Neunhunderteinundsiebzig

Die meisten Suchanfragen sind immer wieder Varianten der bereits bekannten. Ich habe keine Lust, die trotzdem aufzuführen. So gibt es diesmal einige weniger, zumal ich die erste April-Woche bereits das letzte Mal noch bei den März-Anfragen mitgelistet hatte.
Außerdem lege ich den Schwerpunkt so, dass man bei dem einen oder anderen Begriff auch noch was lernen kann.

„ergänze die sätze“, „ergänze den text“
Kann auch mal lustig sein.

„minipille marken“, „scheidenkondom“
Als ob ich mich damit auskennen würde.

„erotikgesichten“
Gibt es dafür spezielle Gesichter? Schlafzimmerblick, Augen verdrehen, oder was?

„sahne fressen“
Für unsere Katzen war Sahne ein besonderer Leckerbissen.

„die schwägerin gespreitzte beine“
Sie hat wohl mal erwähnt, dass sie irgendwelche Gymnastik macht.

„erotische geschichten 14.j. jugendlicher“
Das hier ist das falsche Blog.

„geheimnisvolle feinstrumpfhosen“
Wenn sie blickdicht sind, sind sie eigentlich nicht wirklich „fein“.

„erotisk engel kunst“, „engel erotiske historier“
In jedem Schwengel steckt ein Engel.

„stiefoma“
Bin ich leider.

„ruinierter orgasmus“
Das ist allerdings bedauerlich.

„der server unter mail.google.com konnte nicht gefunden werden“
Das kann schon mal vorkommen, dass ein Mailserver down ist. Ich hab auch schon erlebt, dass es am DNS-Server lag.

„ehescheidung“
Das bezog sich auf meine Cousine.

„pyramidenspiel“
Ein Schneeballsystem, bei der theoretisch die Teilnehmerzahl exponentiell steigt. In der Praxis kommt es jedoch schon bald zur Sättigung.

„heiss wie nie“
Die Temperaturskala ist eine statistische Interpretation der mittleren Teilchengeschwindigkeit und ein logarithmisches Maß – also nach oben offen. Nach unten durch den absoluten Nullpunkt bei -273.15°C begrenzt.

„900 * 9“
= 8100 = 90^2 = 2^2 * 3^4 * 5^2

„neffe und tante sie ist sauer auf ihn und“
Diesen Suchgriff habe ich um einige vulgäre Worte gekürzt.

„strumpfhose drunter“
Freilich drunter. Die zieht doch niemand über die Oberbekleidung.

„wassermalstifte“
Kann mich nicht erinnern, dass das mal Thema hier war.

„osi pi“
Das OSI-Modell und π dagegen schon eher.

„domus werbung“
Romanes eunt domus – das ist Werbung für „Das Leben des Brian“.

„have fun with schüttel dein speck“
Häh? Eine Spec zu schreiben, ist mehr Arbeit als Fun.

„google reverse bildersuche“
Hat Google da ein entsprechendes Angebot? Ich hab‘ es jedenfalls noch nicht genutzt.

„vorhaut“
Wer hat noch nie eine Prüfung verhaut?

„ich lasse mich von meinem hund besteigen“
Ich kann’s noch nicht mal leiden, wenn Hunde mich beschnuppern, vollsabbeln oder gar an mir hochspringen. Meine Katzen durften dagegen schon auf mir herumklettern.

„gesund blog“
Man kann gar nicht oft genug wiederholen, wie wichtig Gesundheit ist.

„schmetterlingsgeschichten für den kindergarten“
Ach, wie niedlich!

„billige bücher amazon mitbestellen“
Dort existiert eine große Auswahl.

„bub ejakuliert“
Geht das nicht erst ab der Pubertät?

„fremder streichelt mich zum orgasmus“
Tja .. das sind so Fantasien ..

„breakpoint blig“
Das verbuche ich als Tippfehler.

„enkel hat riesenschwanz zeigt ihn devoter oma geschichten“
Hört sich sehr nach Tierquälerei an. Das unterstütze ich nicht.

„tolino vision reagiert nicht“, “ tolino fehlermeldung ausgelastet“
Nicht mein Problem. SEP

„hände binden beine spreizen bondagesex“
Ja, so kann man das machen. Muss man aber nicht.

„dh breakpoints“
Einen <BH| trage ich nur im Winter.

„oma nackt blogspot“
Ein Blogspot muss wohl so etwas ähnliches wie eine Badewanne sein.

„pornografie“
Gibt’s hier nur (noch) in homöopathischen Konzentrationen.

„jehovas in minnirock und feinstrumpfhose“
Das überlass‘ ich der Fantasie jedes Einzelnen.

„marschmelone“
Häh?

„sap breakpoint user“
Wenigstens mit SAP muss ich mich nicht rumquälen.

„Männer als DWT erwischt Erotikgeschichten“
Let’s do the time warp again!

