Neunhundertvierundsiebzig

Zugegebenermaßen habe ich gewisse Interpretationsschwierigkeiten, das heutige Webmasterfriday-Thema richtig einzuordnen. Es geht um die Frage, ob Bloggen zur Oberflächlichkeit verleitet.
Da ich außerdem verschlafen habe, weil ich, nachdem Carsten aufgestanden war, nochmal eingedöst bin, gibt es heute zu diesem Thema nur ein paar spontane, unstrukturierte und oberflächliche Gedanken.

Ich denke doch, dass es der Mix macht. Es kann nicht immer nur um tiefschürfende Gedanken gehen. Sonst würde man ja wahnsinnig. Banalitäten und Belanglosigkeiten gehören erst recht zum Leben. Gerade zu eher banalen Themen hat auch jeder etwas beizutragen.
Bei der Kommunikation untereinander ist es auch unterschiedlich. Mit einigen wenigen anderen Bloggern oder Kommentatoren unterhält man sich durchaus detailliert und intensiv. Mit den meisten jedoch nur auf einer flüchtigeren Basis. Das ist ebenfalls gut so, denn sich mit hunderten anderen Bloggern ständig auszutauschen, geht doch schon rein zeitlich nicht.
Im RL ist es entsprechend ähnlich. Einige gute Freunde und viele flüchtige Bekannte, mit einem fließenden Übergang dazwischen.

Oberflächlichkeit ist so negativ konnotiert. Warum eigentlich?
Bei meiner Publikationshäufigkeit und Themenspektrum kann ich nicht jedesmal einen Beitrag mit Tiefgang bringen. Deshalb beteilige ich mich ja gelegentlich auch gern beim Webmasterfriday.

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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13 Antworten zu Neunhundertvierundsiebzig

  1. schaum schreibt:

    bloggen und echtes leben gehen meist synchron, auch in eigenschaften wie oberflächlichkeit oder tiefschürfung…..und alles hat vor- und nachteile, je nach situation

    es schäumt kaumeinunterschied

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  2. idgie13 schreibt:

    Bei der Interpretation der Frage hab ich auch etwas Schwierigkeiten. Vielleicht ist gemeint, dass man nicht alles preisgeben will und daher manche Details verschweigt, was zwangsläufig zu Oberflächlichkeiten führt. Ich bin online auch nicht anders als offline, „kenne“ aber durchaus Leute, die sich im Netz so präsentieren, wie sie wohl selber gerne wären ..

    Viel schlimmer als Oberflächlichkeiten finde ich ach so tiefgründige Menschen, bei denen alles dramatisch, tragisch und schwer ist, sich in Wirklichkeit aber alles nur um ihre Person dreht und eigentlich objektiv betrachtet gar nicht so schlimm ist.

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    • breakpoint schreibt:

      Die Formulierung der Frage lässt unterschiedliche Deutungsmöglichkeiten zu.
      Da ich heute Morgen schon etwas in Zeitdruck war, wollte ich nicht noch darüber rätseln.

      Es ging wohl auch darum, dass viele Unterhaltungen nur noch eine Art Smalltalk darstellen, ohne dass einzelne Aspekte auch einmal genauer analysiert werden.

      Aber IMHO ist eine Mischung am besten. Einige Themen kann man mal tiefsinner diskutieren, aber meist kratzt man eben nur an der Oberfläche, und kann dafür allgemeiner bleiben.

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  3. sabine puttins schreibt:

    Salve, „Brechpunkt“-Accelerator!
    Hihi… „gewisse Interpretationsschwierigkeiten“ führen zu einer anderen, thematischen Sicht…
    http://frankfutt.de/2015/05/08/fische/

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  4. ednong schreibt:

    Wie oberflächlich von dir … 😉

    think green meint das Captcha dazu.

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  5. HansHans schreibt:

    Ist wie im Realen Leben. Auch da unterhält man sich mal völlig unwissenschaftlich übers Wetter. 😉 Ist doch auch völlig okay. Es fällt einem ja auch nicht jeden Tag ein einsteiniges Thema ein.
    LG Hans

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  6. DerMaskierte schreibt:

    Oberflächlichkeit ist doch nur ein Problem, wenn sich unter ihr keine Tiefe verbirgt. Aber selbst hier kann man durchblicken lassen, dass man durchaus zu mehr in der Lage ist und dann ist das auch okay. Man will eben nicht mit jedem über Kants kategorischen Imperativ oder der eigenen politischen Einschätzung des aktuellen Weltgeschehens diskutieren. Doch kann man signalisieren, dass man durchaus hierzu in der Lage ist.

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    • breakpoint schreibt:

      Du hast – wie so oft – absolut recht.

      „Doch kann man signalisieren, dass man durchaus hierzu in der Lage ist.“
      Tja, und dann gibt es aber auch noch die Zeitgenossen, die mit irgendwelchen Buzzwords scheinbaren Tiefgang nur vortäuschen.

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  7. Pingback: Elfhundertneunundvierzig | breakpoint

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