassische Notebooks mit 14-15 Zoll immer irgendwie zu unhandlich, um sie mal draußen zu benutzen. Allerdings mit einem Subnotebook von 11-13 Zoll ist das dann wieder sehr angenehm, weil leicht und transportabel. Dazu braucht man aber sicher ein helles Display. Ich habe ein älteres 12″-Thinkpad, das hat ein mattes Display, und wurde auf LED-Hintergrundbeleuchtung umgerüstet. Das ist das einzige Display, was ich im prallen Sonnenlicht noch ziemlich gut ablesen kann. Bei manchen anderen Displays ist das schon im Freien im Schatten problematisch. Und mit Spiegeldisplays geht da schon mal gar nix mehr.

    Das captcha machts mal wieder kaputt: rainy days

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    • breakpoint schreibt:

      Wenn’s nur ums Lesen geht, ist auch ein Tablett ganz praktisch.
      Aber je länger die Texte werden, umso wichtiger wird eine ausreichend große, ergonomische Tastatur.
      Deshalb vermeide ich längeres Schreiben sogar bei meinem 17-Zöller-Notebook.
      Für (kurze) Kommentare dagegen genügt auch ein Smartphone (sofern die Autovervollständigung nicht den ganzen Sinn verhunzt).

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  4. plietschejung schreibt:

    Ja, eben.
    Nix mit nem NB draußen, das ist alles Humbug.

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  5. Gnter schreibt:

    Webmaster Friday? Kannte ich noch gar nicht. Das Thema hört sich aber interessant an. Werde ich auch mal ausprobieren. Fazit: Arbeit (bloggen) drin, Freizeit draußen.

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  6. Horst Schulte schreibt:

    Wenn draußen nicht viel los ist und nur die Vögel singen, könnte ich schon bloggen. Ich arbeite und blogge immer mit Musik. Dann müsste ich die ja auch abstellen, was ich aber nur im Büro gezwungenermaßen tue. Draußen hält mich vom Bloggen in erster Linie ab, dass die Bildschirme zu stark reflektieren. Ich sehe da einfach nix. Und das ist nicht sehr förderlich.

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    • breakpoint schreibt:

      Musik streame ich mir auch häufig rein, wenn ich am Computer sitze.
      Auf dem Balkon hätte ich aber wohl Hemmungen, dass das die Nachbarn stören könnte.

      Das Display ist mir gerade bei schönem Wetter draußen auch einfach zu dunkel.

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  7. Pingback: Elfhundertachtundfünfzig | breakpoint

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