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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13 Antworten zu Neunhunderteinundsiebzig

  1. schaum schreibt:

    auffallend ist für mich am dienstagmorgen die nennung von strumpfhosen…… 🙂

    es schäumt oder?

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    • breakpoint schreibt:

      Tjaaa.. die ganzen Hüfthaltersuchbegriffe nenne ich ja schon gar nicht mehr. 🙄

      Einen Zusammenhang mit Dienstagmorgen gibt es eigentlich nicht. Ursprünglich wollte ich die Liste bereits gestern veröffentlichen. Es hätte sich auch noch weiter nach hinten verschieben können.

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  2. Banaus schreibt:

    Könnte es sich bei der Marschmelone um Marshmallows handeln? Der Eingewei(c)hte vermutet, daß es bei „schüttel dein speck“ um eine Liedersuche im Repertoire der Rodgau Monotones gehen soll…
    Bleib, wie Du bist, ich les gern (still) mit!

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    • breakpoint schreibt:

      Marshmallows hatte ich wohl irgendwann im Zusammenhang mit dem Pi-Tag erwänt. Schon möglich, dass Google da Marschmelonen draus macht.

      Beim Speck war ich mir im Zweifel, ob es um eine Spezifikation oder ein Spektrum gehen sollte.
      Aber offenbar gibt es da noch mehr Möglichkeiten.

      Danke!

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  3. Leser schreibt:

    Die Marschmelonen sind ein Witz aus dem 5. Star Trek Film, wo William Shatner Regie geführt hat (bevor die Star Trek Filme aufgehört haben, Star Trek zu sein, war das der schlechteste der 9 Filme). Da sitzen Kirk, Spock und McCoy im Landurlaub in irgend einem nordamerikanischen Naturpark ums Lagerfeuer und Spock fragt, ob sie nun auch Marschmelonen braten, und McCoy erklärt dann Kirk, dass er die Datenbank, in der Spock zu den Gepflogenheiten recherchiert hat, etwas „modifiziert“ hat, oder so…

    Ansonsten: Interessant, dass der Link zum Nuehmphenblog gar nicht mehr auftaucht! Aber dennoch erinnern mich diese Suchbegriffs-Einträge immer, auch dort mal wieder vorbeizuschauen, was es denn neues gibt.

    Die Rückwärts-Bildersuche von Google funktioniert so, dass man ein Bild hochladen bzw. die Bild-URL eingeben kann, und dann findet Google ähnliche Bilder, oder Stellen im Web, wo dasselbe Bild auch verwendet wird. Funktioniert aber nicht immer gut, ich habe da auch schon oft nur unbrauchbare Ergebnisse bekommen. Gibts auch als Smartphone-App, da kann man dann sogar direkt mit der Kamera Fotos aufnehmen, z.B. von Produkten, und diese werden identifiziert und weitere Informationen dazu angezeigt (oder Onlineshops, die das Produkt verkaufen ust). Das hingegen scheint ganz brauchbar zu funktionieren (ich hab es aber nur 1-2 mal getestet, mangels Verwendung dafür).

    „Schüttel Deinen Speck“ ist hingegen ein Lied von Peter Fox. Im Zusammenhang mit den Rodgau Monotones habe ich das noch nicht gefunden. Auch wenn ich die Songs von Peter Fox (auch aus der Seeed-Zeit usw.) gelegentlich ganz gerne mag, so finde ich *dieses* spezielle Lied jedoch eher dumm.

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    • breakpoint schreibt:

      Danke für die Erklärungen!

      Ja, ich geb‘ es zu, bei Star Trek habe ich umfangreiche Wissenslücken. :.

      Im Nühmφenblog hat es im April nur eine Kurzgeschichte gegeben. Ständig will ich nicht darauf hinweisen. Die Interessierten dürften das Blog inzwischen kennen.

      Mit der Bildersuche habe ich mich noch nicht befasst. Keine Ahnung, worauf der Algorithmus beruht, und ob vielleicht schon ein abweichender Pixel das Ergebnis stark verändert.

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  4. ednong schreibt:

    Schüttel deinen Speck? – Gott, was für Lieder kennt ihr denn. 😉

    Malen Wassermalstifte mit Wasser?

    Und das Captcha mein in aller Seelenruhe: plain sailing

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    • breakpoint schreibt:

      Also ich kenn das Lied auch nicht, und hab auch keine Lust es zu youtuben.

      Wassermalstifte sind vermutlich Stifte mit einem wasserlöslichen Bindungsmaterial für die Farbpigmente, also spezielle Buntstifte.

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    • Leser schreibt:

      Weißt Du ednong, das ist so: Man besorgt sich ein Album von einem Musiker, weil man dessen Musik ganz gerne mag, und dann ist aber auf dem Album ein Lied so richtig scheiße, dass man es aus der Playliste rauswirft. Das war in dem Fall der Track „schüttel deinen Speck“.

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  5. Pingback: Elfhundertneunundvierzig | breakpoint

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