Neunhundertsiebzig

Das vergangene Wochenende ist leider völlig anders verlaufen, als es geplant war.
Der Maifeiertag war ja noch ganz nett gewesen. Zwar ein wenig Arbeit, aber für Selbständige ist das halt ebenso -verständlich.

Am Samstag Morgen machte ich dann den Fehler, mich über den aktuellen Status einer gewissen Dokumentation zu informieren. Und tja .. das ergab Handlungsbedarf.
Ich musste das möglichst schnell hinter mich bringen, zumal ich unter der Woche ja auch einiges zu tun habe. Noch hatte ich die Hoffnung, dass dann wenigstens der Sonntag frei bleibt.
Also erklärte ich Carsten, dass ich unerwartet dringende Arbeiten zu erledigen hätte. Er war zwar nicht erfreut, meinte aber dann, so käme er seinerseits wenigstens mal zu Arbeiten, die er bisher aufgeschoben hätte, weil er dazu längere Zeit am Stück bräuchte.
So kamen wir überein, den Samstag ziemlich durch zu arbeiten. Es war schwierig, Pausen zu synchronisieren, denn gerade wenn ich an einen definierten Punkt kam, an dem eine Unterbrechung möglich war, war Carsten gerade mitten in einem Task. Und umgekehrt genauso.

Ich wurde am Samstag sogar mit dem Gröbsten fertig (habe jedoch auch einen Teil des Abends mit rangehängt), allerdings wurde es mir wieder bewusst, dass an meiner Website einige Änderungen anstanden, die ich bisher aus Zeitmangel erst zurückgestellt, und später so halb vergessen hatte.
Hätte ich mich am Sonntag da nicht drüber gemacht, wären die Änderungen weiter ins Ungewisse verschoben worden.
Carsten hatte auch noch einige offene Punkte, die er erledigen wollte. Deshalb verlief auch der Sonntag ähnlich wie der Samstag.

So wie dieses Wochenende verlaufen ist, hatten wir noch weniger Zeit für Privatleben als an „normalen“ Wochenenden. Jedoch soll dies eine Ausnahme bleiben. Dass die Arbeit diesmal (bei mir) Priorität hatte, hat sich halt unerwartet so ergeben, und das Wetter machte uns das leicht. Bei schönem Outdoor-geeignetem Wetter wäre uns deutlich schwerer gefallen, im Haus bei der Arbeit zu bleiben.

Tja, jetzt ist wieder Werktagsroutine angesagt, und auf meiner Prokrastinationsliste stehen immer noch Papierkram, Hausarbeit und einige andere Punkte.

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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12 Antworten zu Neunhundertsiebzig

  1. idgie13 schreibt:

    So ähnlich war’s bei mir auch und ich habe auch den Papierkram weiter prokrastiniert … 🙄

    Das ist einfach langweilig und nervig. Über den Haushalt reden wir mal nicht – ausser Kochen hab ich da auch nix von dem geschafft, was ich eigentlich wollte.

    Warum dauert eigentlich immer alles länger als gedacht?

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  2. schaum schreibt:

    auch wenn es nervt, manchmal sorgt es für entspannung für die folgenden tage: das arbeiten am wochenende. bei mir passiert es schon machnes mal, wenn ich es mir selber vornehme, dann bin ich meist entspannt und zufrieden mit mir

    es schäumt komischabersoistes

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    • breakpoint schreibt:

      Das Problem ist ja, dass manche Aufgaben zwar (erst mal) nicht so dringend sinn, aber irgendwann müssen sie halt doch sein.
      Unter der Woche sind u.a. Routinearbeiten und Termine fällig, so dass – zumindest ich – für manche Arbeiten keine Zeit (und noch weniger Lust) habe.
      Also muss halt dann mal ein Wochenende dran glauben.

      Um so entspannter lässt sich dann das folgende angehen (hoffentlich!)

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  3. aliasnimue schreibt:

    So ist das eben manchmal.
    Wobei ich das nicht sonderlich schlimm empfinde.
    Man ist doch dann trotzdem zusammen.

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  4. ednong schreibt:

    LOL – scheint ja vielfach ein Arbeits-WE gewesen zu sein …

    Ich dachte, deine Website hättest du schon fertig gehabt? Und für den IE kannst du eh immer nacharbeiten. Und ist die doch noch beim Hoster – ich dachte, die wäre auf deinem eigenen Server?

    Und bzgl. des Dokumentenkrams – das hatte ich auch ganz anders in Erinnerung. Ich muß mal suchen gehen …

    tea, earl gray, hot – meint das Captcha. Na dann.

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    • breakpoint schreibt:

      An der Website gibt es immer mal wieder was zu tun (in Du-weißt-schon-wo hast du selbst ja auch erst kürzlich die Räumlichkeiten neu gestaltet. Jetzt ist die Aufteilung viel übersichtlicher und geräumiger).
      Stillstand ist dort Rückschritt.

      Ich hatte doch oben einen Link auf den Dokumentenkram gesetzt. Brauchst du gar nicht viel suchen.

      Lieber Kaffee als Tee!

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  5. Uschi-DWT schreibt:

    Das Wichtigste ist aber, das es mal so ein Wochenende gibt als Ausnahme und es nicht umgekehrt wird.

    Für mich war es eine Zeit lang so, dass ein freier Sonntag mir schon fast so etwas wie ein Urlaub vorkam.

    Immer aber auch noch mit dem schlechten Gewissen nur nichts Wichtiges vergessen zu haben.

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    • breakpoint schreibt:

      Naja, ganz ohne Arbeit läuft bei uns praktisch kein Wochenende ab (insbesondere Carsten hat immer was zu tun :roll:). Aber gerade für das vergangene hatten wir vorgehabt, nur möglichst wenig zu arbeiten. Das ist dann gerade anders gekommen.

      OK – das nächste Wochenende kommt bestimmt. Vielleicht klappt es da ja besser. Und das Wetter dürfte auch ein wenig schöner sein.

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  6. Pingback: Elfhundertneunundvierzig | breakpoint

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